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24.06.2013, 10:00 Uhr  //  Fußball

SH-Liga: Saisonrückblick Teil III – VfB Lübeck II

SH-Liga: Saisonrückblick Teil III – VfB Lübeck II
 Björn Nehlsen (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de

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Mit viel K(r)ampf durch die Saison geschleppt

Lübeck – „Ein Glück, dass die Saison zu Ende ist“, sagte Trainer Serkan Rinal nach dem letzten Spiel gegenüber HL-Sports und stampfte nach der bitteren 1:5-Abschschlusspleite wütend vom Gelände der Strand-Arena. Einfach hatte er es in seiner ersten Station als Chef-Trainer nicht. Im Januar übernahm er die Truppe von Denny Skwierczynski und Wolf Müller, die nach der Winterpause die Geschicke der VfB-Ersten ab dann lenkten.

Die Saison begann mit einer Niederlage gegen den SV Eichede. 0:3 hieß es daheim für die Skwierczynski-Elf und es folgte ein weiteres 0:2 beim Preetzer TSV. Wie die anderen Lübecker Vereine fand man sich auch im ersten Abschnitt der Spielzeit im Tabellenkeller wieder, doch man arbeitete sich akribisch nach oben, so konnten die Grünweißen ihren ersten Sieg bei Schleswig 06 einfahren. Mit einem 3:0-Heimerfolg schaffte der VfB am siebten Spieltag es auch, die Abstiegsränge endgültig zu verlassen. Es folgte ein 4:0-Sieg beim FC Dornbreite. Den höchsten Saisonsieg fuhr man am elften Spieltag zu Hause mit 5:1 gegen den Heider SV ein. Skwierczynski beendete seine Tätigkeit in der U21 mit einem 4:1 im Rückspiel gegen Schleswig und Rinal übernahm.
Mit einem stark ausgedünnten Kader und manchmal nur noch fünf Spielern beim Training begann für den 35-jährigen ein auf und ab der Gefühle. Es musste ständig aus den anderen Mannschaften (1. Herren, 3. Herren und A-Jugend) aufgefüllt werden um überhaupt antreten zu können und so kam es zu Beginn von Rinals Engagement gleich zu einer 0:3-Niederlage mit nur elf Grünweißen bei TuRa Meldorf. Selbst A-Junioren-Trainer Michael Hopp durfte ein Comeback feiern und mit seinen eigenen Schützlingen in der U21 aushelfen. Aus der Kreisklassenmannschaft war ebenfalls Unterstützung angefordert worden.
Das Spiel gegen Holstein Kiel II fiel aufgrund mangels Personal sogar aus. Die höchste Niederlage nahm man auf dem Platz am drittletzten Spieltag bei Flensburg 08 mit 0:5 hin und der zwischenzeitliche 8:1-Viertelfinalsieg im Krombacher Kreispokal beim SC Rapid Lübeck wurde am grünen Tisch verloren. Ole Oberbeck (eigentlich Torwarttrainer bei der Ersten) konnte sich nicht ausweisen und so wurde die Partie als Niederlage gewertet.

Alles in allem ein bitterer Einstand für den sympathischen Rinal, der durch die Insolvenz des VfB Lübeck wohl an der Seitenlinie oftmals viel mehr kämpfte als noch zu seiner aktiven Zeit.

In der neuen Saison darf er sich aber zusammen mit Neu-Co-Trainer Thomas Manthey (kommt vom FC Schönberg 95) eine neue, eigene Truppe aufbauen und wird durch den Zwangsabstieg (VfB I spielt in der kommenden Saison in der SH-Liga) in der Verbandsliga den Unterbau leisten. Dabei wird er folgende Abgänge verkraften: Dennis Sauer, Philipp Manzow (beide FC Dornbreite), Philipp Modt (beruflich nach Düsseldorf), Marcel Dahm (PSV Wesel-Lackhausen), Emanuel Bento (SV Eichede), Ugur Dagli (NTSV Strand 08), Sebastian Heidel, Aleksander Nogovic, Lennard Koth, Jan-Philipp Kalus und Sascha Steinfeldt (alle VfB I).
Zugänge gibt es allerdings auch schon: Lasse Henkel (Ahrensburger TSV), Thomas Aldermann (Preußen Reinfeld), Florian Kornberger, Dennis Naumann (beide SC Rapid Lübeck), Phillip Walz, Ömer Cicek (beide FC Schönberg 95), Resan El-Musa, Aschty Sindy, Christopher Bornemann (alle RW Moisling), Azad Er (Eintracht Groß Grönau), Thomas Frank (Eichholzer SV), Dennis Fabek (Fortuna St. Jürgen)  und Lars Gödecke (eigene A-Jugend).

Die neue Saison beginnt für die buntgemixte Truppe am 1. Juli mit dem Trainingsauftakt.

Leistungsnachweis VfB Lübeck II in der Spielzeit 2012/2013:

Endplatzierung: 12. Platz
Punkte: 37
Torverhältnis: 53:72
Heimbilanz: 6 Siege, 2 Remis, 8 Niederlagen
Dabei Punkte/Tore: 20/34:37/ 13. Platz
Auswärtsbilanz: 5 Siege, 2 Remis, 9 Niederlagen
Dabei Punkte/Tore: 17/19:35/ 12. Platz
Beste Torschützen: Henrik Sirmais (7), Ugur Dagli, Dennis Sauer und Sebastian Heidel (je 6)


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