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22.07.2013, 21:34 Uhr  //  Handball

Raubmöwen absolvieren „Beep-Test“

Raubmöwen absolvieren „Beep-Test“
 Björn Dräger (Bild) svm (Text) // www.hlsports.de

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Travemünde - Der offizielle Trainings- und damit auf Saisonauftakt wurde zwar für den 05. August terminiert, doch schon längst sind die Handballerinnen TSV Travemünde fleißig dabei, sich auf die anstehende Drittligasaison vorzubereiten. Zuletzt waren es drei Mal wöchentlich angebotene, freiwillige Trainingseinheiten, die die Raubmöwen wahrnehmen konnten. Heute nun das erste gemeinschaftliche Zusammentreffen, in der es in der Bad Schwartauer Harbig-Halle darum ging, ein erstes Leistungsbild zu erstellen.

Das Trainerduo Thomas Kruse und Olaf Schimpf bat zum Multistage-Fitness-Test, umgangssprachlich auch als Schuffle- oder Beep-Test bekannt. Hierbei werden im Abstand von exakt 20 Metern zwei Punkte festgelegt. Diese Strecke müssen die Spielerinnen nach einem akustischen Signal, eben dem Beep, schnellstmöglich zurücklegen. Es folgt das zweite Signal, das das Startzeichen zum nächsten Sprint darstellt. Mit zunehmender Dauer wird es für die Läuferinnen schwieriger, da sich die Abstände zwischen den „Beeps“ von Lauf zu Lauf verkürzen.

HL-SPORTS sprach vor dem Training mit Laura Riehl, die sich nach ihrer langwierigen Schulterverletzung auf ihr Comeback vorbereitet. Die 18-jährige ist heiß auf die neue Saison und sehr zuversichtlich, dass sie zum Pflichtspielauftakt am 01. September (DHB-Pokal in Oyten) und zwei Wochen später zum ersten Punktspiel in Schwerin mit dabei ist: „Der Heilungsprozess nach meiner Schulter-OP aus dem März ist sehr gut, eigentlich schon optimal verlaufen. Es läuft noch nicht alles rund, gerade beim Ansetzen zum Sprungwurf habe ich noch Probleme. Aber das war einkalkuliert und bessert sich von Tag zu Tag.“

Dass Riehls Heilungsprozess bisher so gut verlief, hat sie nach eigenen Angaben nicht zuletzt der intensiven Betreuung durch Physiotherapeutin Kerstin Meiners zu verdanken. Drei Mal wöchentlich arbeiteten unter anderem Riehl und Meiners in individuellen Übungseinheiten zusammen. Daraus entstand letztendlich auch das Angebot des freiwilligen Trainings, das dann meist in der Verantwortung Olaf Schimpfs lag. Es waren nicht immer alle Raubmöwen mit dabei, aber die Resonanz macht doch deutlich, wie ernst die erste Drittligasaison nach neun Jahren Bundesligazugehörigkeit genommen wird.

Thomas Kruse war mit dem Ergebnis dieses ersten Tests, bei dem die Raubmöwen und das A-Jugendteam des VfL Bad Schwartau zusammentrainierten, zufrieden: „Das ist fürs erste Mal schon ganz gut gelaufen. Für uns ging es um ein erstes Leistungsbild der einzelnen Spielerinnen.“

Nach dem Beep-Test ging es noch nach draußen zu weiteren Laufübungen. Ab August, wenn es an die intensive Taktikschulung geht, werden die beiden Teams dann in der Regel wieder getrennt trainieren.

Für eine erste Saisoneinschätzung der Raubmöwen ist es jetzt noch recht früh, doch Kruse ist sich sicher: „Wir werden eine gute Rolle spielen. Je nachdem, wie schnell die Mannschaft zueinander finden wird, sehe ich uns auf den Plätzen drei bis acht.


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