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06.01.2013, 21:34 Uhr  //  Eishockey

Freezers klettern trotz Niederlage im Nordderby auf den dritten Platz

Freezers klettern trotz Niederlage im Nordderby auf den dritten Platz
 HARDT/Hamburg Freezers (Bild) Freezers (Text) // hamburg-freezers.de

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Hamburg - Am Sonntagabend haben die Hamburg Freezers ihr erstes Heimspiel im Jahr 2013 mit 3:4 n.P. (1:0, 2:1, 0:2, 0:0, 0:1) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg verloren. Trotz der Niederlage schoben sich die Freezers in der DEL-Tabelle an den Kölner Haien vorbei auf den dritten Platz. Die Tore für die Hamburger erzielten Kevin Schmidt, Colin Murphy und Garrett Festerling.

Vor 6790 Zuschauern in der o2 World Hamburg entwickelte sich die Partie zunächst ausgeglichen. Mit zunehmender Dauer erspielten sich die Freezers dann ein Übergewicht und gingen in der zehnten Minute durch Kevin Schmidt in Führung. Wolfsburg stand tief im eigenen Verteidigungsdrittel, kam jedoch immer wieder mit schnellen Kontern gefährlich vor das Hamburger Tor. Freezers-Keeper Niklas Treutle zeigte sich jedoch gut aufgelegt und so ging es beim Stand von 1:0 in die erste Drittelpause. Im zweiten Durchgang erwischten die Hamburger den besseren Start und erhöhten ihre Führung durch Colin Murphy (22.) auf 2:0. Diese sollte allerdings nur kurze Zeit Bestand haben: In Unterzahl kamen die Grizzlies durch Polaczek (27.) zum Anschlusstreffer. Noch vor der Pause antworteten die Hanseaten und stellten durch Garrett Festerling (35.) den alten Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt spielten die Gäste von Beginn an druckvoller und benötigten lediglich 35 Sekunden zum erneuten Anschlusstreffer durch Dzieduszycki (41.). Die Gäste aus der Autostadt waren nun besser in der Partie und erzielten durch Moore (49.) den 3:3-Ausgleich. Trotz guter Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit beim Unentschieden. Auch in der Verlängerung fiel kein weiterer Treffer und so musste der Sieger im Penalty-Shootout ermittelt werden. Hier bewiesen die Wolfsburger die besseren Nerven: Haskins (65.) verwandelte den entscheidenden Versuch gegen Niklas Treutle.

Am morgigen Montag, dem 7. Januar, um 12 Uhr steht für die Freezers in der o2 World Hamburg (nicht öffentlich) das nächste Training auf dem Programm. Bereits am Dienstag, 8. Januar steigt dann das nächste Heimspiel in der o2 World Hamburg: Dann sind die Eisbären Berlin zu Gast. Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr.

Stimmen zum Spiel:
Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Ich denke, wir haben zwei Drittel gut genug gespielt, um hier heute zu gewinnen. Wir hatten die Möglichkeiten, zum Beispiel durch Jakobsen und Reid vor dem freien Tor. Im dritten Drittel hatten wir diese vergebenen Chancen im Hinterkopf. Wir sitzen jetzt hier und Wolfsburg kann am Ende lachen, weil wir heute nicht den nötigen Killerinstinkt hatten.“

Pavel Gross (Trainer Grizzly Adams Wolfsburg): „Wir haben Freitag gegen Köln ein gutes Spiel gemacht. Daran wollten wir heute anknüpfen, was uns nur teilweise gelungen ist. Das zweite Drittel hat mir nicht gefallen. Im letzten Drittel haben wir dann die Reihen umgestellt, dadurch wurde unser Tempo höher. Es war wichtig, dass wir gleich im ersten Wechsel des letzten Drittels das Tor gemacht haben. Um ehrlich zu sein, hätten wir auch nach 60 Minuten gewinnen können, die Chancen waren da. Glückwunsch und Respekt an meine Mannschaft, dass sie sich in das Spiel zurückgekämpft hat.“

Christoph Schubert (Kapitän Hamburg Freezers): „Das war eine vermeidbare und deshalb ärgerliche Niederlage. Zwischendurch hatten wir genug Möglichkeiten, um 4:1 oder sogar 5:1 in Führung zu gehen. Am Dienstag gegen Berlin wird es ein Derby, da braucht, glaube ich, keiner eine zusätzliche Motivation. Wichtig wird sein, dass wir dann kaltschnäuziger sind und unsere Chance besser nutzen.“

Ein ausführliches Interview mit Freezers-Spieler David Wolf gibt es am Montag um 19.05 Uhr bei Lübeck FM Sport auf 98,8 UKW oder 106.5 im Kabel zu hören.

Dennis Jaacks (TSV Pansdorf) nach dem Spiel gegen Dornbreite
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