Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
05.08.2013, 11:58 Uhr  //  Sportlerportrait

Franziska Haupt: „Die Rückkehr der verlorenen Tochter“

Franziska Haupt: „Die Rückkehr der verlorenen Tochter“
 Felix König (Bild) svm/rk (Text) // www.hlsports.de

Werbeanzeige

Travemünde - Es hat schon ein wenig so etwas wie das biblische Gleichnis vom verlorenen Sohn. Ganz so monumental verhält sich die Geschichte von Franziska Haupt nicht. Das Glück, das "Franzi" ein Jahr lang in Buxtehude, Buchholz und zuletzt auch in Henstedt-Ulzburg suchte, war nicht das, was sie sich erhoffte. Nun aber ist die verlorene Tochter an den Travemünder Steenkamp zurückgekehrt. Wie in der biblischen Geschichte sieht es nun auch für Franziska Haupt und die Raubmöwen nach einem Happy End aus. Über ein Zweitspielrecht wird Haupt nebenher auch weiterhin für ihren Heimatverein Leezen/Todesfelde auflaufen. Die mehrfache Junioren-Nationalspielerin, die am morgigen Dienstag ihren 20. Geburtstag feiert, gab im Gespräch mit HL-SPORTS eine erste Prognose ab: "Ich sehe es ähnlich wie unser Trainer Thomas Kruse. Einen Platz im vorderen Bereich sehe ich als realistisch an. Viel hängt davon ab, wie schnell wir alle zusammenfinden." Am Wochenende stand aber zunächst ein schweißtreibendes Trainingslager mit der SG Leezen/Todesfelde an. Im Ratzeburger Olympiastützpunkt der Ruderer wurden vor allem Kondition und Kraft getankt.

Name: Franziska (Franzi) Haupt

Geburtstag: 06.08.1993

Geburtsort: Bad Segeberg

Größe: 1,75 m

Gewicht: 66 kg

Position: Rückraum Rechts, Rückraum Mitte, Rechts Außen

Trikotnummer: 22

Verein: TSV Travemünde, SV Todesfelde

Frühere Vereine: -

Privat mache/ bin ich gerne: unternehme ich gerne was mit meiner Familie und meinen Freunden

Lieblingsgericht: Nudelpfanne mit Scampis in Tomatensahnesoße

Lieblingsgetränk: Maracujasaftschorle

Lieblingsmusik: Je nach Lust und Laune verschieden

Lieblingsfilm: Gibt es nicht

Lieblingsort: Mein Heimatort Bark

Haustier: -

Meine Vorbilder in der Jugend: da gab es keine

Mein schönstes Erlebnis im Sport: Teilnahme an der deutschen Meisterschaft der weiblichen A Jugend mit dem SV Todesfelde, da hieß es das "galische" Dorf unter den Giganten (VFL Oldenburg, Blomberg/Lippe, Leipziger HC alles Bundesligavereine). Obwohl wir beide Spiele bei diesem Turnier verloren haben, haben wir jede einzelne Sekunde dieses Turniers genossen. Wenn der ganze Verein, ein ganzes Dorf hinter einer Mannschaft von 11 Spielerinnen steht, ist das ein unbeschreiblich tolles Gefühl.

Das Besondere in einem Spiel für mich war: Wie bedeutsam der Teamgeist, der Zusammenhalt und die Willenskraft einer Mannschaft sein kann, wenn man ein Ziel vor Augen hat und dieses unbedingt erreichen will. Und ich das Feuer in den Augen meiner Mitspielerinnen redlich sehen konnte. Wenn jeder das Gefühl in sich trägt sich für den anderen "aufzuopfern".

Ich möchte mit meinem Team und auch persönlich in Zukunft folgendes erreichen: Mit meinen Teams, sowohl Travemünde, als auch Todesfelde einen zeitnahen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. Für meine Mannschaften und mir wünsche ich für die Zukunft noch verletztungsfreie Handballjahre und vor allem Gesundheit. Persönlich möchte ich mich im sportlichen Bereich weiterentwickeln. Ansonsten wünsche ich mir einfach in besonderen entscheidenden Situationen das ein oder andere mal ein wenig Glück.

Ich spiele am liebsten in und warum: Todesfelde, weil ich dort aufgewachsen bin und die Sporthalle seit dem ich 5 Jahre alt bin mein zweites zu Hause ist... Und in der Steenkamphalle in Travemünde, weil die Zuschauer einen wahnsinnig unterstützen.

Trainingsmotto: Ohne Fleiß kein Preis

Wo ich gerne einmal spielen möchte: In der ausverkauften Sparkassenarena

Ich habe einen Freund: Nein


Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK