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30.08.2013, 00:00 Uhr  //  Handball

HSV macht mit bester Turnierleistung das Finale perfekt

HSV macht mit bester Turnierleistung das Finale perfekt
 Freitag (Bild) HSV Handball (Text) // hsvhandball.com


Hamburg - Der HSV Handball hat im Halbfinale des IHF Super Globe 2013 den Afrikameister Etoile Sportive du Sahel mit 36:22 (16:9) bezwungen und sich damit eventuell eine Neuauflage des Champions-League-Finales gegen den FC Barcelona erkämpft, die ihrerseits jedoch noch El-Jaish SC schlagen müssen. Vor 1.600 Zuschauern in der Al-Gharafa Sports Hall kam der HSV Handball gut in die Partie und konnte mit einer sehr geschlossenen Abwehrleistung und einem gut aufgelegten Marcus Cleverly im Tor den Grundstein für den Sieg legen. Im zweiten Durchgang bemühte sich Sahel nochmal heranzukommen, doch die Mannschaft von Martin Schwalb ließ kein Aufbäumen zu. Mit der besten Abwehrleistung und mit stark verbessertem Offensiv-Spiel, gewann der HSV Handball vollkommen verdient mit 36:22 und wartet nun auf seinen Gegner. Bester Werfer seitens der Hanseaten war Hans Lindberg mit acht Treffern, der seinen ersten Aufritt beim Super Globe feierte. Bei Etoile Sportive du Sahel traf Ali Zeinelabedin mit sieben Toren am häufigsten.
Geschlossene Abwehr, eiskalte Offensive – Der HSV Handball zieht davon
Wie im letzten Gruppenspiel des Turniers gingen auch heute die Teams ein sehr hohes Tempo in der Anfangsphase. Nach Matthias Flohrs erstem Treffer zum 1:0 in der 2. Minute, wechselten sich die Teams mit dem Torewerfen munter ab. Nun begann der HSV Handball jedoch – auch Dank der Paraden von Marcus Cleverly – davonzuziehen. Auf der Grundlage einer soliden Defensive konnte die Mannschaft von Martin Schwalb – nach Hans Lindbergs drittem Tor der Partie – erstmals mit vier Toren in Führung gehen (10:6, 18.). Daraufhin konnte der Afrikameister nochmal um zwei Tore verkürzen, doch in der Schlussphase, war es ausschließlich der Champions-League-Sieger, der offensiv glänzte. Ein Vier-Tore-Lauf zwischen der 24. Und 29. Minute distanzierte den Gegner. Petar Djordjic setzte in einer chaotischen Schlussphase der ersten Halbzeit den Schlusspunkt mit seinem zweiten Treffer zum 16:9 Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang bemühte sich Sahel in den ersten Minuten nochmal druckvoll zu agieren. Doch nachdem sie um zwei Tore verkürzen konnten, sorgte ein Dreierpack von Hans Lindberg prompt für die Antwort (36., 39., 40., 21:13). Hamburg ruhte sich nicht auf sein Polster aus, machte weiterhin in der Abwehr Druck und präsentierte sich im Angriff mit flüssigem Zusammenspiel. Tore von Henrik Toft Hansen (41.), Joan Cañellas (41.) und Petar Djordjic (42.) sorgten erstmals für eine zweistellige Führung (24:14, 42.). Ein weiterer Vier-Tore-Lauf, der vom wiedergenesenen Kentin Mahé abgeschlossen wurde, baute den Vorsprung auf zwölf Tore aus und sorgte wohl damit bereits in der 46. Minute für die Entscheidung (28:16). Martin Schwalbs Team ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg aufkommen und zeigte mit dieser konstanten Leistung über 60 Minuten im Halbfinale des IHF Super Globes 2013 die beste Turnierleistung. Nach dem 36:22-Sieg trifft die Mannschaft morgen, Freitag (30.8.), um 19.00 Uhr auf den Sieger der zweiten Halbfinalbegegnung zwischen dem FC Barcelona Intersport und El-Jaish SC.

Etoile Sportive du Sahel: Hamza (3 P., 1-24.; 53.-60.); Tajouri (5 P., 24.-.53. und für zwei Siebenmeter eingewechselt)
Zeinelabedin 7, Ben S.A. 3, Amri 3, Jaballah 2, Ayed 2, Ben A.M. 1, Kleai 1, Hammami 1, Zaatir 1, Douiri 1, Bannour, Saafi, Rzig, Kahouli, Hmida

HSV Handball: Cleverly (18 P., 1.-60.); Bitter (n.e.)
Lindberg 8/2, Toft Hansen 6, Djordjic 6, Mahé 4, Markovic 4, Flohr 3, Hens 2, Cañellas 2, Duvnjak 1, Schröder, Dominikovic, Jansen n.e., Nilsson n.e.

Siebenmeter: 2/2 – 2/3 (Lindberg trifft die Latte)

Zeitstrafen: 2 – 5 (Kahouli, Amri – 2 x Toft Hansen, Flohr, Dominikovic, Markovic)

Schiedsrichter: Jiri Novotny / Vaclav Horacek (Tschechien)

Spielfilm: 0:1 (2.), 1:1 (2.), 2:2 (3.), 4:2 (5.), 4:3 (6.), 6:3 (10.), 9:6 (17.), 10:6 (18.), 10:8 (21.), 15:8 (29.), 15:9 (30.), 16:9 (30.) – 16:10 (31.), 16:11 (32.), 18:11 (34.), 18:13 (36.), 21:13 (40.), 21:14 (40.), 24:14 (42.), 26:16 (44.), 28:16 (46.), 29:18 (47.), 31:18 (51.), 32:19 (55.), 33:20 (56.), 35:20 (58.), 36:21 (59.), 36:22 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Ich freue mich sehr, dass wir das Finale erreicht haben. Man heute gesehen, wie wichtig eine gute Abwehr mit Torwart ist. Darin lag heute auch der Schlüssel zum Sieg. Meine Mannschaft hat in jeder Phase Respekt vor dem Gegner gehabt, das war wichtig, um noch ein paar Prozent mehr rauszuholen. Wir freuen uns auf morgen und wollen ein gutes Spiel abliefern.“

Sami Saidi (Trainer Etoile Sportive du Sahel): „Gratulation an den HSV! Danke für dieses Spiel, welches uns weiterhilft. Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns und heute wurde uns klar, wo wir stehen. Da fehlt noch viel. Was wir erreichen wollten, haben wir erreicht. Natürlich wären wir gerne ins Finale eingezogen, aber das war heute nicht möglich. Der HSV war nicht nur sehr robust, sondern auf den einzelnen Positionen einfach besser.“

Pascal Hens (Kapitän HSV Handball): „Das war ein hartes Spiel, was uns sehr viel abverlangt hat. Wir waren aber gut vorbereitet, der Trainer hatte uns mehrfach vor dem Gegner gewarnt. Abwehr und Torwart waren in der ersten Halbzeit sehr wichtig. Unser Ziel war es ins Finale zu kommen und das haben wir geschafft. Jetzt bereiten wir uns darauf vor.“

Marcus Cleverly (Torwart HSV Handball): „Wir sind heute als richtige Einheit aufgetreten. Wir wollten unbedingt ins Finale und wussten, dass es wehtun würde. Wir haben aber dagegen gehalten und Tor für Tor unsere Führung ausgebaut. Die Abwehr hat mir heute viele Möglichkeiten gegeben viele Bälle anzufassen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“

Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Handball): „Wir hatten genau die richtige Einstellung und immer eine Lösung gegen den guten Gegner. Man kennt mehrere Spieler von der WM. Wir haben uns als Mannschaft sehr gut präsentiert und das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir freuen uns auf morgen.“

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