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11.09.2013, 10:41 Uhr  //  Leichtathletik

Sieben Zentimeter fehlten zum Gold

Sieben Zentimeter fehlten zum Gold
 Arno Reimann (Bild) + (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - „So spannend war es seit Jahren nicht mehr“, sagte Professor Rainer Bucholtz nach dem Finale der Deutschen Altersklassen-Meisterschaften (DAMM) in der Hamburger Jahnkampfbahn. In der M40 schrammten die Leichtathletik-Senioren des LBV Phönix um ganze sieben Zentimeter am Gold vorbei. Nach sieben Wettbewerben und der 4x100-m-Staffel landeten die Adlerträger mit 9843 Punkten gerade mal sieben Zählr hinter der Startgemeinschaft Saarmasters 40. Der Rückstand der Lübecker, die als Titelverteidiger angetreten waren, entspricht zum Beispiel der Wertung von sieben Zentimetern im Weitsprung.

Trotz der denkbaren knappen Niederlage war der Jubel groß: Die Phönixer steigerten sich im Vergleich zur Qualifikation im Mai um 161 auf 9843 Punkte.
Auch das W40-Team des LBV Phönix verbesserte sich gegenüber der Qualifikation und freute sich in Hamburg mit 5975 Punkten über den sechsten Rang.

Höchste Punktwerte wurden wieder einmal für Seniorenweltmeister Oliver Rohwer notiert - im Kugelstoßen (14,38 m) und Diskuswerfen (41,82 m). Weit vorn in der Auswertung der Einzelleistungen auch Marcus Becker (100 m in 12,78 sek und 5,79 m im Weitsprung sowie Startläufer der 4x100-m-Staffel).
Jeweils viermal kamen Reinhard Bucholtz (800 m 2:07,38 min; Hochsprung 1,60 m; Weitsprung 5,69 m und 4x100 m in 49,32 sek) und Stefan Voß (100 m 12,96 sek; Kugel 12,03 m; Diskus 38,50 m und 4x100 m) in die Wertung.
Vielseitig erfolgreich auch Gernot Maetzel (Hoch 1,65 m; Weit 5,51 m und 4x 100 m).
Sven Kührmann lief zunächst die 800 m in 2:17,75 min und sammelte dann über 5000 m (17:00,35 min) mit Jörg Zimmermann (17:03,79 min) viele Punkte.  
Stefan Franck (100 m 13,31 sek) und seine Staffelkameraden Eric Bahr und Vincent Quarshie (Jahrgang 1960!), Mario Wendt (5000 m 19:00,39 min), Jochen Bucholtz (800 m 2:27,57 min) und Dirk Feil (Jahrgang 1965!) im Hochsprung (1,45 m) und Diskuswurf (29,51 m) stellten sich mit ihrem Einsatz in den Dienst der Mannschaft und wären mit ihren Ergebnissen bei einem Ausfall eines Teamkollegen in die Wertung gekommen.
Auch bei den Frauen war Vielseitigkeit und Einsatzfreude Trumpf.
Mirjam Beier erzielte mit 34,08 m im Diskuswerfen die höchste Punktzahl, stieß außerdem die Kugel auf 9,57 m. Nannette Hauptstock (2:30,91 min) und Gesine Peters (2:34,37 min) waren die besten 800-m-Läuferinnen der W40. Natali Hennig (100 m 14,19 sek; Weit 4,35 m) und Gabriela Kunz (100 m 15,10 sek und 4,18 m im Weitsprung) liefen über 4x100 m mit Gundula Kleinfeldt (100 m 16,08 sek) und Nannette Hauptstock mit 58,29 sek auch noch eine deutlich bessere Zeit als im Mai-Wettkampf.
Den Team-Erfolg sicherten auch Anke van Stevendaal (Kugel 7,90 m und dritte Weitspringerin mit 3,43 m) und Bärbel Möller (Diskus 22,25 m) ab. Brigitte Rogge (800 m 3:07,00 min) und Erika Springmann (Kugel 7,46 m; Diskus 17,35 m) stellten sich mit ihrem Einsatz wieder einmal in den Dienst der Mannschaft.

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