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19.09.2013, 14:27 Uhr  //  Eishockey

Vorspielen für den Vertrag – Saisoneröffnung als Härtetest

Vorspielen für den Vertrag – Saisoneröffnung als Härtetest
 NiCa (Bild) C. Schülling (Text) // www.hlsports.de


Timmendorfer Strand - Wenn die Timmendorfer Beach Boys am kommenden Wochenende ihre ersten Vorbereitungsspiele bestreiten, dann stehen vier Spieler besonders im Fokus von Trainer Sven Gösch. Diese Vier bewerben um einen Platz im Kader der Beachboys für die kommende Saison.

Zwei Transferkartenspieler (sogenannte Kontis) dürfen in der Oberliga Nord eingesetzt werden und eine Stelle ist mit Kult-Verteidiger Jeff „Wild Thing“ Maronese bereits besetzt. Um die zweite Stelle bewerben sich gleich drei Spieler, die in dieser Woche ihr Können zeigen wollen.
Den weitesten Anreiseweg hat dabei sicherlich Jared Lowell hinter sich, denn der US-Amerikaner spielte in den letzten vier Jahren im US-Bundesstaat Arizona am College. Für die dortige University of Arizona ging der 21jährige Stürmer in der ACHA, der zweiten Liga des College-Eishockeys in den USA, aufs Eis. Seine Bilanz: 120 Spiele, 25 Tore, 55 Vorlagen und 107 Strafminuten.
Nun will er Europa entdecken und sich in den Spielen für einen Vertrag bei den Beach Boys empfehlen.

Kandidat Nummer zwei kommt aus Schweden und hört auf den klangvollen Namen Pontus Levaniemi Carlström . Der 21jährige Verteidiger aus Stockholm erinnert von der Physis her sehr an Jeff Maronese und dürfte eine ähnliche Spielweise an den Tag legen. In den letzten vier Jahren spielte Carlström in der vierten schwedischen Liga, zuletzt bei Linden Hockey und schloss die Saison 2012/13 mit acht Punkten und satten 110 Strafminuten ab.
Auch für ihn wäre es das erste Auslandsengagement.
Ein alter Hase was Deutschland und das Ausland angeht ist der dritte Bewerber um die TK-Stelle, denn er absolvierte seine Jugendzeit bei deutschen Clubs. Die Rede ist vom Österreicher Tobias Wilhelm, der in den Jugendmannschaften der Starbulls Rosenheim, des ESV Kaufbeuren und des SC Riessersee spielte und dabei insgesamt 34 Partien in der DNL bestritt. Danach folgten Auftritte beim HC Kufstein und dem EHC Linz in der österreichischen Heimat, ehe der gebürtige Innsbrucker in Übersee seine Chance suchte. Doch nach nur einem Jahr ging es zurück nach Europa und in der letzten Saison spielte Wilhelm für Baltica Vilnius in der osteuropäischen MHL B.

Dabei bewies der Verteidiger, dass er nicht nur den richtigen Körperbau für seinen Job hat (1,85m/84 kg), sondern zeigte mit 16 Punkten in 39 Spielen, dass er auch offensiv durchaus was drauf hat.
Bei Wilhelm besteht dazu die Möglichkeit, dass er schnell die deutsche Staatsbürgerschaft erhält, da er seine Jugendzeit wie erwähnt in Deutschland verbrachte.

Eine Konti-Stelle wird Kandidat Nummer vier nicht in Anspruch nehmen, dennoch wird Patrick Fücker alles geben, um als dritter Goalie in den Kader der Beach Boys zu rutschen. Der 21jährige gebürtige Kölner begann beim heimischen KEC seine Karriere, ehe er vier Jahre in Füssen spielte und dabei u.a. Erfahrungen in der DNL sammeln konnte. Über die Station Chemnitz kam Fücker in der letzten Saison in den Norden und war Backup bei den Piranhas in Rostock. Für ihn ist damit das Eis im Tempel am Kurpark kein Neuland.
Alle vier Spieler erfüllen schon mal das Hauptkriterium von Trainer Sven Gösch: sie sind jung und erfolgshungrig und nun können sie bei der Saisoneröffnung beweisen, dass sie auch die Qualität haben um die Beach Boys zu verstärken.

Ansonsten sehen die Beach Boys dem Turnier um den „Ostsee Cup“ mit Vorfreude entgegen. Auch wenn man gerade mal drei Einheiten auf heimischen Eis absolviert hat, so will man sich gegen die Gegner aus Hamburg und Berlin gut präsentieren und wenn möglich den Cup im heimischen ETC halten.  Das Turnier beginnt am Freitag um 20 Uhr mit dem Duell zwischen dem Hamburger SV und dem Berliner Schlittschuh-Club. Die Beachboys sind dann am Samstag um 17 Uhr gegen Berlin und am Sonntag um 16 Uhr gegen den HSV. Karten gibt es als Einzelticket am 7 Euro, Karten für alle Turnierspiele ab 15 Euro.
Neben dem Sportlichen gibt es auch viel Spektakel auf und neben dem Eis um Fans, Neugierigen und den Bewohnern des Einzugsgebietes einen guten Vorgeschmack auf die kommende Eishockey-Saison zu geben.

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