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21.09.2013, 18:25 Uhr  //  Handball

TSV will Schwung aus Schwerin mitnehmen

TSV will Schwung aus Schwerin mitnehmen
 Felix König (Bild) svm (Text) // www.hlsports.de


Travemünde - Am Sonntagnachmittag um 15.15 Uhr hält die Drittligasaison auch in den Travemünder Steenkamp Einzug. Eine Woche nach dem überzeugenden 32:23-Erfolg bei Grün-Weiß Schwerin empfangen die Raubmöwen das Juniorenteam des Buxtehuder SV. Auch der BSV startete erfolgreich, er bezwang mit dem SV Henstedt-Ulzburg einen Mitfavoriten auf den Titel.

Kein Wunder also, dass die beiden Trainer mit sehr viel Respekt über den jeweiligen Gegner sprechen. Steffen Birkner als Buxtehudes sportlich Verantwortlicher: „Travemündes Sieg fiel totz der wohl vorhandenen, internen Probleme in Schwerin überraschend deutlich aus. Aber nicht nur deshalb sehen wir den TSV am Saisonende recht weit vorne. Im vergangenen Zweitligajahr haben die Raubmöwen eine Menge wichtiger Erfahrung gesammelt, die ihnen jetzt weiterhelfen wird. Zudem stellt Franziska Haupt eine echte Verstärkung dar, wie sie in Schwerin mit ihren 13 Toren ja schon unter Beweis gestellt hat. Eine Menge halte ich auch von Karen Wessoly, an der ich ihre Erfahrung und ihren unbändigen Willen schätze. Für Sonntag erwarte ich ein enges Spiel mit offenem Ausgang. Wenn wir die Heimreise mit einem Punkt antreten würden, wäre ich persönlich sehr zufrieden.“

Die durch Birkner erhaltenen Vorschusslorbeeren erwidert Birkners Gegenüber sogleich gerne. TSV-Coach Thomas Kruse, der am späten Mittwochabend  aus seinem schon  lange vorher geplanten Urlaub in Südafrika und Dubai zurückkam, lobte zunächst jedoch die Arbeit seiner Co-Trainerin Tanja Volkening: „Das war großartig sowohl von Tanja als auch von der gesamten Mannschaft. Ich habe aber auch nichts anderes erwartet. Dass Steffen mit einer Punkteteilung in einem Auswärtsspiel zufrieden wäre, kann ich nachvollziehen. Das würde uns umgekehrt wahrscheinlich genauso ergehen. Ich sehe in Buxtehude eine der stärksten Mannschaften der Liga, glaube aber, dass meine Spielerinnen den Schwung aus dem Schwerin-Sieg mitnehmen. Es ist unser Heimspielauftakt, und da wollen wir natürlich gewinnen.“ So hoffen Kruse und seine Raubmöwen auf eine volle Senator-Emil-Possehl-Halle. „Das hätte sich die Mannschaft nach diesem Auftakt und der positiven Eigenwerbung mehr als verdient“, wünscht sich Kruse.

Auch wenn es am letzten Wochenende der erste Spieltag war und die Siege der beiden Kontrahenten noch keine Standortbestimmung darstellen können, überwogen auch auf Travemünder Seite zu einem sehr großen Teil die positiven Aspekte. So konnte sich Tanja Volkening über das Umsetzen der offensiven 3:2:1-Deckung freuen: „Das haben die Spielerinnen über 60 Minuten konsequent durchgezogen. Im Vergleich zum Pokalspiel in Oyten, bei dem ich die Mannschaft noch nicht gut genug kannte und hier und da auch falsche Entscheidungen getroffen habe, lief es in Schwerin um einiges besser.“

Die Voraussetzungen für einen sehenswerten Handballnachmittag mit zwei Gegnern auf Augenhöhe sind also gegeben. Ein Wiedersehen wird es dann auch mit Lisa Prior geben, die im Rahmen der damaligen Kooperation beider Vereine von 2010 – 2012 für den TSV Travemünde Spielpraxis sammelte. „Sowohl Lisa als auch der TSV Travemünde haben sportlich von diesem Zweitspielrecht profitiert“, erinnert sich Birkner an diese Zeit zurück. „Überhaupt bin ich der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen Travemünde und unserem BSV sehr wertvoll war.“

Bei den Raubmöwen kann Thomas Kruse personell fast aus dem Vollen schöpfen; mit Ausnahme von Jenny Stapelfeldt. Bei der Rückraumspielerin ist in der vorletzten Woche die vermeintlich gerade überstandene Knieverletzung wieder aufgebrochen: „Es handelt sich wohl um ein Patellaspitzensyndrom, das für mich mit einer sehr schmerzhaften Entzündung und Schwellung im Knie verbunden ist. Wir warten noch auf endgültige Ergebnisse, aber derzeit sieht es so aus, als würde ich die ganze Saison ausfallen.“ Das alles wird Stapelfeldt aber nicht davon abhalten, über andere Aufgaben eng an die Mannschaft gebunden zu sein und mit ihren Raubmöwen mit zu fiebern.

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