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29.09.2013, 18:28 Uhr  //  Fußball

Schönberg wird zwei Minuten vor Schluss um Sieg gebracht

Schönberg wird zwei Minuten vor Schluss um Sieg gebracht
 Jens Upahl (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Schönberg – Das entscheidende bei den 206 Zuschauern war wohl am Sonntagnachmittag im Schönberger Palmberg-Stadion die Frage, wie gut sich die Gästespieler des RSV Waltersdorf 09 und Schiedsrichter Philipp Kutscher kennen. Gerüchten zufolge studieren sechs Waltersdorfer zusammen mit dem Unparteiischen an der gleichen Uni in Berlin. Fakt ist aber auf jeden Fall, dass der Heimatverein (Fortuna Biesdorf) von Kutscher nur knapp 20 Kilometer vom RSV entfernt liegt. Da muss man sich mal fragen, wer solch eine Ansetzung auf den Plan gebracht hat. Es gab zwar einige seltsame Entscheidungen (z.B. sechs gelbe Karten für Schönberg, keine für Waltersdorf), jedoch ging das Endergebnis von 2:2 (1:1) aus spielerischer Sicht in Ordnung.

Modou Lamin Sanyang von den Gästen war es, der das 0:1 in der 16. Minute erzielen durfte. Völlig frei konnte er nach einem Freistoß jubeln. Die Gäste hatten die Partie gut im Griff und mussten kurz vor der Pause dann zusehen, wie Kristof Rönnau nur noch ihren eigenen Torhüter vor sich hatte. Sein Schuss konnte Dennis Rahden zwar abwehren, doch dieser prallte genau vor die Füße von Bastian Henning, der zum 1:1 ins leere Tor traf.

In der zweiten Halbzeit wieder starke Gäste, die auch die eine oder andere Chance nicht nutzen konnten. Dafür traf Kristof Rönnau in der 71.Minute mit einem platzierten Schuss aus Nahdistanz zum 2:1 für die Maurine-Kicker. Kurz danach hatte sogar noch die Möglichkeit zum 3:1, doch dieses Mal scheiterte er vor dem Gäste-Kasten. Marcus Steinwarth (61.) und der eingewechselte Fabian Kolodzick (85.) hätten den Sack dann endgültig zu machen können, doch bei beiden konnte RSV-Keeper Rahden parieren. Zwei Minuten vor dem Ende dann der Treffer zum 2:2-Endstand. Ein Freistoß, ein langer Ball, der ewig in der Luft war und ein Kuba-Siala Vulu, der den Ball über die Linie stocherte.

Sven Wittfot, sportlicher Leiter beim FC 95 sagte nach der Partie zu HL-SPORTS: „Aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten geht das Ergebnis in Ordnung. Ärgerlich nur, dass wir uns nicht selbst belohnt haben und die seltsamen Entscheidung, die zum Freistoß führte.“

Der FC 95 ist nun zwar seit drei Spielen ungeschlagen, belegt aber weiterhin sieglos den 14. Tabellenplatz der Oberliga-Nordost. Dafür ist die Giere-Elf mit fünf Unentschieden hier die Remis-Könige der Liga. Kein anderes Team spielte so oft unentschieden.

Nächsten Samstag geht es zum zweiten der Klasse, dem Brandenburger SC Süd. Die Brandenburger haben bisher noch keine Partie in der aktuellen Saison verloren.

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