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01.10.2013, 15:57 Uhr  //  Fußball

FFC setzt Aufwärtstrend trotz Niederlage in Neumünster fort

FFC setzt Aufwärtstrend trotz Niederlage in Neumünster fort
 D. Schlawin (Bild) + (Text) // www.hlsports.de


Bad Oldesloe - Am sechsten Spieltag der Frauen-SH-Liga musste der FFC zwar erneut eine Niederlage hinnehmen, aber das Ergebnis (4:1 für Neumünster) spiegelt nicht den Spielverlauf wieder. Denn das neu formierte junge Oldesloer Team zeigte sich gefestigter, phasenweise ansehnlichen Fußball und erspielte sich eine Vielzahl brandgefährlicher Chancen. Am Ende gab die Abgeklärtheit und Erfahrung von Olympia den Ausschlag für das Ergebnis dieser Partie.

Bereits in der ersten Runde des Landespokals traf der FFC auf Neumünster und konnte nach einem packenden Spiel mit 4:3 am Ende als Sieger vom Platz gehen. An dieses Erfolgserlebnis sollte nun an gleicher Stelle angeknüpft und mit einem weiteren Erfolg die ersten drei Punkte der Saison geholt werden. Doch bereits in der ersten Minute bekam dieses Vorhaben einen ersten Dämpfer, denn das Team aus Neumünster konnte kurz nach dem Anpfiff den ersten Angriff nutzen und den frühen Führungstreffer zum 1:0 erzielen. Doch die Oldesloerinnen ließen nicht lange die Köpfe hängen und spielten munter und druckvoll nach vorne. Und so konnte sich der FFC immer wieder gefährlich vor das Tor von Olympia spielen, jedoch die daraus entstandenen Chancen nicht effektiv nutzen. Der Ausgleichstreffer lag förmlich in der Luft und in der 14.Minute konnten sich die Oldesloerinnen für ihr Angriffsspiel belohnen. Nach einem mustergültigen Pass durch Luise Köstel von der linken Seite konnte Janine Gauer den Ball zum 1:1 Ausgleich im Gehäuse von Neumünster unterbringen. Das gab den Oldesloerinnen Auftrieb und der FFC zeigte sich weiter angriffslustig.

Doch die Spielerinnen von Neumünster ließen sich nicht so einfach in die Defensive drängen und hielten druckvoll und kämpferisch dagegen. Olympia schaltete auf Gegenangriff und spielte sich immer wieder gefährlich tief in die Oldesloer Hälfte. Der FFC ließ sich in dieser Phase weit nach hinten drängen und hatte einige Mühe, die Angriffe abzuwehren. Dies konnte Neumünster in der 34.Minute nutzen und den erneuten Führungstreffer zum 2:1 erzielen. In der Schlussviertelstunde der 1.Halbzeit versuchten beide Teams, einen weiteren Treffer folgen zu lassen, doch es blieb zur Pause bei der knappen Führung von Neumünster.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Oldesloerinnen, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gehen wollten und legten mit mutigem Angriffsfußball los. Dadurch erspielte sich der FFC wie in Halbzeit eins gefährliche Torchancen, doch der Ball wollte einfach nicht den Weg über die Linie finden. Olympia zeigte weiter ein sehr kampfbetontes Spiel und suchte immer wieder  die Lücken in den Oldesloer Reihen. In der 58.Minute konnte Neumünster dann die Abwehr des FFC überwinden, den ersten Direktschuss konnte die Oldesloer Torhüterin Jasmin Schönfeld noch abwehren, doch im Nachsetzen konnte Olympia den Ball zum 3:1 im Tor der Oldesloerinnen unterbringen. Doch der FFC gab sich trotz der drohenden Niederlage nicht auf und zeigte kämpferische Qualitäten. Beide Teams schenkten sich im weiteren Spielverlauf keinen Zentimeter und die Spielerinnen kämpften um jeden Ball. So entstanden auf beiden Seiten noch sehenswerte Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Den Schlusspunkt setzte dann aber Neumünster. Nach einer Ecke konnte Olympia den Ball zum abschließenden 4:1 im Tor des FFC unterbringen.

Aufstellung: Jasmin Schönfeld, Maresa Rockschies, Kira Niemann, Maxine Frey, Jule Steinbrecher(84.Svea Sievers), Marieke Hagelberg, Miriam Schacht, Luise Köstel (16.Marieke Sucker, 61.Yasemin Evci), Merle Horstmann, Janine Gauer, Svea Sievers (45.Luise Köstel)

Am Donnerstag, den 03.10.2013, geht es für die Oldesloerinnen nach Ratzeburg. Dort trifft der FFC um 15:00 Uhr in der zweiten Runde des Landespokals auf den Ratzeburger SV. Mit einem Quäntchen mehr Glück beim Torabschluss ist in dieser Partie durchaus was möglich, denn die spielerische Leistung in Neumünster hat gezeigt, wozu das junge Team fähig ist.


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