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09.10.2013, 20:52 Uhr  //  Fußball

VfB zieht über Moisling ins Viertelfinale ein – jetzt FCD zu Hause

VfB zieht über Moisling ins Viertelfinale ein – jetzt FCD zu Hause
 Christoph Kugel (Bild) rk/sr (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Der SH-Liga-Spitzenreiter VfB Lübeck ist am Mittwochabend erwartungsgemäß vor 350 Zuschauern am Brüder-Grimm-Ring bei Rot-Weiß Moisling mit einem 6:0 (2:0) ins Viertelfinale des Kreispokals eingezogen.

Die Partie begann mit zwei guten Möglichkeiten für den VfB. Doch beide Male konnte Arslan den Ball (9./ 12.) nicht am Moislinger Keeper vorbeibringen, der sich bei der zweiten Aktion kurzzeitig verletzte. Er biss sich aber durch und ließ sich immer wieder behandeln und sein Schienbein vereisen. Ersatzkeeper Gritschke machte sich zwar bereit, jedoch kam er bis zu Halbzeit nicht zum Einsatz. Theißen (23.) und Heidel (27.) hatten noch weitere Möglichkeiten, doch das Leder wollte noch nicht ins Netz. In der 34. Minute war es dann der auffällige Arslan, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt ins linke Eck zum verdienten 1:0 für die Gäste von der Lohmühle verwandelte. Pauer (37.) und Heidel (39.) verpassten die 2:0-Führung nach Flanken nur knapp. Doch kurz vor der Halbzeit wusste RWM-Kapitän M. Bornemann sich nicht besser zu helfen, als den Ball mit der Hand vor dem heranstürmenden Arslan im eigenen Strafraum zu retten. Den klaren Strafstoß verwandelte Arslan selbst zum 2:0 mit dem Halbzeitpfiff. Moisling versuchte sich in den ersten 45 Minuten tapfer mit allem gegen die starken Grünweißen zu stemmen.

Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber sehr gut aus der Kabine und versuchten ein Zeichen zu setzen. Der eingewechselte Suew, der schon in der 42. Minute für Lening kam, hatte zweimal die Möglichkeit (51./ 55.) auf den Anschlusstreffer, doch zwischen seinen beiden Chancen machte Lange für die Gäste das 3:0 mit einem schönen Schuss aus 20 Metern. Danach ging es Schlag auf Schlag: 57. Minute Arslan mit einem Schlenzer zum 4:0 und nur zwei Minuten später guckte Pauer sich den Moislinger Keeper Borroch aus und schob aus acht Metern zum 5:0 ein. Danach wechselte VfB-Coach Skwierczynski zum ersten Mal. Für Voss kam Thiel in die Partie (62.). Eine Minute später erhöhte Knechtel mit einem satten Linksschuss von der Strafraumgrenze auf 6:0, was die Gastgeber aber nicht aufhören ließ, ihr Heil im Angriff zu suchen. J. Bornemann hatte in der 70. Minute die nächste Möglichkeit auf dem Schlappen, doch auch dieser Versuch landete nicht im Kasten von Alberti. Ein weiterer Wechsel bei den Grünweißen brachte erneute Bewegung in die Begegnung. Pauer ging in der 71. Minute und dafür kam der wiedergenesene Lindenberg. Danach kehrte erst einmal Ruhe am Brüder-Grimm-Ring ein und Moisling wechselte in der 77. Minute noch einmal. Für Oezdemir kam Confale zu einem Einsatz. In der 86. Minute ließ RWM-Coach Laszig noch einmal Kallweit für Bischkopf auf den Platz. Thiel hatte kurz vor Schluss noch die Möglichkeit auf das 7:0, doch das Aluminium stand seinem Schuss im Weg. Letztendlich blieb es bei dem standesgemäßen Ergebnis für den VfB, der so in die Runde der letzten Acht des Kreispokals einzog und nun den FC Dornbreite empfängt.

Rot-Weiß Moisling verkaufte sich gegen den übermächtigen VfB sehr gut und versuchte mitzuspielen. Das Ergebnis in der Höhe ging jedoch in Ordnung und auch die Gastgeber hatten einige Chancen zumindest den Ehrentreffer zu erzielen.

VfB-Trainer Denny Skwierczynski sagte nach dem Sieg zu HL-SPORTS: „Man hat gesehen, dass heute nicht alles geklappt hat. Trotzdem bin ich zufrieden. Andere Mannschaften haben sich schon mal schwerer getan.“

Ahmet Arslan (VfB)  meinte nach seinen drei Toren: „Das war ein guter Test in Hinsicht auf das Kunstrasen-Spiel am Sonntag in Ahrensburg. Gegen einen tiefstehenden Gegner konnten wir das Kurzpassspiel heute unter Wettkampfbedingungen üben. So wie die letzten zwei Tage im Training schon.“

RWM-Kapitän Marc Bornemann sagte nach der Partie: „Wir haben eine halbe Stunde hinten dicht gemacht und gegengehalten. Bitter, dass wir durch eine Standardsituation in Rückstand geraten sind. Auf diese Leistung kann man aufbauen. Schade, dass wir dann in der zweiten Halbzeit die schnellen Gegentore  durch individuelle Fehler schlucken mussten und vorne unsere Chancen wieder mal nicht genutzt haben. Es gibt aber positive Erkenntnisse für das wichtige Mölln-Spiel am Sonntag.“

Das Viertelfinale findet am 20.11.2013 statt und hier treffen folgende Teams aufeinander:

Eintracht Groß Grönau – TSV Travemünde
VfB Lübeck – FC Dornbreite
SC Rapid – SC Buntekuh
Olympia Bad Schwartau – Eichholzer SV

Statistiken:

Rot-Weiß Moisling: Boroch, Alhas, F. Erenkaya, M. Bornemann, A. Erenkaya, Lening, Kuznik, Özdemir, J. Bornemann, Barten, Bischkopf - Auswechselspieler: Gritschke, Strunck, Kallweit, Suew, Confalone

VfB Lübeck: Alberti, Theißen, A. Arslan, Voss, Lange, Pauer, Koth, Steinfeldt, Parduhn, Kalus, Heidel - Auswechselspieler: Toboll, Lindenberg, Knechtel, Nogovic, Thiel, Marheineke, Rüdiger

Tore: 0:1, 0:2, 0:4 Arslan (34./ 45./ 57.), 0:3 Lange (54.), 0:5 Pauer (59.), 0:6 Knechtel (63.).

Zuschauer: 350

Schiedsrichter: Yannick Mayer

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