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12.10.2013, 07:12 Uhr  //  Fußball

SVE mit „Alkatras“ und Joker in die Berge, um Punkte ins Flachland zu holen

SVE mit „Alkatras“ und Joker in die Berge, um Punkte ins Flachland zu holen
 Christoph Kugel (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Eichede – Vier Spiele ungeschlagen und davon drei Siege. So sieht es momentan um den Aufsteiger SV Eichede in der Regionalliga Nord aus. Am Sonntag gastieren die Stormarner allerdings bei einem der Überraschungsmannschaften der Liga, dem Goslarer SC. Anstoß im Harz ist um 14.00 Uhr und die Fans planen dabei einen Wochenendausflug in Berge.

Nach dem sensationellen Aufstieg in die vierthöchste Klasse der Republik und 16 erreichten Punkten nach zehn Punktspielen ist der SVE momentan Platz drei in der Landesliste hinter Holstein Kiel (3. Liga) und ETSV Weiche (Regionalliga 6. Platz). Als bester Aufsteiger kletterte der kleine Dorfverein (800 Einwohner) nicht nur in der Liga-Formtabelle (letzten vier Spieltage auf Platz 1) sondern auch bei den Zuschauerzahlen steht man gut da. Mit 616 Zahlenden im Schnitt bei fünf Spielen heißt es Top 10 im Norden. Da spielten natürlich die fast 1.000 Fans beim 3:1-Sieg gegen St. Pauli II (ohne Gäste-Fans) natürlich eine entscheidende Rolle. „Die lautstarken Fans hinter einem zu haben ist für uns alle ein neues überragendes Gefühl. Insbesondere beim Spiel gg Pauli war das in der zweiten Halbzeit großartig! Was allerdings noch ein wenig verbesserungswürdig ist, ist die Stimmung bei Rückstand bzw auch mal schlechteren Phasen siehe erste Halbzeit. Aber es ist für jeden von uns ein sensationelles Gefühl eine Wand hinter einem zu haben. Schön, dass ehrlicher leidenschaftlicher Fußball solche Anerkennung gefunden hat“, sagte Kapitän Jan-Ole Rienhoff zu HL-SPORTS.

Nun sind die Fans aber nicht nur zu Hause auf den Geschmack gekommen, sondern organisieren nun auch Reisen nach auswärts. Für Goslar wird ein Wochenende angeboten. Am Samstagmittag geht es los und nach dem Spiel am Sonntag wieder zurück nach Hause ins verträumte Eichede um sich auf das Schleswig-Holstein-Aufsteiger-Derby gegen Eintracht Norderstedt (Sonntag, 20.10. um 15.00 Uhr) vorzubereiten. Hier sollte auch die 1.000er Marke das erste Mal im Ernst-Wagener-Stadion geknackt werden. Auch die Mannschaft wird sich wieder einen Tag vor dem Spiel auf den Weg machen. „Nach dem Abschlusstraining am Samstag und einem kleinen Essen geht es im Teambus nach Goslar. Für jeden Spieler erneut ein Highlight. Dementsprechend geht es diese Woche im Training hoch her. Da möchte natürlich jeder gerne dabei sein“, sagte Eichedes Cheftrainer Oliver Zapel. Genächtigt wird in Rhüden, wo auch am Sonntag um 10.00 Uhr noch einmal ein Abschlusstraining beim FC Rot-Weiß durchgeführt wird. Von dort aus geht es dann direkt ins Stadion des GSC.

Personell hat sich die Lage im Vergleich zur Vorwoche etwas entspannt. Emanuel Bento ist wieder dabei und fährt voraussichtlich auch mit. Bei Benedict Kummerfeldt (Bänderdehnung) muss noch die Entwicklung abgewartet werden, sieht aber laut Cheftrainer gut aus. Sammy Güzel ist wieder fit, kommt mit. Ardian Sejdiu hatte bis Mittwoch Grippe, bleibt daher laut Aussage von Zapel bei der Reserve und spielt gegen Husum.
„Passiv“ und als Supporter dabei: Fynn Berndt (Bandscheibenprobleme), Petrik Krajinovic (Kreuzbandverletzung), Gerrit Schubring (Bänderriss im Knöchel) und Dennis Wagner.

In Goslar wird es wohl die schwerste Aufgabe der letzten Zeit für die Stormarner werden. Der GSC steht auf Platz 5 und hat erst zweimal verloren. Das positive daran, zweimal in den letzten drei Spielen, denn in Norderstedt gab es ein 1:2 und beim SV Meppen ein 0:1. Und im Heimspiel gegen den BSV Schwarz-Weiß Rehden kamen die Harzer nicht über ein 0:0 hinaus. Hier zeigt die Formtabelle also nach unten. Der SVE mit seinem Lauf und seinem Joker Arnold Lechler (Foto), der in vier Spielen, in denen er eingewechselt wurde, viermal traf sowie einem Haris Huseni, der durchschnittlich alle zwei Partien jubeln darf und einer Mannschaft, die jetzt weiß, wie es geht… was ist da in Goslar möglich?

Eichedes Cheftrainer Oliver Zapel weiße es: „Auch wenn wir wissen, dass die hochambitionierten Goslarer sehr heimstark und uns zumindest auf dem Papier haushoch an Erfahrung überlegen sind, so werden wir doch mit aller Macht und Überzeugung versuchen, unsere Serie auszubauen und zu punkten. Für uns gibt es keinen Grund, verhalten oder ängstlich ins Match zu gehen. Goslar will oben angreifen, wir die Klasse halten. Trotz der krassen Gegensätze erwarten wir ein enges Spiel.“

HL-SPORTS bietet für alle daheimgebliebenen SVE Fans einen LIVE-TICKER (wie schon zur Aufstiegsrunde aus Lüneburg) an. Zusätzlich gibt es den anderen Top-Verein aus der SH-Liga VfB Lübeck vom Auswärtsspiel aus Ahrensburg im gleichen Ticker.


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