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20.10.2013, 21:14 Uhr  //  Fußball

Verbandsliga Süd-Ost: Der 14. Spieltag

Verbandsliga Süd-Ost: Der 14. Spieltag
 Björn Nehlsen (Bild) Stephan Russau (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Einen aus Lübecker Sicht grausamen Samstag mussten die Liebhaber des Verbandsligafußballs miterleben. Sowohl der TSV Travemünde, der in Oldenburg 1:6 unterlag, als auch der FC Dornbreite II, bei der klaren 1:5-Heimpleite gegen Tremsbüttel, hatten in ihren Partien nicht den Hauch einer Chance, setzten ihren Negativtrend leider fort. Am Sonntag folgte dann das mit Spannung erwartete Stadtduell zwischen dem TuS 93 und Moisling – welches letztlich schiedlich, friedlich torlos Remis endete. Damit wären sicherlich auch die Grün-Weißen in Trittau zufrieden gewesen, doch stattdessen setzte es eine klare 0:4-Pleite.

FC Dornbreite II – VfL Tremsbüttel 1:5 (0:3)

„Zuletzt gegen Tangstedt haben vier bis fünf Spieler leider nicht ihre Normalform erreicht, keinen guten Tag erwischt. Doch das ist abgehakt, darüber wurde gesprochen“, hoffte Marko Stern vor der Partie darauf, den Bock (fünf Pleiten in Folge) endlich umzustoßen. Doch daraus wurde erneut nichts: Auch Tremsbüttel zeigte sich als unlösbare Aufgabe, nicht zu knackende Nuss, wie das Endergebnis von 1:5 leider auch in Zahlen deutlich ausdrückt. Schon nach acht Minuten geriet das Stern-Team durch einen Treffer von Dirk Schneider in Rückstand. Doch das steckte Dornbreite noch weg, forcierte danach das Tempo und brachte abgezockte Tremsbütteler in Bedrängnis – zu mehr allerdings auch nicht. Es zieht sich wie ein roter Faden, doch auch beste Chancen, wie die durch Muhammed Özkaya (16./28.) oder Michel Tietz (21.) fanden nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse. Effektiver waren da die Gäste aus Stormarn: Erneut Schneider und Jonas Fahrenkrog legten zum 0:3-Halbzeitstand nach. Im zweiten Abschnitt verflachte die Begegnung zusehends. So ging das Match, trotz schnellem Anschlusstreffer von Özkaya, der ein Geschenk der in diesem Fall sich im Tiefschlaf befindlichen VfL-Defensive eiskalt nutzte,  am Ende klar und deutlich mit 1:5 verloren.

Und so sah die Gemütslage bei FCD-Coach Marko Stern nach der neuerlichen Pleite aus: „Die individuelle Qualität hat heute den Ausschlag gegeben. Tremsbüttel hatte mit Vogelsang, Jascha Fahrenkrog und anderen auch auf der Bank noch richtig gute Kicker. Wir hingegen müssen mit dem auskommen, was uns zur Verfügung steht. Das frühe Gegentor war natürlich alles andere als positiv für uns. Wir haben danach zwar alles versucht, doch leider erneut nicht konsequent unsere Chancen zu Ende gespielt. Trotzdem glaube ich, dass wir bald auch Erfolge feiern werden. Man kann halt nicht alles in zwei, drei Wochen verändern, was zuvor falsch lief. Die Mannschaft braucht definitiv noch Zeit.“

So spielte der FC Dornbreite II: Rudowsky – Cete (29. Demircan), Lange, Venzke, Wos – Jasek, Staackmann (75. Röhrig) – Schliesser, Tietz, Leischner – Özkaya.
Tore: 0:1 Dirk Schneider (8.), 0:2 Dirk Schneider (36.), 0:3 Jonas Fahrenkrog (40., Foulelfmeter), 1:3 Muhammed Özkaya (46.), 1:4 Cedric Lühmann (73.), 1:5 Jascha Fahrenkrog (74.)

Oldenburger SV – TSV Travemünde 6:1 (3:0)

Die 1:7-Klatsche in der Vorwoche gegen Siebenbäumen scheint tiefe Wunden hinterlassen zu haben - denn auch die erhoffte Widergutmachung am Samstag in Oldenburg blieb aus. So hieß es nach neunzig Minuten klar und deutlich 6:1 für die Hausherren und so waren die Montekicker erneut unter die Räder gekommen. Das Unheil nahm früh seinen Lauf. Mit der ersten Chance des Spieles am Schauenburger Platz netzte Routinier Philip Nielsen zum 1:0 (2.) ein. Danach erhöhte Christian Robbes per Doppelpack sogar noch zum 3:0 zur Pause. Ein viel zu hohes Ergebnis in Anbetracht der Tatsache, dass sich Travemünde durch Engler (21.) und Gronau (35.) Hochkaräter boten, die allerdings liegen gelassen wurden. Kurz Hoffnung keimte für den TSV auf, als „Pätscher“ der schnelle Anschluss (49.) gelang. Doch das war es dann auch. Zweimal Kargoll (50./57.) und Wölk besiegelten eine weitere bittere Pleite für Travemünde.

So zeigte sich TSV-Trainer Sven Sercander dementsprechend enttäuscht vom Ergebnis, nicht aber von der Einstellung seiner Jungs: „So komisch wie das klingt, wir haben trotz des klaren Endstandes ein ganz anderes Gesicht gezeigt wie gegen Siebenbäumen. Zur Pause hätte es auch 3:3 stehen können, doch leider fehlte es am Abschluss. Auch im zweiten Abschnitt hatten wir eigene Chancen, haben ja auch verkürzen können. Doch das 4:1 für den OSV war dann der endgültige Knackpunkt. Trotzdem geht der Blick voraus und da müssen wir einfach wieder anfangen unsere Punkte richtig zu erarbeiten und erkämpfen.“  

So spielte der TSV Travemünde: Müller – Klak, Kurth (66. Bölke), Jan Niklas Beckmann, Hinz (46. Sengün), Pätsch (61. Michel Beckmann), Gronau, Engler, Höger, Jäkel, Mielke.
Tore: 1:0 Philip Nielsen (2.), 2:0 Christian Robbes (27.), 3:0 Christian Robbes (45.), 3:1 Stefhan Pätsch (49.), Josua Kargoll (50.), 5:1 Josua Kargoll (57.), Björn Wölk (63.).

TuS Lübeck – Rot-Weiß Moisling 0:0

Tabellarisch trennten vor dem Anpfiff  beide Teams noch Welten. Die Marlikicker belegten den fünften Rang – die Mannen um Norbert Laszig den vorletzten Platz im Klassement der Verbandsliga. Gemeinsamkeiten gab es trotzdem: Beide Hansestädter durften am letzten Spieltag reichlich Selbstvertrauen tanken, kanzelten ihre Gegner mit 4:0 (beim VfB II) und 7:0 (im Kellerduell gegen Mölln) ab. Ergebnisse, die auf eine ansprechende Partie und ein tolles Derby hoffen ließen – doch das bekamen die Zuschauer im Marlistadion nicht  geboten. Immerhin verließ aber auch keiner der Kontrahenten mit einer Niederlage den Platz…

TuS-Interimscoach Thomas Lange: „Das war ein gerechtes Remis in einer umkämpften, aber sicherlich nicht hochklassigen Partie. Wir hatten u.a durch Patrick Warnemünde (85.) die Chance doch noch zu gewinnen, doch das hätte wohl aufgrund der Tatsache, dass Moisling auch einen Lattentreffer zu verzeichnen hatte, den wahren Spielverlauf nicht wiedergegeben.“  
RWM-Trainer Norbert Laszig: „ Wir wussten, dass der TuS einen guten Fußball spielen kann, hätten aber auch als Sieger den Platz verlassen können. Alexander Kuznik (25.) und Christopher Strunck (48.) hatten gute Möglichkeiten – nutzten sie aber nicht. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden. Uns ist es gelungen aus dem Spiel fast nichts zuzulassen, haben auch bei den Standards gut in der Defensive gestanden. Insgesamt eine Leistung, mit der wie die nächsten Aufgaben positiv gestimmt angehen können.“

So spielte der TuS Lübeck: Törper – Rehberg, Stellbrinck, Krause (72. Richter), Ozuna,  Kiecksee, Kwiatkowski (80. Spoddig), Rivera, Skordos, Raabe, Warnemünde.
So spielte Rot-Weiß Moisling: Boroch – Repky, Alhas, Strunck (73. Confalone), M. Bornemann, Erenkaya, Kuznik, Kallweit (65. Suew), J. Bornemann, Schmüser (25. Özdemir), Brodersen.
Tore: Fehlanzeige

TSV Trittau – VfB Lübeck II 4:0 (3:0)

Abstiegskampf pur erwartete den VfB Lübeck II in Trittau. Nur ein magerer Punkt trennte die noch knapp vor den Abstiegsplätzen rangierenden „Leidensgenossen“ im direkten Vergleich. Das hat sich nun geändert, zum Ärger des VfB II. Denn für die Grün-Weißen setzte es eine deutliche 4:0-Niederlage bei den Stormarnern. Eine Pleite mit fadem Beigeschmack. Denn nach dem frühen 1:0 der Hausherren, Burmeister versenkte das Spielgerät in den Giebel, überschlugen sich die Kuriositäten. Das 2:0 resultierte laut Rinal aus einem klaren Abseits. Damit nicht genug: Für die Reklamation der „Fehlentscheidung“ kassierte der Trainer einen Platzverweis, durfte sich hinter die Bande begeben und als Augenzeuge noch dem dritten Treffer der Hausherren beiwohnen. Am Ende erhöhte bekanntlich Johnson auf 4:0 für den TSV.

VfB-Trainer Serkan Rinal gab dieses zum Besten: „Na klar war die Niederlage verdient, auch in dieser Höhe. Aber das was das Schiedsrichtergespann da abgeliefert hat ging gar nicht. Neben dem Abseitstreffer zum 2:0, lagen die Unparteiischen beim nächsten Gegentor vollkommen falsch, denn dort klärte Gribkow deutlich vor der Linie.“

So spielte der VfB Lübeck II: Alberti – Kornberger, Lindenberg, Naumann, Gribkow, Sindy, Cicek (72. Frank), Brandenburg, T. Arslan, Almosa (64. Er), Aldermann.
Tore: 1:0 Tobias Burmeister (2.), 2:0 Patrick Rösler (11.), 3:0 Patrick Rösler (26.), 4:0 Max Johnson (81.)

Ergebnisse Verbandsliga SH Süd-Ost:  
     
FC Dornbreite II  VfL Tremsbüttel  1:5
Oldenburger SV  TSV Travemünde  6:1
TuS Lübeck  SpVg Rot-Weiß Moisling  0:0
TSV Trittau  VfB Lübeck II  4:0
Sereetzer SV  VfL Oldesloe  0:4
Büchen-Siebeneichener SV  TSV Pansdorf  0:1
Eintracht Groß Grönau  Breitenfelder SV  3:0
Möllner SV  Eutin 08  0:4
GW Siebenbäumen  WSV Tangstedt  3:1

Tabelle Verbandsliga SH Süd-Ost:      
         
Pl. Mannschaft Sp. Diff. Pkt.
1. Eutin 08  14 32 36
2. TSV Pansdorf  14 20 35
3. Oldenburger SV  14 20 32
4. GW Siebenbäumen  14 18 31
5. TuS Lübeck  14 14 27
6. Eintracht Groß Grönau  14 12 24
7. VfL Tremsbüttel  14 9 23
8. TSV Travemünde  14 -3 21
9. Breitenfelder SV  14 -7 17
10. VfL Oldesloe (SW)  14 1 16
11. TSV Trittau (SW)  14 -4 15
12. WSV Tangstedt  14 -13 14
13. VfB Lübeck II  14 -17 13
14. FC Dornbreite II  14 -12 12
15. Büchen-Siebeneichener SV  14 -9 11
16. Sereetzer SV  14 -25 9
17. SpVg Rot-Weiß Moisling  14 -11 8
18. Möllner SV (SW)  14 -25 3

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