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23.10.2013, 01:37 Uhr  //  Fußball

Siems und Ratekau ziehen klar ins Kreispokal-Halbfinale ein

Siems und Ratekau ziehen klar ins Kreispokal-Halbfinale ein
 Torsten Stati (Bild) rk/Sonja Jaacks (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Im Kreispokal-Viertelfinale der Frauen kam es am Dienstagabend zum einen im Verbandsliga-Stadt-Derby zwischen dem TSV Siems und dem Tabellenführer Eichholzer SV, welches die Gastgeber klar und deutlich mit 7:0 (3:0) für sich entschieden. In der zweiten Begegnung traf der Kreisklassen-Tabellenführer der SG Lensahn/ Cismar auf den Spitzenreiter der Schleswig-Holstein-Liga der SG Ratekau-Strand 08. Der Viertligist behielt klar die Oberhand und schoss sich mit einem 12:1 (7:0) ins Halbfinale. Die Partie zwischen dem TSV Kücknitz und der FSG Viktoria-Moisling wurde kurzfristig verlegt und im anderen Ostholstein-Derby trifft am Mittwochabend die BSG Eutin auf den TSV Gremersdorf.

TSV Siems – Eichholzer SV 7:0 (3:0)

Das Spiel begann mit etwas Verspätung und kaum hatten sich alle auf einen schönen Fußballabend eingestellt, war auch schon das erste Tor für die Gastgeberinnen gefallen. Sarah Inacio kam mit dem ersten Angriff auf der linken Seite gut durch und versenkte den Ball im Tor der Eichholzerinnen zum 1:0 nach zwei Minuten. Völlig geschockt von diesem frühen Gegentor konnten die Mannschaft Hanifi Demir gar nicht reagieren und musste nur zwei Minuten später das 2:0 hinnehmen. Tasja Fasch schoss einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum und Anna Kupferschmidt hielt gekonnt die Fußspitze zwischen und verlängerte das Leder so ins lange Eck. Zahlreiche Chancen für die Siemser Frauen konnten in der Folgezeit nicht genutzt werden und die ESV-Frauen waren sichtlich überfordert mit den frühen Gegentoren. In der 24. Minute Martha Thomaschewski von der Strafraumgrenze ab und der Ball landete als Aufsetzer zum 3:0 erneut im Kasten von Sarah Müller. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause und Eichholz-Trainer Demir war sichtlich angefressen gegen die geringe Gegenwehr seiner Mannschaft. Das sollte sich zwar im zweiten Durchgang zwar ändern, doch dem Tabellenführer der Verbandsliga aus Eichholz, der erst am Sonntag seine ersten Punkte beim 1:1 in Westerrade liegen ließ, merkte man die schweren Beine an. So konnte Tasja Fasch fünf Minuten nach Wiederanpfiff nach einer Ecke mit einem Distanzschuss auf 4:0 für den TSV Siems erhöhen. Wütend und mit den letzten Kräften versuchte sich der ESV noch einmal zur Wehr zu setzen und kam zu zwei guten Möglichkeiten, die aber Johanna Jacobi im Tor des Gastgebers vereiteln konnte. Nadine Spieß wurde in der 60. Minute angespielt, hatte nur noch die alleingelassene Sarah Müller vor sich und schoss zum 5:0 für den Verbandsligazweiten ein. Damit nicht genug nutzte Martha Thomaschewski nach 68 Minuten einen Konter und umkurvte Sarah Müller erneut, die sich bei dem 6:0 erneut geschlagen geben musste. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Anna Kupferschmidt in der 71. Minute mit ihrem Treffer zum 7:0 aus 14 Metern ins leere Tor, nachdem ESV-Torhüterhin Sarah Müller schon am Boden geschlagen war. Eine klare Angelegenheit für die Titelverteidigerinnen vom TSV Siems, die damit ins Halbfinale einzogen. Sie treffen nun im Semifinale auf den Sieger der Partie TSV Kücknitz gegen FSG Viktoria-Moisling, die aufgrund eines Flutlichtausfalls verlegt werden musste. Ein neuer Termin steht hierfür noch nicht fest.
ESV-Co-Trainer Martin Liebelt sagte nach der Partie zu HL-SPORTS: „Uns fehlte die Aggressivität und die Erfahrung die Siems hat. Das war Lehrgeld, das wir mal zahlen mussten. Als Aufsteiger kennen wir nur das Spiel nach vorne. Die Abgeklärtheit und Defensive müssen wir noch lernen.“
Kambiz Tafazoli, als Trainer der Siemser Frauen, war zufrieden. Sein Statement fiel eindeutig aus: „Die ersten zwei Tore haben für klare Verhältnisse gesorgt. Wir wollten zeigen, dass wir die Nummer eins in Lübeck sind und das haben wir eindrucksvoll bewiesen.“

SG Lensahn/ Cismar – SG Ratekau-Strand 1:12 (0:7)

In der zweiten Viertfinalpartie des Abends musste der Tabellenführer der SH-Liga der Ratekau-Strand 08 nach Lensahn zur Spielgemeinschaft mit Cismar reisen. Die Ratekauerinnen stehen im Halbfinale des Kreispokals nachdem sie mit 12:1 (7:0) gewannen.

Bereits nach 13 Minute konnte Anna-Lena Papenfuß das 1:0 nach einer ansehnlichen Flanke von Anna-Lena Vasel erzielen. Gleich im Anschluss erzielte Kristina Klucharski in der 14. Minute das 2:0. Die Lensahner Mädels standen sehr tief und versuchten weitere Tore zu verhindern, doch bereits sieben Minuten später schoss Stefanie Lumma mit einem Traumtor das 3:0 für die Passow-Elf. Nicht mal eine Minute später war es Josefin Jegorenko, die auf 4:0 erhöhte. In der 32. Minute erzielte Michelle Osting durch ein wunderschönes Tor das fünfte Tor für den SH-Ligisten. Die Ratekauer Frauen griffen weiter an und nicht mal zehn Minuten später stand es 6:0 durch ein Tor von Anna-Lena Vasel, die auch prompt nach dem Anstoß auf 7:0 erhöhte. Mit diesem großen Vorsprung gingen die Ratekauer in die Pause.
in der zweiten Halbzeit machten die Lensahner Frauen immer mehr Druck, so dass es den Ratekauer Frauen erst in der 64. Minute das 8:0 durch Maria da Silva gelang. Nach dem Anstoß gab es einen „kleinen Einbruch“ bei den Gästen. Die SG Lensahn/Cismar nutze die unübersichtliche Situation im Ratekauer Strafraum aus und erzielte in der 66. Minute den Ehrentreffer durch Svenja Schwiderski. Ratekau wachte wieder auf und spielte ihre Offensivstärke aus. Einige Schüsse gingen mal links oder rechts am Tor vorbei, doch Anna-Lena Papenfuß war es, die in der 70. Minute auf 9:1 erhöhte. Jetzt kamen die SG Mädels immer mehr in Fahrt. Durch einen sehenswerten Schuss von Gianna Nicoleit in den linken Winkel erhöhte Sie auf 10:1. Maria da Silva trifft direkt danach zum 11:1 in der 83.Minute. Kristina Kucharski durfte dann den Endstand zum 12:1 in der 86. Minute nach einer Ecke von Maria da Silva, die jedoch vorher von der Torfrau Rica Niklitschek abgewehrt wurde, herstellen. Auf wen die Ratekauerinnen im Halbfinale treffen werden, wird erst heute entschieden, denn dann spielen der BSG Eutin und der TSV Gremersdorf um den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals.


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