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23.10.2013, 15:16 Uhr  //  Fußball

Hammer: Moisling verpflichtet Patrick Boy

Hammer: Moisling verpflichtet Patrick Boy
 Björn Nehlsen (Bild) Stephan Russau (Text) // www.hlsports.de


Christian Arp wird nicht Trainer auf Marli – Kim Tönder verlässt Travemünde – FCD II vor Verpflichtung eines Routiniers

Lübeck – Kapriolen in der Verbandsliga Süd-Ost: Kommen und Gehen, Suchen und Finden. Es ist mächtig was los bei den „lübschen Sechstligisten“. Während ergebnistechnisch gesehen zuletzt Schmalkost – kein Vertreter aus unserer Region konnte am letzten Wochenende einen Dreier einfahren – geboten wurde, dreht sich jetzt schon das Personalkarussell, werden Weichen für die Zukunft gestellt.

Der wohl größte Hammer ist aus Moisling zu berichten: Ab der Winterpause wird Patrick Boy für die Rot-Weißen auf Torjagd gehen. Darauf jedenfalls einigte sich der ehemalige Dornbreiter und zuletzt in Diensten des SV Eichede stehende Kicker mit dem Verbandsligisten. RWM-Coach Norbert Laszig freut sich jedenfalls über die Verstärkung des Kaders: „Patrick ist ein guter Spieler, hat schon im Probetraining bewiesen, das er uns richtig weiterhelfen kann.“ Doch auch eine andere Personalie macht derzeit die Runde: So soll es ebenfalls Keeper Alexander Ciesler in der Winterpause zu den Rot-Weißen ziehen, Kontakte bestehen – wenn der derzeitige Schlussmann des Sereetzer SV nicht erneut einen Rückzieher macht. Denn schon vor der Spielzeit 2013/2014 schien eigentlich alles in trockenen Tüchern, war sich „Ciese“ mit den Vereinsverantwortlichen vom Brüder-Grimm-Ring scheinbar einig.  Doch die Vergangenheit ist inzwischen adacta gelegt, ein zweiter Anlauf wurde gestartet laut Laszig – ein Vertrag ist aber (noch) nicht zustande gekommen. „Wir haben ein gutes Gespräch geführt. Alex hat sich für sein damaliges Verhalten entschuldigt. Perfekt ist allerdings noch gar nichts. Bis jetzt hat er nur durchblicken lassen, dass er Sereetz verlassen möchte.“

Neues gibt es auch von den Montekickern zu vermelden. So gehen der TSV und Kim Tönder wohl in Zukunft getrennte Wege. Tönder, der im Sommer von der Förde an die Ostsee gewechselt war, kann seinen Job an der dänischen Grenze nicht mit dem Verbandsligafußball am Rugwisch vereinbaren, fehlte bei diversen Trainingseinheiten und wird sich wohl im Endeffekt wieder seinem Ex-Club Stern Flensburg anschließen.

Beim FC Dornbreite II hingegen versucht Neu-Coach Marko Stern neue Akzente zu setzen, denkt an die Verpflichtung eines Routiniers, um vor allem die Defensive zu stärken. Gespräche haben bereits stattgefunden, eine Antwort des potenziellen Anwärters soll zeitnah folgen. „Es hat sich einfach herausgestellt, dass meine Jungs noch jemand an ihrer Seite brauchen, der Führungsqualitäten besitzt“, bestätigte Stern gegenüber HL-SPORTS und spricht von einem Umbau im Team, will getreu des ehemaligen Schalke und HSV-Trainers Huub Stevens statt „Hurra-Fußball“ lieber die Null stehen haben.

Apropos Trainer: Die Suche nach einem neuen starken Mann auf Marli scheint sich doch noch länger hinzuziehen wie geplant. Ungewollt oder doch gewollt? Inzwischen pfeifen es nämlich schon die Spatzen von den Dächern, das nach jetzigem Stand aus der als Interimslösung gedachte Personalie Thomas Lange auch eine Langfristige werden könnte. Im Umfeld jedenfalls - und bei genauer Betrachtung vielleicht sogar die beste Variante - wie nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch die richtige Chemie zwischen den Akteuren und Lange beweist. Von Christian Arp, der sicherlich auch in das „Anforderungsprofil“ gepasst hätte, setzte es hingegen bei der Nachfrage seitens HL-SPORTS eine Absage. „Das wäre sicherlich eine reizvolle Aufgabe, zumal ich die Jungs ja alle schon seit der Jugend kenne. Gefragt worden bin ich allerdings von Seiten des TuS auch nicht“, erklärte „Alu“, verwies dabei auf sein Privatleben. „Beruflich würde das eher nicht passen. Zudem würde er seinen Sohn dann seltener spielen sehen. Deshalb kann ich deutlich sagen, das der Trainerjob beim TuS für mich kein Thema ist.“ Dazu brodelt auch noch die Gerüchteküche auf Marli: So werden Torjäger Marcel Stellbrinck (11 Treffer in der Verbandsliga) u.a Kontakte zum Lübecker Kreisligisten TSV Schlutup nachgesagt.


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