Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
01.06.2017, 12:07 Uhr  //  Fußball

RLN-Aufstieg: Die Stimmen der Sieger und Verlierer

RLN-Aufstieg: Die Stimmen der Sieger und Verlierer
 objectivo/Kugel (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Eutin – Es ist vollbracht! Bereits nach dem zweiten Spieltag der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord ist alles entschieden, die beiden fehlenden Clubs durch und in Liga vier. HL-SPORTS hat sich bei den Siegern von Mittwoch in Eutin und Altona umgehört und die Eindrücke direkt nach dem Schlusspfiff eingefangen.

Klaus Gelsdorf (Bremer SV, Sportlicher Leiter): „Die Enttäuschung ist natürlich sehr groß, weil wir sehr ambitioniert in diese Aufstiegsrunde gegangen sind und es ernüchtern, wenn du aus der Sache mit null Punkten herausgehst. Wir hätten das Ding eigentlich mal über die Linie drücken müssen und dabei ist es die Ironie, dass wir in unserer Liga 140 Treffer erzielt haben. Klar, kann man nun über die Bremen-Liga streiten, doch diese Anzahl musst du auch dort erst mal machen. Wir haben sicher ein Stück mehr in das Spiel gegen Eutin investiert und genau so war es gegen Altona. Am Ende wirst du durch einen Elfmeter im ersten Spiel und durch einen Konter gegen Eutin bestraft. Wir müssen das jetzt erst einmal sacken lassen.“

Philipp Weißenborn (Eintracht Northeim, Sportlicher Leiter): „Ich bin stolz auf die Mannschaft und auf das Trainerteam. Auch wenn das Ende natürlich bitter war, können alle Beteiligten stolz auf die Saison sein. Besonderen Dank möchte ich an Hartmut Denecke, Moritz Braukmüller und Tom Köhler richten, die unglaublich viel um die Mannschaft organisieren. Wir werden die Erfahrung mitnehmen und nächstes Jahr weiter angreifen.“

Andy Sude (Altona 93, Pressesprecher): „2017, wir haben es endlich geschafft. Das Trauma der letzten Saison ist überwunden. Bei uns sind alle Dämme gebrochen, unsere Truppe feiert wie wild geworden in der Kabine. Der Trainer lag mir, von Emotionen getrieben, in den Armen. Er hat die ganze Saison das Trauma aus 2016 mitgeschleppt. Wir freuen uns nun am Sonnabend auf Eutin 08 und auf eine Riesen Aufstiegsparty auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn vor geschätzten 4000 Zuschauern.“

Peter Schubert (Eutin 08, Sportlicher Leiter): „Wir werden das gebührend feiern. Wir wollten in die Regionalliga und nun sind wir alle überglücklich, dass die Mannschaft das geschafft hat. Sie hat eine überragende Saison gespielt und konnte das jetzt noch krönen. Als Meister musst du noch durch diese Relegation, was ja auch nicht optimal ist. Sie haben das super gemacht. Bremen mussten aktiv sein. Wir haben ganz wenig zugelassen, waren nach vorne immer präsent und haben in der Gesamtansicht das Spiel auch verdient gewonnen.“

Am Sonnabend geht es in den dritten und letzten Spieltag. Dieser hat nur noch statistischen Wert. Altona 93 empfängt Eutin 08 und Eintracht Northeim trifft im Verlierer-Duell auf den Bremer SV.


Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK