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27.10.2013, 09:47 Uhr  //  Handball

Nach Berlin ruft die Nationalmannschaft

Nach Berlin ruft die Nationalmannschaft
 Freitag (Bild) HSV Handball (Text) // www.hlsports.de


Hamburg - Von der E-Jugend bis zur U23 trugen am Samstag alle Nachwuchsteams des HSV Handball ihre Heimspiele in der Volksbank Arena aus, weshalb die Profis ihr Abschlusstraining vor dem heutigen Bundesliga-Spiel bei den Füchsen Berlin in der Sporthalle Ochsenzoll bestritten haben. Nach dem Unentschieden in den Playoffs zur Champions League möchte die Mannschaft von Martin Schwalb die Max-Schmeling-Halle dieses Mal als Sieger verlassen. Der Trainer kann dabei auf seinen kompletten Kader zählen. Lediglich über einen Einsatz von Adrian Pfahl, der nach seiner Ellenbogen-Operation nicht bei allen Bewegungen schmerzfrei ist und sich entsprechend behandeln lässt, wird kurzfristig entschieden. Dennoch ist der Rückraumlinke, der im Rückspiel gegen die Füchse mit sechs Treffern glänzte, heiß auf das Top-Duell: „Mit den Füchsen haben wir uns in dieser Saison bereits zwei Duelle geliefert, in denen es um alles ging. Am Ende haben wir uns erfolgreich für die Champions League qualifiziert. Heute können wir nun wieder einen Riesenschritt machen und nach dem Pokal-Aus ein positives Zeichen setzen – auch in der Tabelle, in Richtung unserer Konkurrenten.“

Die Tabelle hat auch Schwalb im Blick, weiß aber, dass auch die Berliner um den Sieg kämpfen werden: „Die Partie hat für beide Teams eine große Bedeutung, denn sowohl die Füchse als auch wir kämpfen um die Meisterschaft. Wir begegnen uns auf Augenhöhe, und darauf freue ich mich.“ Allerdings weiß der HSV-Trainer das  Spiel, das um 17.15 Uhr angepfiffen wird, richtig einzuordnen. „Die Saison hat 34 Spiele und bis die Meisterschaft im Mai entschieden wird, kann noch viel passieren. Das Spiel gegen Berlin ist wichtig, aber: Wir werden nach einem Sieg nicht Deutscher Meister und bei einer Niederlage im Kampf um den Titel nicht chancenlos abgeschlagen sein“, so der Trainer, der auch auf die Ausgeglichenheit der Liga hinweist, „Wenn wir gegen Berlin gewinnen, aber gegen Magdeburg verlieren, ist auch noch nichts entschieden. Denn in dieser Saison haben schon einige Teams Überraschungen erlebt und Punkte verloren. Wichtig ist, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren und in jedem Spiel unsere maximale Leistung abrufen.“

Nach dem Spiel gegen die Füchse Berlin geht es für den HSV Handball in der Bundesliga erst am 6. November weiter, wenn am 12. Spieltag im nächsten Heimspiel in der O2 World Hamburg der SC Magdeburg zu Gast ist (19 Uhr). Wegen der Länderspielpause legt die Liga eine Pause ein, und auch einige HSV-Profis werden in der Woche vom 28. Oktober bis zum 4. November mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs sein. So wurden Domagoj Duvnjak und Blazenko Lackovic in die kroatische Auswahl berufen, die sich von Montag bis Mittwoch in Karlovac (Kroatien) auf ihre Testspiele am kommenden Wochenende vorbereitet.

Kentin Mahé durfte sich über die Nominierung des französischen Verbandes freuen. Von Montag bis Donnerstag wird der Linksaußen am Lehrgang in Paris teilnehmen, um am Wochenende in Oslo ein Kurzturnier zu bestreiten. Daneben trainiert Nachwuchs-Profi Max-Henri Herrmann mit der französischen U21. Hans Lindberg und Marcus Cleverly wurden vom dänischen Verband zum Lehrgang in Kopenhagen eingeladen (Mo.-Do.) und werden im Anschluss ebenfalls nach Oslo reisen. Für Joan Cañellas geht es am Dienstag mit der spanischen Nationalmannschaft nach Ungarn. Den kürzesten Weg wird Andreas Nilsson auf sich nehmen: Mit der schwedischen Nationalmannschaft trainiert er in Finkenwerder für den Handball-Supercup.


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