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28.10.2013, 14:26 Uhr  //  Fußball

Kreisliga: Travemünde gewinnt Derby – Rapid mit Kantersieg

Kreisliga: Travemünde gewinnt Derby – Rapid mit Kantersieg
 jb (Bild) + (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Der 13. Spieltag der Kreisliga Lübeck stand ganz im Fokus des unteren Tabellendrittels. Fünf Mannschaften (die Sechste, RWM II, tritt am kommenden Donnerstag um 19.00 Uhr beim VfL Vorwerk an) mussten um die begehrten Punkte kämpfen. Hierbei gewann der TSV Travemünde II gegen den TSV Kücknitz und die gastgebende Reserve von Groß Grönau verlor genau wie der SC Buntekuh ihre Heimspiele. Rapid überrollte den TSV Siems und der Tabellenführer TSV Schlutup konnte sich mit einem Heimsieg von den Verfolgern absetzen. Auch, weil Stockelsdorf zuhause unerwartet gegen Fortuna St. Jürgen verlor und Phönix spielfrei hatte. Die Adler-Träger besiegten bereits im Saisoneröffnungsspiel den VfB Lübeck III.
 
TSV Travemünde II – TSV Kücknitz  3:0 (3:0)

Bereits am Freitagabend empfing der TSV Travemünde II den TSV Kücknitz im Derby am Rugwisch. Trainer Detlef Berger hatte ja bereits in seiner Vorschau schon darauf hingewiesen, auf jeden Fall gewinnen zu wollen, egal wie.  Das „egal wie“ stellte sich so dar, dass sechs Spieler der ersten Herren der Monte-Kicker zum Anpfiff auf dem Platz standen. Das Für und Wider sollte hier nicht weiter beleuchtet werden, nur soweit, dass die Travemünder regelkonform gehandelt hatten. Die Leihgaben der Verbandsliga-Mannschaft gingen dann auch zielstrebig zu Werke und kamen in der 21. Minute (Michel Beckmann), 34. Minute (Lennart Kurth) sowie in der 36. Minute („Paule“ Volkmann) per Dreifachschlag zum zweiten Dreier der Saison und spielte den Vorsprung in der restlichen Zeit routiniert herunter.  Der TSV Kücknitz besaß  noch in der einen oder anderen Situation die Möglichkeit, einen Treffer zu erzielen,  konnte jedoch nicht den Ball im Travemünder Tor unterbringen. So fielen die Aussagen der Trainer, verständlicherweise, sehr unterschiedlich aus. Trainer Detlef Berger (TSV Travemünde) gegenüber HL-SPORTS: „Wir hatten heute eine sehr gute Mannschaft, deshalb war der Sieg verdient. Kücknitz hat sehr gut mitgehalten. Wir sind sehr froh, endlich ein Sieg eingefahren zu haben.“
Trainer Claus Singelmann (TSV Kücknitz): „Es gäbe viel zu sagen, würde aber nur als Ausrede gewertet werden. Das im Amateurbereich zwei Spiele in einer Woche (Dienstag und Freitag) angesetzt werden ist ein Irrsinn. Nach dem Dienstagsspiel konnte ich am Freitag elf gesunde Spieler nach Travemünde schicken. Travemünde hat das Regelwerk zu seinen Gunsten ausgelegt und konnte eine fast ausgeruhte Verbandsliga-Reserve aufstellen. Die Niederlage ist für uns kein Problem.“
 
 
TSV Eintracht Groß Grönau – Eichholzer SV 1:4 (0:2)
 
Am Samstagnachmittag trafen am heimischen Torfmoor die Reserve von Groß Grönau und der Eichholzer SV. Galt es doch für die „Grönschen“, gegen einen Mitkonkurrenten zu punkten. Im Vorfeld ließ Trainer Klaus Witt verlauten, dass der Eichholzer SV zu den Mannschaften gehöre, gegen die man punkten muss. Der Eichholzer SV war gut von seinem Trainer Mourad Gabteni eingestellt worden. Gleich nach dem Anpfiff übernahm die Gabteni-Elf das Kommando und um es vorweg zu nehmen, gaben sie es das ganze Spiel über nicht mehr her. Nach zwei Warnschüssen der Eichholzer  war es Schadi Karnib bereits in der achten Minute, der mit einem „gechipten“ Ball ins lange Eck, unhaltbar für Torwart Dennis Schimanski, zum 0:1 einnetzte. Die Eintracht aus Groß Grönau fand keine Möglichkeit, Zugriff auf das Spiel zu bekommen und mit fortlaufender Zeit erspielten und erliefen sich die Eichholzer Vorteil um Vorteil. Die Grönauer Reserve, verstärkt mit vier Spielern aus der Ligamannschaft, hatte dem Spiel nichts entgegen zu setzen. Ein Standard (Ecke von der rechten Seite) in der 35. Minute erbrachte die erste Möglichkeit für die Hausherren als Moritz Kappis einen Kopfball knapp über das Eichholzer Gehäuse setzte. Mit dem Pausenpfiff erhielt der ESVnoch eine Ecke. Als alle schon mit den Gedanken beim Pausentee waren, war es Dion Gabteni, der mit einem Kopfball die nicht unverdiente 2:0-Pausenführung für die Gäste erzielte.
Wer in der zweiten Halbzeit glaubte, dass die Gastgeber ein anderes Bild an den Tag legen würde, sah sich getäuscht. Die Eichholzer variierten und operierten mit Lang- und Kurzpassspiel und stellte die Grönauer Abwehr das eine oder andere Mal vor erhebliche Probleme und konnte sich bei Torwart Dennis Schimanski bedanken, dass dieser einige Torschüsse entschärfte. In der 62. Minute klärte eben dieser Schimanski einen Ball zu Ecke. Der folgende Eckball kam zu Colin Gabteni und der drückte den Ball im dichten Gedränge zum 0:3 über die Linie. In der 67. Minute war es Richard Borja, Leihgabe der ersten Herren, der mit einer feinen Einzelleistung in den Strafraum der Eichholzer eindrang und kurz vor dem Torabschluss von einem Eichholer Abwehrspieler zu Fall gebracht wurde. Der fällige Elfmeter (landete im Netz) wurde vom aufmerksamen Schiedsrichter Philipp Kleiner zurückgepfiffen, weil sich einige Spieler frühzeitig in den Strafraum begeben hatten und die Wiederholung des Elfers wurde von Moritz Kappis zum 1:3 vollstreckt. Ein kleiner Ruck ging durch die Grönauer Mannschaft und als sie im Begriff war, sich zu fangen und ihre Angriffsbemühungen erhöhte, wurde in der 80. Minute durch Alexander Orbahn mit dem 4:1 für Eichholz das Spiel entschieden. Ein langer Freistoß von Schadi Karnib aus dem Halbfeld erreichte A. Orbahn an der Strafraumgrenze, welcher wenig Mühe hatte, den Ball flach ins lange Eck zu platzieren. Nach diesem Treffer ließ der Gast aus Eichholz die Minuten herunter laufen und fuhr den dritten Sieg (davon zwei zu Null-Siege) in Folge ein.
Trainer Klaus Witt (Eintracht Groß Grönau II) war ein wenig angefressen und sagte zu HL-SPORTS: „Meine Mannschaft kam das ganze Spiel über nicht in die Zweikämpfe.  Wir hatten uns mehr vorgenommen. Eichholz konnte man heute den unbedingten Siegeswillen ansehen.“
Sein Gegenüber Mourad Gabteni: „Mit der ersten Hälfte war ich nicht ganz zufrieden, da hätten ein paar Dinge besser klappen müssen. Die zweite Halbzeit war besser. Da haben wir spielerisch gut agiert und der Sieg war niemals in Gefahr.“
 
SC Buntekuh – Lübecker SC 2:3 (0:1)
 
Das Samstagabendspiel in der Koggenweg-Arena begann für die gastgebende Traulsen-Elf tragisch. Bei einem direkten Zweikampf zwischen Denis „Erde“ Erdmann und Daniel Baetge verdrehte sich  „Erde“ das Knie und musste bereits in der fünften Minute durch Rene „Sterni“ Sternberg ersetzt werden. Mit Mirco Seidler (ehemals TuS Lübeck) ließ Trainer Lars Traulsen, der das SC Buntekuh-Tor hütete, einen Neuzugang von Beginn an stürmen. Eine gute Wahl, denn in der Folge avancierte dieser zum Doppeltorschützen des Spiels. Gab es vor drei Wochen noch einen 3:0-Sieg im Kreispokal für den SC Buntekuh, erzielte Stefan Utescher das 1:0 in der zehnten Minuten für den LSC. So blieb es bei diesem  Ergebnis bis zur Pause. In der Nachspielzeit erhielt der bereits gelbverwarnte Cristiano Kasischke von Schiedsrichter Christoph Kobelt die Ampelkarte und wird somit am nächsten Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den 1.FC Phönix Lübeck fehlen.
In Unterzahl zeigte der SCB ein couragiertes Bild und kam durch den Doppeltorschützen Mirco Seidler in der 61. und 62. Minute, per Doppelschlag, zur nicht unverdienten 2:1-Führung. dabei ließ der Torschütze erst nach Zuspiel von Denis Eschment und bei einem abgefälschten Schuss dem LSC-Keeper Marco Hentschel keine Chance. Dann die wohl entscheidende Szene des Spiels. Nach einem Foulspiel in der 66. Minute an dem Buntekuher Serxewebun Husen (verursacht durch Torwart Hentschel, der dafür die gelbe Karte erhielt), trat Trainer Lars Traulsen höchstpersönlich zum Strafstoß an und jagte den Ball über das Gästetor.
Bis zur 78. Minute hatte das Ergebnis von 2:1 Bestand. Nach einer Standardsituation stand Marcel Schönborn goldrichtig und konnte aus dem Gewühl heraus den 2:2-Ausgleich erzielen, wobei der Ball noch gegen den Innenpfosten klatschte und dann im Buntekuher Tor einschlug. Als alle sich mit dem Remis abgefunden hatten erhielt der LSC in der 88. Minute noch einen Freistoß im Mittelfeld. Der, vom eingewechselten Julius Benke, getretene Freistoss schlug, zum Entsetzen aller Buntekuher und zur Freude aller LSC\'er, über Torwart Lars Traulsen ins lange Eck zum 3:2Endstand für die Gäste ein.
So fiel dann auch die Stellungnahme von SCB-Trainer Lars Traulen gegenüber HL-SPORTS so aus: „Meine Mannschaft hat eine überragende Lauf- und Einsatzbereitschaft und eine geile Moral, worauf wir weiterhin aufbauen können, gezeigt. Zudem nehme ich meine Mannschaft in Schutz, indem ich sage, ich habe das Spiel durch den Elfer und den Torwart-Fehler verloren. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, die bessere Mannschaft hat diesmal leider wieder verloren.“
Trainer Thorsten Kreutzfeldt vom Lübecker SC meinte nach der Partie: „Eine ganz schwache Vorstellung meiner Mannschaft, in der wir unverdient als Sieger hervorgegangen sind. So ist manchmal Fußball. Im Moment gewinnen wir mal unverdient und mal verdient in der letzten Minute. Auf jeden Fall lohnt es sich LSC zu gucken!“

ATSV Stockelsdorf – Fortuna St. Jürgen 0:4 (0:1)
 
Trainer Dirk Eisenberg war nach der doch sehr hohen und klaren Heimniederlage enttäuscht, hatte er doch eine Vorahnung, als er anmerkte, dass der Gegner stärker als sein Tabellenplatz ist. Die Fortunen aus St. Jürgen hatten am Sonntagnachmittag endlich das Glück und das Können auf ihrer Seite und entführten mit einem wichtigen 4:0-Auswärtssieg die drei Punkte aus dem Herrengarten. In der ersten Halbzeit waren es Rietzel und Saladin, die schon die 1:0-Führung für die Gäste verpassten. In der 37. Minute, nach Fehler von Daniel Temme, war es Mats Pfeiffer, der aus 16 Metern ins untere Eck traf. In der 44. Minute fuhren die Hausherren einen Konter über Jannik Gerlach und der bediente mustergültig Jan Kessler, der schoss aber fünf Meter vor dem Gästetor am Gehäuse vorbei. Nach der Pause gab es in der 47. Minute einen mehr als fragwürdigen Foulelfmeter. Schuhmacher sollte einen Fortuna-Spieler im Strafraum gefoult haben. Schiedsrichter Boris Hoffmann zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß konnte Torwart Torben Rothe noch parieren, aber bei dem Nachschuss von Rietzel war er machtlos und der erzielte das 2:0. Jannik Gerlach hätte in dieser Phase noch den 1:2-Anschlusstreffer erzielen können, doch Fortuna-Torwart Marcel Hackert behielt bei der 1:1-Situation die Übersicht und konnte gegen den Stockelsdorfer Torgarant klären. Nach einem Querschläger von Julian Jäger fiel das 3:0 für die Gäste in der 71. Minute.  Mirco Woisin war in dieser Szene hellwach und brauchte nur noch einzuschieben. Das 0:4 aus Ostholsteiner Sicht in der 88. Minute spiegelte den gesamten Stockelsdorfer Spielverlauf wieder, als dem ATSV-Spieler Moritz Hofmann eine Kopfballrückgabe misslang und sich der Ball über Torwart Torben Rothe ins Tor senkte. Tobias Knetsch hatte vorher noch zwei Kopfball-Möglichkeiten. Diese wurden vom gut aufgelegtem Torwart Marcel Hackert gehalten. Die Fortuna spielte jetzt routiniert die Zeit runter und ließ kein Gegentor mehr zu.
Trainer Dirk „Eisi“ Eisenberg zu HL-SPORTS: „Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden und die Laufbereitschaft und den Biss vermissen lassen. Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und hätten nicht getroffen, weil wir nicht richtig da waren und Fortuna mehr wollte. Glückwunsch an Fortuna.“
Trainer Peter Jäger (Fortuna St. Jürgen) sagte nach dem Auswärtssieg: „Wir haben hochverdient gewonnen. Endlich haben wir mal über 90 Minuten konzentriert gespielt und super die taktischen Vorgaben umgesetzt.“
 
SC Rapid Lübeck – TSV Siems 8:1 (4:1)
 
Nach der 1:5-Niederlage am vergangenen Dienstag gegen den 1.FC Phönix Lübeck, war man gespannt, wie der SC Rapid zurück in die Spur finden sollte. Am Sonntagnachmittag ging es gegen den Tabellenvierten aus Siems, der mit jugendlichem Elan einen Auswärtsdreier vom „Kasernenbrink“ entführen wollte. Doch für die Siemser sollte es ein rabenschwarzer Sonntag werden. Das Unheil hatte einen Namen: Bartos Sznabel. Er war in der ersten Halbzeit für drei der vier erzielten Tore verantwortlich. Den Torreigen eröffnete er in der siebten Minute mit einem Strafstoß, nachdem Anis Lazizi im Siemser Strafraum zuvor gelegt wurde. Zwei Minuten später brachte er das Publikum zum Zunge schnalzen, als er einen direkt verwandelten Freistoß Gäste-Tor zum 2:0 unterbrachte. In der 14. Minute war es Julian Brückner, der ein sehenswertes Solo zum 3:0 abschließen konnte. In der 26. Minute war es erneut „Bartos“ Sznabel, der mit seinem dritten Tor, einem sehenswerten Schlenzer von der Seite, zum 4:0 vollendete und die Fans zum Rasen brachte. Nach 41 Minuten ließ der TSV Siems ein wenig Hoffnung aufblitzen, als Hakan Sasmaz zum 1:4 verkürzte. Mit diesem Spielstand wurden die Seiten gewechselt.
Bis zur 70. Minute passierte nicht mehr viel, doch dann überschlugen sich die Ereignisse und das Spiel sollte für die Anwesenden unvergessen bleiben. Frederik Rocksien erhielt, nach rüdem Einsteigen im Mittelkreis, vom Schiedsrichter August Geißelbrecht den gelbroten Karton gezeigt und musste vorzeitig zum Duschen. Nun brachen alle Dämme beim TSV aus Siems und noch in der gleichen Spielminute erhöhte Dennis Müssig, nach toller Einzelleistung, zum 5:1. In der 74. Minute krönte „Bartos“ Sznabel seine Leistung mit dem vierten Treffer als er nach Doppelpass mit Müssig, dem jungen Torwart Christian Spolert keine Chance ließ und zum 6:1 einschoss. Mit einem Doppelschlag in der 86. und 87. Minute erzielten Ali Maazoune und Julian Brückner die Treffer zum 7:1 und 8:1 und schickten den TSV Siems mit der höchsten Saisonniederlage nach Hause.
Trainer Sebastian Wenchel (SC Rapid Lübeck) gegenüber HL-SPORTS: „Naja, ich denke mal auch so in der Höhe verdient! Barto war überragend und wir haben geschlossene und gute Mannschaftsleistung gezeigt. Siems war ohne wirkliche Chance. Es war ein tolle Antwort auf die Phönix Niederlage.“
Daniel Safadi war nach dem Spiel nicht so gut gelaunt und meinte nur: „Wir müssen endlich auch mal lernen zu kämpfen und zwar nicht immer erst dann wenn es zu spät ist.  Da ist uns rapid weit Voraus gewesen.“
 
TSV Schlutup – VfL Bad Schwartau 4:2 (1:1)
 
Der TSV Schlutup bleibt auch nach dem 13. Spieltag das Maß aller Dinge. Am Palinger Weg erklang wieder und wieder der Fangesang: „Spitzenreiter Spitzenreiter...hey hey“. Trotz des frühen Hüttl-Tores zum 1:0 in der 18. Minute für die Schwartauer blieben die Schlutuper abgezockt genug den Spieß umzudrehen und das Spiel mit 4:2 zu gewinnen. Thorben „Peitsche“ Schünzel war es in der 26. Minute, der nach einem Florian Buck-Freistoß, den Ball zum 1:1-Pausenstand im Gäste-Tor unterbrachte.
Die erste nennenswerte Szene war ein Handspiel der Gastgeber im eigenen Strafraum, welches nicht geahndet wurde. Der daraus resultierende Konter des TSV führte zum 2:1-Führungstreffer. Der Ball wurde in die Spitze gespielt und der Schlutuper Angreifer umkurvte  Torwart Jan Oschetzki welcher sich nicht anders zu helfen wusste als den Griff mit Händen an den Beinen des Schlutupers. Dieser kam zu Fall und die Notbremse wurde mit Strafstoß und Platzverweis durch Schiedsrichter Andreas Schwilski geahndet. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte der Torgarant des TSV Schlutup, Dennis Meier, sicher zum viel umjubelten Führungstreffer.  Benjamin „Benni“ Schramm wurde nach neunwöchiger Verletzungspause eingewechselt.  In Unterzahl wurden die Beine der Marmeladenstädter schwerer und die Schlutuper erhöhten ihrerseits die Laufbereitschaft. In der 72. Minute war es Florian „Lille“ Buck, der einen Ball im Mittelfeld aufnahm und aus ca. 25 Metern abziehen konnte. Der Ball schlug im langen Eck des Schwartauer Tores ein.  Mehrfach kamen die Hausherren nun vor das Tor von „Benni“ Schramm, der jedoch klären konnte. In der 80. Minuten war aber er geschlagen, als Dennis Meier den Ball aus Nahdistanz zum 4:1 in die Maschen drosch. Es folgten noch weitere Torchancen der Gastgeber, führen aber nicht zu weiteren Treffern. Im Gegenteil, in der Nachspielzeit erzielte Kilian Witt nach gekonnter Vorarbeit von Thomas Pahl den 4:2-Endstand.
Schlutups  Trainer Jörg Behnke äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Im Chancenauslassen lag unsere Mannschaft heute ganz vorn. Nur drei torgefährliche Szenen der Schwartauer und ein an den Innenpfosten geköpfter Ball konnte unsere Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen. Ärgerlich, dass daraus zwei Gegentore bei einer sehr guten Schirileistung entstanden.“
Benjamin Schramm vom VfL meinte: „Ein verdienter 4:2 Sieg der Schlutuper aufgrund der zweiten Halbzeit.“

Kreisliga Lübeck Ergebnisse:    
     
1.FC Phönix Lübeck  VfB Lübeck III  5:0
TSV Travemünde 2  TSV Kücknitz  3:0
Eintracht Groß Grönau II  Eichholzer SV  1:4
SC Buntekuh  Lübecker SC  2:3
ATSV Stockelsdorf  SV Fortuna St. Jürgen  0:4
SC Rapid Lübeck  TSV Siems  8:1
TSV Schlutup  VFL Bad Schwartau  4:2
VFL Vorwerk  SpVg Rot-Weiß Moisling II 31.10.


Tabelle Kreisliga Lübeck:      
         
Pl.  Mannschaft Sp. Diff. Pkt. 
1 TSV Schlutup  13 31 37
2 ATSV Stockelsdorf  13 37 31
3 1.FC Phönix Lübeck  12 42 30
4 TSV Siems  13 2 21
5 Lübecker SC  13 1 21
6 SC Rapid Lübeck (SW)  13 6 20
7 VFL Bad Schwartau  12 4 20
8 VFL Vorwerk  12 7 19
9 VfB Lübeck III  13 -10 18
10 SV Fortuna St. Jürgen  13 -8 16
11 Eichholzer SV  13 -13 13
12 TSV Kücknitz  13 -15 11
13 SC Buntekuh (SW)  13 2 10
14 SpVg Rot-Weiß Moisling II  12 -17 9
15 Eintracht Groß Grönau II  13 -31 8
16 TSV Travemünde 2  13 -38 6

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