Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
31.10.2013, 15:43 Uhr  //  Eishockey

Die „Küken“ sollen es bei den Beach Boys richten

Die „Küken“ sollen es bei den Beach Boys richten
 Nina Cathrin Sulzer (Bild) cs (Text) // www.hlsports.de


Timmendorfer Strand - Erstmals in dieser Saison steht für die Timmendorfer Beach Boys nur ein Spiel am Wochenende auf dem Plan. Vor der zweiwöchigen Länderspiel-Pause (Deutschland-Cup)  spielt die Mannschaft am morgigen Freitag bei den Crocodiles Hamburg. Der Eröffnungsbully in Farmsen ist um 20 Uhr.
Gegen die Hamburg Crocodiles ist ein Sieg Pflicht, denn trotz namhafter Neuzugänge sind die Crocos als einziges Team der Oberliga Nord noch ohne Punkte und zeigten in den letzten drei Spielen richtig schwache Leistungen. 30 Gegentore hagelte es für die Goalies Stefan Blanck und Tobias Dubbe allein in diesen Partien.
Dennoch sollten die Beach Boys gewarnt sein: vor zwei Wochen verlangte die Mannschaft von Jacek Darowski ihnen alles ab und so wurde es statt eines Eishockeyfestes ein harter 6:3-Arbeitssieg, bei welchem die Beach Boys das Glück auf ihrer Seite hatten.  Vor allem im letzten Drittel schlichen sich einige Konzentrationsmängel ein und daher bleibt  zu hoffen, dass die Beach Boys in der kommenden Partie über die vollen 60 Minuten konzentriert bleiben.
Unterdessen hat sich zu Beginn der Woche das Lazarett der Beach Boys vergrößert.  Mit Jesper Delfs verletzte sich der dritte Verteidiger der letztjährigen Meisterdefensive und wird nach einem Kahnbeinbruch voraussichtlich bis Weihnachten ausfallen.  
Da Jeff Maronese weiterhin noch in Kanada weilt und bei Marcus Klupp ein Arzt-Termin am heutigen Donnerstag über den Einsatz entscheidet (Einsatzchancen laut Trainer Sven Gösch etwa 50%), werden wohl die Küken die Abwehr führen müssen. Mit Yannick Mund (19), Pontus Levaniemi (21), Tibor Uglar (20) und Tommy Raknic (18) steht wohl die jüngste Beach Boys-Defensive aller Zeiten auf dem Eis. Daran, dass die Küken das hinbekommen, zweifelt niemand, dennoch wird den Jungs neben Dennis Overbeck noch ein weiterer, erfahrener Spieler zur Seite gestellt.  „Ich hoffe auf Klupper“, so Sven Gösch: „Wenn er aber nicht spielen kann, dann müssen wir heute abends schauen, wie wir das machen.“
Ebenfalls ausfallen wird weiterhin Marc Vorderbrüggen, dessen Leistenverletzung sich als langwieriger erweist, als gedacht.  Allerdings sind die Sorgen im Sturm deutlich geringer, denn zum Einen ist die Auswahl größer und zum Anderen läuft es offensiv sehr gut.
André Gerartz führt mit 11 Toren die Torschützenliste der Oberliga Nord an (zusammen mit Sulcik aus Rostock und Bezouska aus Nordhorn) und man kann stabil drei starke Reihen aufs Eis bringen.  Gleich sieben Stürmer kommen auf einen Schnitt von mindestens einem Punkt pro Spiel.
Nun gilt es für die Offensivspieler aber auch. aktiv nach hinten zu arbeiten, um den jungen Defensivspielern den Druck zu nehmen und die Arbeit zu erleichtern.
Am Sonntag haben die Beach Boys spielfrei, doch ohne Eishockey muss keiner auskommen, der es nicht will. Denn die 1b, der STORM, hat am Sonntag ein Heimspiel und empfängt um 18 Uhr die Salzgitter Icefighters. Der Eintritt gegen einen der Regionalliga-Favoriten ist wie immer frei.
Ebenfalls freien Eintritt kann man beim Heimspiel der Beach Girls genießen. Die Spielgemeinschaft mit dem HSV empfängt die Erfurt Wild Hornets am Samstag um 12:45 Uhr im Eisstadion HH-Stellingen und will die Tabellenführung in der 1. Frauenliga Nord verteidigen.

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK