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24.01.2013, 22:52 Uhr  //  Handball

Mindestens eine WM-Medaille kommt nach Norddeutschland

Mindestens eine WM-Medaille kommt nach Norddeutschland
 Freitag (Bild) HSV Handball (Text) // hsvhandball.com


Hamburg - Sowohl Hans Lindberg mit Dänemark als auch Domagoj Duvnjak (Foto) und Igor Vori mit Kroatien haben das Halbfinale bei der WM in Spanien erreicht. Dänemark gewann gegen Ungarn mit 28:26 (18:11), dank einer überragenden Leistung von Hans Lindberg, der alle seine zehn Würfe verwandelte und zum „Man oft he match“ gewählt wurde. Auch bei den Kroaten war ein Hamburger der beste Spieler: Domagoj Duvnjak führte sein Team verdient ins Halbfinale, setzte seine Kollegen oft in Szene und erzielte selbst neun Tore. Igor Vori war beim souveränen 30:23-Erfolg über Frankreich drei Mal erfolgreich. Im Halbfinale kommt es nun zum Duell beider Mannschaften, sodass auf jeden Fall ein Hamburger mindestens mit einer Silbermedaille nach Hamburg zurückkehren wird. Damit wird in Hamburg eine Tradition fortgesetzt, da seit 2002 immer wenigstens ein HSV-Spieler mit einer Medaille von einem großen Turnier zurückkehrte.

Nord-Derby in der Oberliga: U23 muss beim THW Kiel 2 antreten - Vorentscheidendes Spiel um die Meisterschaft

Am morgigen Freitag, 25. Januar, steht für die U23 des HSV Handball das Nord-Derby bei der zweiten Mannschaft des THW Kiel an. Um 19.30 Uhr wird das absolute Top-Spiel der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein in der Helmut-Wriedt-Halle in Kiel angepfiffen. Das Spiel zwischen den zweiten Vertretungen der Bundesliga-Rivalen könnte bereits die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga bedeuten. Nach der Niederlage gegen die zweite Mannschaft des VfL Bad Schwartau am vergangenen Wochenende liegt der HSV mit 29:5 Punkten zwar weiterhin auf dem ersten Platz, doch der THW liegt mit 27:5 Punkten, bei einem Spiel weniger, nach Minuspunkten gleich auf, und konnte das Hinspiel in Hamburg mit 33:30 gewinnen. Da am Ende der Saison bei Punktgleichheit der direkte Vergleich entscheidet, steht die Mannschaft von Jens Häusler unter Druck, um ihre Führung auch nach dem Wochenende zu behalten. Im Idealfall wird dabei nicht nur das Spiel, sondern auch der direkte Vergleich gewonnen, da die U23, im Falle einer weiteren Niederlage, dann trotzdem noch auf dem ersten Platz bleiben würde.

„Ausrutscher am letzten Wochenende erlaubt“

U23-Trainer Jens Häusler zeigte sich vor der wichtigen Partie in Kiel optimistisch: „Natürlich wollten wir das Spiel gegen Bad Schwartau unbedingt gewinnen, um mit einer noch besseren Ausgangsposition nach Kiel zu reisen. Aber nach neun Siegen in Folge haben wir uns unseren Ausrutscher am letzten Wochenende erlaubt. Das darf uns in Kiel allerdings nicht passieren, denn viele Punkte werden die Top-Teams nicht mehr liegen lassen und dann würde es für uns schon schwer werden“, so der 45-Jährige, der zugleich sagt: „Wenn wir unsere Leistung bringen und Kiel nicht ins Spiel kommen lassen, werden wir die Partie gewinnen. Dazu müssen wir aber ihren Gegenstoß verhindern und unsere Chancen konsequent nutzen.“ Gunnar Sadewater, der Leiter des Nachwuchsbereichs beim HSV Handball, ergänzte: „Die Mannschaft hat morgen eine gute Möglichkeit, unserem großen Ziel, dem Aufstieg in die 3. Liga, ein Stück näher zu kommen. Das wird in Kiel aber nicht einfach und das Team muss eine gute Leistung abliefern, um dort bestehen zu können. Ich bin mir aber sicher, dass uns das gelingen wird und wir freuen uns über jeden, der die Mannschaft bei diesem entscheidenden Spiel anfeuert“, so Sadewater, der in Kiel auch auf die Unterstützung der HSV-Fans zählt.


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