Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
01.11.2013, 15:34 Uhr  //  Handball

Raubmöwen-Sturm über der Ostsee?

Raubmöwen-Sturm über der Ostsee?
 Felix König (Bild) svm (Text) // www.hlsports.de


Travemünde - Am Samstag um 16 Uhr steht für den TSV Travemünde das zweite Auswärtsspiel in Folge an. Nachdem zuletzt in Staßfurt beim Aufsteiger HC Salzland 06 dank einer starken zweiten Halbzeit am Ende deutlich mit 35:29 gewonnen werden konnte, sollen auch in Wismar die nächsten zwei Punkte eingefahren werden.

Wer die Ostsee-Duelle in der Zweitligavergangenheit mitverfolgen konnte, weiß schon jetzt, dass eine Vorabeinschätzung fast unmöglich erscheint. Ganz unabhängig von den jeweiligen Tabellenständen gab es Ergebnisse, die so fast nie vorauszusehen waren.

Grandiose Siege oder bittere Pleiten, sowohl die Travemünder Raubmöwen als auch die TSG durchlebten wahre Achterbahnfahrten. Langeweile ist in den bisherigen Aufeinandertreffen jedenfalls nie aufgekommen.

Ein Blick auf die Tabelle lässt zum jetzigen Zeitpunkt die Gäste in einer leichten Favoritenrolle erscheinen. Mit einem Sieg soll der zweite Platz weiter gefestigt werden, rein theoretisch wäre bei einer gleichzeitigen Buxtehuder Niederlage sogar die Tabellenführung möglich. Aber Trainer Thomas Kruse betont seit Wochen, dass von Spiel zu Spiel gedacht wird und jeder Gegner respektiert wird. Die TSG Wismar steht mit 7:5 Punkten im Mittelfeld und hat sich zuletzt deutlich gegen den Frankfurter HC durchsetzen können.

Ähnlich sieht es auch Travemündes Torjägerin Nummer eins Franziska Haupt (Foto): „Wismar ist sehr schwer einzuschätzen, da es gegen gute Mannschaften wie Frankfurt hoch gewonnen, dann aber wiederum gegen etwas schwächere Teams verloren hat. Wir haben zwar Respekt vor der TSG, der Atmosphäre und der Stimmung in der Halle. Angst haben wir aber nicht.“

Um der tatsächlich großartigen Atmosphäre –so besuchten das letzte Zweitliga-Heimspiel der TSG Wismar gegen Travemünde über 1200 Handballfans(!) – möglichst entgegenzuwirken, wollen auch die Raubmöwen-Anhänger ihre Lieblinge lautstark und zahlreich unterstützen.

In den vergangenen Trainingseinheiten haben Thomas Kruse und Tanja Volkening das Team intensiv auch auf die schwere Hürde vorbereitet. Neben den verletzten Jenny Stapelfeldt und Katharina Naleschinski werden voraussichtlich auch Malin Stammer (verletzt) sowie Alina Krey (schulisch bedingt) nicht zu Einsatz kommen.

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK