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03.11.2013, 11:06 Uhr  //  Handball

Kein Spiel für schwache Nerven

Kein Spiel für schwache Nerven
 Manuela Sellenies (Bild) Regina Fuhl (Text) // www.hlsports.de


Ratekau – Für die Handballmaedels aus Ratekau hieß der Gegner in der Jugend-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein am Samstag Fockbek/Nübbel. In der Vergangenheit wurden die Spiele gegen den Gastgeber immer gewonnen. Ob das der Grund war, warum man heute nicht konzentriert genug gespielt hat, das Backeverbot in der Bürgermeister-Schadwinkel-Halle oder der Fahrtweg den Mädels in den Beinen steckte, man weiß es nicht genau. Mit dem Schlusspfiff der Unparteiischen stand nämlich ein 22:21 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel.

Die Handballmaedels, die heute auf Stina Stobbe und Emilie Jahnke verzichten mussten, begannen das Spiel. Ein Abspielfehler vor dem gegnerischen Tor führte aber dazu, dass der Gastgeber in Ballbesitz kam. Absprachefehler in der Abwehr der Handballmaedels führte zum 1:0 für die Gastgeber. Bis zur sechsten Minute fanden die Ratekauerinnen nicht ins Spiel und mussten einem 4:0 aus Sicht der Fockbekerinnen hinterherlaufen. Das veranlasste den Trainer der Ostholsteiner, Heiko Grell, die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch zu legen. Im Team Time Out wurde die Mannschaft nochmal an das geübte der letzten Trainingseinheiten erinnert. Das Time Out schien den Ratekauerinnen gut getan zu haben, denn wenige Minuten später stand auf der Anzeigetafel ein 4:4. Anna-Lena Grell brachte mit vier Toren in Folge die Gäste wieder in das Spiel. Leider hielt die Ansprache von Heiko Grell nicht lange an. Unvorbereitete Würfe auf das Tor der Fockbekerinnen sorgten für schnelle Ballverluste, die meist mit einem Gegentor bestraft wurden. Mit einem 11:10 retteten sich die Handballmaedels in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste wacher aus der Kabine. In der Deckung wurde mehr zugepackt und eine immer besser werdende Terry Koepp im Tor, entschärfte so manche Torwürfe der Gastgeberinnen. Zwischenzeitlich gelang es den Ratekauerinen sogar eine drei Tore Führung herauszuspielen, doch leider konnte diese nicht weiter ausgebaut werden. Im Gegenteil. Wieder schlichen sich Fehler in der Abwehr ein, wurde ohne Druck auf die Abwehr der Fockbeckerinnen gespielt und leichtfertig Bälle vergeben. Diese Chance ließen sich die Gastgeberinnen nicht nehmen. Tor um Tor holten sie auf, so dass die Handballmaedels auf einmal mit drei Toren zurücklagen. In den letzten zehn Minuten zeigten die Ratekauerinnen nochmal, dass sie dieses Spiel eigentlich nicht verlieren wollten. In einem erneuten Team Time Out durch Heiko Grell wurden nochmal Spielzüge angesagt und die Deckung umgestellt. Leider reichte die Aufholjagd nicht für zwei Punkte. Am Ende verloren die Ostholsteinerinnen mit 22:21, das erste Mal gegen Fockbek/Nübbel.

„Das Spiel heute wurde mit Sicherheit nicht verloren, weil wir nicht mit Backe spielen durften“, erklärte Chantal Koch nach dem Spiel und fügte hinzu, „sondern weil wir ohne Druck auf die Abwehr gespielt haben, nicht wach genug  und keine Einheit auf dem Spielfeld waren.“

Am Sonntag müssen die Ratekauerinnen zu den Marmeladenstädterinnen nach Bad Schwartau. Ein Derby, das in der Vergangenheit immer für Spannung sorgte.


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