Leipzig – Am Samstag trafen sich die Achtermannschaften der deutschen Ruder-Bundesliga zum 4. Renntag in Leipzig. In der „Elsterflutbett-Arena“ sollten an diesem Flutlicht-Renntag bis in die späten Abendstunden die Platzierungen der Sprintliga ausgefahren werden. Mit am Start war auch der Travesprinter Lübeck mit Ruderern aus dem Lübecker Ruder-Klub und der RG "Titania" Mölln.

Mit dem Ziel, sich am Ende des Tages Tabellenplatz 9 zu sichern, startete der Travesprinter um 13 Uhr hochmotiviert im Time-Trial. Die erruderte Zeit beförderte den Liga-Neuling auf einen unglaublichen 6. Platz und somit in die bessere Hälfte des 12-Achter-starken Bootsfeldes der 2. Ruder-Bundesliga der Männer. Im Achtelfinale musste sich der Travesprinter dann gegen den Zweitplatzierten aus Münster, dem Maschseeachter Hannover, geschlagen geben, sodass die Mannschaft aus Schleswig-Holstein im weiteren Verlauf des Renntages nur noch um die Plätze 9 -12 ruderte. Ohne Pause ging es in das Viertelfinale gegen den Salzland-Achter Bernburg. Dort zeigte sich der Travesprinter wieder stark und gewann das 350m-lange Sprintrennen gegen die vergleichsweise schwere Mannschaft aus Bernburg. Auch im Halbfinale gegen den TK-Achter Dresden triumphierten die Ruderer aus dem hohen Norden und zogen somit in das 5. Finale um Platz 9 ein.

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Um 20.35 Uhr startete der Travesprinter bei bereits einsetzender Dämmerung im letzten Rennen des Tages erneut gegen den Salzland-Achter Bernburg. Wie erwartet legten sich die „Leichtgewichte aus Schleswig-Holstein“ direkt am Start vor die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. Und auch im weiteren Rennverlauf konnten sich die Bernburger trotz überlegener Physis nicht vor ihren Gegner schieben. Der Travesprinter passierte die Ziellinie mit weniger als einem Luftkasten Vorsprung als Sieger und sicherte sich mit diesem 9. Platz am 4. Renntag nun auch den 9. Platz in der Tabelle.

Dem Saisonhöhepunkt am 16. September in Berlin entlang der East Side Gallery fiebert die Mannschaft aus Schleswig-Holstein bereits gespannt und motiviert entgegen. Als Newcomer in der Ruder-Bundesliga haben die Ruderer aus Lübeck und Mölln nichts zu verlieren und haben bereits im Laufe der Saison immer wieder für Überraschungen gesorgt. Es bleibt also spannend!

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