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04.11.2017, 07:35 Uhr  //  Fußball

Zuhause gegen VfV: „Bei uns gibt und gab es keine Trainer-Diskussion“

Zuhause gegen VfV: „Bei uns gibt und gab es keine Trainer-Diskussion“
 Objectivo/Kugel (Bild) SR (Text) // www.hlsports.de

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Lübeck - Nach zwei Auswärtsauftritten, zuletzt konnte der VfB im Wilhelm-Langrehr-Stadion beim TSV Havelse mit 4:0 (HL-SPORTS berichtete) gewinnen, ist endlich wieder auf der Lohmühle Fußball angesagt. Heute gastiert ab 14 Uhr mit Hildesheim ein von der Papierform her bezwingbarer Kontrahent. HL-SPORTS sprach im Vorwege mit VfB-Vorstandssprecher Thomas Schikorra (Foto rechts).

HL-SPORTS: Hallo Thomas. Dass es beim VfB in den letzten Wochen nicht so lief, wie von vielen erhofft, ist sichtbar. Es ist zwar ein ungeschriebenes Gesetz, doch bei Misserfolg gerät im Fußball oft zuerst der Trainer in die Schusslinie und in die Kritik. In wie weit trifft das auf Cheftrainer Rolf Landerl zu?

Thomas Schikorra: „Ich möchte das ganz klar beantworten: Es gibt und gab bei uns keine Trainer-Diskussion. Der Coach ist immer noch derselbe, der vor einigen Wochen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass wir Tabellenführer waren. Das gilt auch für die Mannschaft. Aber natürlich sind wir nicht zufrieden aus sportlicher Sicht. Deshalb schauen wir ganz genau hin, suchen die Gründe, warum es nicht mehr so funktioniert wie vorher.“

HL-SPORTS: Woran liegt es denn, dass die Mannschaft zum Beispiel gegen St. Pauli II, Egestorf-Langreder oder auch beim Nachholspiel in Hannover so erschreckend schwache Partien abgeliefert hat?

Thomas Schikorra: „Da haben wir keine Antwort drauf, sind noch mitten in der Analyse. Da zogen sich Dinge wie ein roter Faden durch die Spiele. Wir begünstigen durch unfassbare Fehler Gegentore. Das auch schon immer zu einem frühen Zeitpunkt im Spiel, laufen dann gleich einem Handicap hinterher. Wir bekommen vier Elfmeter gegen uns. In der Entstehung dieser, egal ob der Pfiff nun berechtigt war oder nicht, gleicht das einer Slapstick-Einlage. Die Fehler gilt es abzustellen, zu minimieren. Zuletzt in Havelse ist uns das ja auch schon wesentlich besser gelungen.“

HL-SPORTS: Über die 3. Liga wird nun sicherlich in Lübeck nicht mehr geredet…

Thomas Schikorra: „Es wäre wohl lächerlich, dass in dieser Situation noch zu tun. Trotzdem darf ja nun nicht jeder glauben, dass wir die Saison zu diesem frühen Zeitpunkt komplett ab schenken. Wir verfügen immer noch über einen Kader, der im oberen Drittel mitspielen sollte. Es gilt sich nun zu stabilisieren, die vorhandene Qualität auch auf den Platz zu bringen. Aber an den HSV II, der in beeindruckender Weise vorne weg marschiert, orientieren wir uns sicherlich nicht.“

HL-SPORTS: Nach den letzten zwei verlorenen Heimspielen gingen die Zuschauer gefrustet nach Hause. Jetzt stehen gleich drei Begegnungen in Folge auf der Lohmühle auf dem Programm. Was wünscht du dir für die folgenden Spiele?

Thomas Schikorra: „Die Fans haben das gute Recht stinke sauer zu sein, wenn sie solche schwachen Auftritte ansehen müssen. Wir sind also ganz klar gefordert den Zustand zu ändern, unser altes, erfolgreiches Gesicht wieder zu zeigen, denen etwas zu bieten.“

HL-SPORTS: Danke Thomas.


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