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20.01.2018, 00:00 Uhr  //  Handball

EM 2018: Deutschland zittert sich mit zehn guten Minuten zum Sieg

EM 2018: Deutschland zittert sich mit zehn guten Minuten zum Sieg
 Sascha Klahn/DHB (Bild) Kurt Biester (Text) // www.hlsports.de


Varaždin – Im ersten Gruppenspiel der Hauptrunde hat sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft über die 60 Minuten gequält und am Ende glücklich mit 22:19 (9:10) gegen Tschechien die Oberhand behalten. Erst in den letzten zwölf Minuten drehte die Mannschaft von Trainer Christian Prokop den Spieß noch um und machte aus einem 16:18 noch ein glückliches 22:19. Damit wahrten die „Bad Boys“ die Chance auf das Erreichen des Halbfinales.

Das erste Tor fiel erst in der 4. Minute zum 1:0 für die Deutschen durch Kai Häfner, doch bereits 22 Sekunden später hieß es 1:1. In den nächsten Minuten wechselte die Führung hin und her und in der 15. Minute erzielte Uwe Gensheimer die erste Zwei-Tore-Führung beim 7:5. Mit drei Treffern in Folge eroberten sich die Tschechen das 8:7. Nach dem Ausgleich durch Steffen Fäth zum 8:8 in der 23. Minute gelang dem DHB-Team bis zur Pause nicht mehr sehr viel, zu der es mit 9:10 das Nachsehen hatte.

Bereits 36 Sekunden nach Wiederbeginn war es erneut Fäth, der den Ausgleich zum 10:10 erzielte, doch Tschechien ging immer wieder in Führung. So dauerte es bis zur 42. Minute, als Patrick Wiencek die „Bad Boys“ mit 15:14 in Vorteil brachte. Nach einem 4:1-Lauf hatte Tschechien erneut mit 18:16 die Nase vorn. Jetzt stand die Hintermannschaft einschließlich Torhüter wie eine unüberwindbare Wand den Angreifern gegenüber. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hatte starke zehn Minuten mit einem 6:0-Lauf, der das Spiel in der 59. Minute endgültig entschied. So reichten zehn gute Minute im Spiel, in dem nur Steffen Fäth und die beiden Torhüter Silvia Heinevetter und Andreas Wolff überzeugten, zum ersten Hauptrundensieg mit 22:19 gegen Slowenien, der die Tür zum Halbfinale weiter offen lässt.

Torschützen für die deutsche Handball-Nationalmannschaft:
Steffen Fäth (8), Uwe Gensheimer (3/1), Philipp Weber, Jannik Kohlbacher und Paul Drux (je 2), Patrick Wiencek, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold, Patrick Groetzki und Kai Häfner (je 1)

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