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22.01.2018, 00:45 Uhr  //  Handball

EM 2018: Deutschland muss jetzt auf ein kleines Wunder hoffen

EM 2018: Deutschland muss jetzt auf ein kleines Wunder hoffen
 Sascha Klahn/DHB (Bild) Kurt Biester (Text) // www.hlsports.de


Varaždin – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft, in die Rune Dahmke nach nominiert wurde, hat heute das wichtige Hauptrundenspiel gegen Dänemark bei der Handball Europameisterschaft mit 25:26 (9:8) verloren. War es in der ersten Hälfte die Abwehr und Torhüter Andreas Wolff, die die Mannschaft im Spiel hielten, war es in der zweiten Halbzeit eben diese Abwehr, die die Achillesferse im Spiel war, und den dänischen Angriff nicht mehr kontrollierte.

Mit Hans Lindberg hatte Dänemark der überragenden Torschützen, der insgesamt neun Treffer erzielte. Er war es, der die Dänen nach 47 Sekunden mit 1:0 in Führung brachte und am Ende der deutschen Mannschaft mit dem 26:23 in der 59. Minute den Dolchstoß versetzte. Das erste Tor für Deutschland erzielte Uwe Gensheimer, nachdem er bereits in der 4. Minute mit einem Siebenmeter an Torhüter Niclas Landin scheiterte, erst in der 10. Minute zum 1:2.

Die erste Führung übernahm Deutschland beim 7:6 in der 25. Minute durch Steffen Weinhold. Die Hintermannschaft, mit einem sehr guten Torhüter Wolff, rührte Beton an und ließ die Dänen nicht zur Entfaltung kommen. Dem in der ersten Halbzeit harmlosen Angriff gelang allerdings nicht sehr viel, teilweise schlecht vorbereitete Würfe wurden eine sichere Beute von Abwehr und Torhüter Landin. So ging das deutsche Team, dank einer überragenden Abwehrleistung, mit einem 9:8 in die Pause.

Der Beginn der zweiten Halbzeit gestaltete sich gleich zu einem Spiel mit offenem Visier, die Tore fielen wie reife Äpfel im Minutentakt. Die „Bad Boys“ hatten in der 39. Minute noch die Nase mit 15:13 vorn, als Hendrik Pekeler eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Diese Überzahl nutze Dänemark durch einen Doppelschlag von Lindberg konsequent zum 15:15 in der 41. Minute. Bis zur 49. Minute blieb das Spiel beim 18:18 ausgeglichen.

Ein paar falsche Entscheidungen im Angriff brachten den Gegner in Vorteil und die Mannschaft von Trainer Christian Prokop lief erneut einem Rückstand hinterher. Casper Mortensen traf in der 54. Minute zur ersten 3-Toreführung zum 23:20 für Dänemark ins leere Tor. Als Wolff nach 57 Minuten das gleiche Kunststück zum 23:24 fertig brachte, schien sich das Blatt noch einmal zu wenden. Doch ein erneuter Doppelschlag des besten Dänen Lindberg zum 26:23, 100 Sekunden vor der Schlusssirene, brachte sie endgültig auf die Siegerstraße. Am Ende blieb für die deutsche Handball-Nationalmannschaft nur noch ein wenig Ergebniskosmetik zum 25:26.

Nun benötigt Deutschland Schützenhilfe und am Mittwoch (24.1.) einen Sieg gegen Spanien, um das Halbfinale noch zu erreichen.

Torschützen für die deutsche Handball-Nationalmannschaft:
Julius Kühn (6), Steffen Weinhold (5), Rune Dahmke (4), Patrick Wiencek (3), Steffen Fäth und Kai Häfner (je 2), Tobias Reichmann (1/1), Andreas Wolff und Uwe Gensheimer (je 1)

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