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22.01.2018, 12:06 Uhr  //  Handball

Oberligaclubs kommen ohne Punkte aus dem Wochenende

Oberligaclubs kommen ohne Punkte aus dem Wochenende
 Michael Raasch (Bild) Kurt Biester (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – In der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf seinen Aufwärtstrend beim TSV Altenholz fortgesetzt, sind aber trotzdem knapp mit 21:22 (16:11) unterlegen. Den SV Preußen Reinfeld erwischte es derbe bei der 16:34 (5:18)-Klatsche gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer SC Alstertal-Langenhorn. Für den VfL Bad Schwartau U23 ging nichts zusammen bei der 26:36 (12:17)-Niederlage gegen de TSV Hürup, was weiterhin Platz 11 bedeutet.

Frauen:
TSV Altenholz - ATSV Stockelsdorf 22:21 (11:16)
Der ATSV Stockelsdorf sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, um wenige Sekunden vor dem Ende der Partie gegen den TSV Altenholz doch noch mit 21:22 (16:11) das Nachsehen zu haben.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten nahm der ATSV Stockelsdorf das Heft in die Hand, setzte sich nach dem 5:5 in der 11. Minute langsam aber sicher deutlich ab. So ging es über 9:6 (21.) mit einem deutlichen 16:11 in die Pause.

Auch nach der Pause ließ sich Stodo vom Gastgeber nicht verunsichern, spielte zielstrebig weiter, so hieß es in der 39. Minute 19:14. Plötzlich riss der Faden im Angriff und der TSV Altenholz glich innerhalb von fünf Minuten mit einem 5:0-Lauf zum 19:19 aus. Die Abwehr fand wieder Bindung und im Angriff spielte der ATSV wieder geduldig und vollstreckte in der 56. Minute zum 21:19.

Die letzten zwei Minuten spielte der ATSV in doppelter Unterzahl und das war der Wegbereiter zur 21:22-Niederlage, die neun Sekunden vor dem Ende besiegelt wurde.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Susen Langanke (9/4), Kristin Schröder (4), Justine John, Laura Hirt und Lisa Füllgraf (je 2), Fenja Schreiber und Alisa Lang (je 1)

SV Preußen Reinfeld – SC Alstertal-Langenhorn 16:34 (5:18)
Der verlustpunktfreie Tabellenführer SC Alstertal-Langenhorn war eine Nummer zu groß, um für eine Überraschung zu sorgen. Der SV Preußen Reinfeld unterlag deutlich mit 16:34 (5:18), behauptete aber weiterhin Platz 6.

Nach dem 2:1 des SV Preußen Reinfeld in der 3. Minute zog der Tabellenführer unaufhaltsam davon. Nach dem 4:7 (13.) gab es einen 10:0-Lauf des SC Alstertal-Langenhorn zum 17:4 in der 27. Minute und das Spiel war bereits frühzeitig entschieden. Die Seiten wurden mit einem 5:18 aus Sicht des Gastgebers gewechselt.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Reinfelderinnen nichts dem Favoriten entgegen zu setzen, so nahm das Schicksal seinen Lauf. Nach 13:26 (45.) hieß es am Ende 16:34 und es gilt, das Spiel schnell aus den Köpfen zu bekommen und die nächste Aufgabe anzupacken.

Torschützen für den SV Preußen Reinfeld:
Lara Zube (4), Laura Beth (3/1), Sophie Frank und Rika Tonding (je 3), Sina Rostek (2), Kerstin Albrecht (1)

Männer:
VfL Bad Schwartau U23 – TSV Hürup 26:36 (12:17)
Für den VfL Bad Schwartau U23 gab es eine deftige 26:36 (12:17)-Heimniederlage gegen den TSV Hürup. Obwohl mit Unterstützung von Thore Viemann und Janik Schrader aus der A-Jugend, die unmittelbar aus Rostock zur Mannschaft stießen, Trainer Guido Bock eine fast volle Bank zur Verfügung hatte. In der Abwehr fand der VfL U23 keinen Zugriff, so dass Hürups Haupttorschütze Ove Jensen (13 Tore) nach Belieben zu Torerfolgen kam. Auch das Kreisanspiel unterband die Abwehr nicht, sie waren nicht schnell genug unterwegs. Der Angriff ließ reichlich beste Möglichkeiten ungenutzt, dieses nutze der TSV Hürup gnadenlos aus.

Das 1:1 in der 2. Minute blieb das einzige Unentschieden des Spiels. Anschließend stellte der TSV Hürup die Abwehr immer wieder vor Aufgaben, der sie nicht gewachsen war. Die Angreifer schalteten und walteten nach Belieben. So ging es über 3:6 (9.) und 9:13 (24.) mit einem deutlichen 12:17-Rückstand in die Kabine.

Nach der Pause ließ Trainer Bock Jensen in kurze Deckung nehmen, nun spielte der TSV mehr über den Kreis und stellte die Abwehr erneut vor Probleme. Auch der Angriff erwischte nicht seinen besten Tag, er vergab reihenweise beste Torchancen. So stand am Ende die deutliche 26:36-Niederrlage fest.

Ein ganz kurzes Fazit von Trainer Bock gegenüber HL-SPORTS: „Hinten zu harmlos und vorne einfach nur hilflos, so gewinnt man kein Oberligaspiel.“

Torschützen für VfL Bad Schwartau U23:
Till Meisner (5), Felix Hirth und Janik Schrader (je 4), Yannik Barthel (3/2), Jannes Farschchi und Danial Amoey (je 3), Niklas Jung und Tom Patalas (je 2)

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