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28.01.2018, 11:21 Uhr  //  Fußball

Eutin 08: „mehrere Totalausfälle“ – „aus unseren Köpfen kriegen“

Eutin 08: „mehrere Totalausfälle“ – „aus unseren Köpfen kriegen“
 Felix Schlikis (Bild) ph (Text) // www.hlsports.de


Eutin – Mittlerweile sind die Herren aus Eutin wieder zurück in der Heimat, nachdem sie am vergangenen Samstag mit 1:3 in Drochtersen gegen die SV verloren. Tabellarisch ändert sich kaum etwas, da die meisten Partien in der Regionalliga Nord erneut ausfielen. Somit steht Eutin 08 weiterhin auf dem 16. Tabellenrang.

Trainer Lars Callsen (Foto) war trotz der Niederlage für ein Statement bereit: „Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben uns viel vorgenommen für dieses Spiel zum Auftakt. Wir haben auf die gefährlichen Situationen des Gegners hingewiesen und dann dauerte es nur zehn Sekunden bis Drochtersen vor unser Tor kam. Lennart Weidner hat die Chance riesig pariert. Daraufhin machen wir das 1:0, bei dem wir uns mal vernünftig durch kombiniert haben und gewinnen ein bisschen Sicherheit. Doch nur sechs Minuten später kassieren wir den Ausgleich bei einer mehr als fragwürdigen Entscheidung.“


Dabei kam es zu Unstimmigkeiten über die Regelauslegung des Schiedsrichters, der nach einem Signal des Linienrichters das Spiel laufen ließ. Dabei waren vermeintlich zwei Akteure der Spielvereinigung im Abseits, doch der Spielrichter sah es als keine aktive sondern passive Bewegung zum Ball an, so dass Drochtersen/Assel zum Ausgleich traf. „Wir haben uns die Szene im Bus nochmal angesehen und sehen da beide Spieler im Abseits, für mich geht der Spieler klar zum Ball, so dass es Abseits war. Es hätte uns sicherlich gut getan das 1:0 zu halten“, so Callsen weiter. 


Daraufhin resümierte der Trainer die schwache zweite Hälfte der Ostholsteiner: „Nach der Pause hatten wir keinen Zugriff mehr, haben zu viel zugelassen, waren sehr passiv. Insgesamt waren wir zu weit weg und hatten mehrere Totalausfälle, muss man da fast sagen. Manche Spieler waren deutlich von ihren normalen Leistungen entfernt. Nach einem Stellungsfehler kassieren wir das 1:2 und nach einem eklatanten Fehler das 1:3. Wir wurden wuchtig angelaufen, so dass es zu Fehlern kam. Wir hatten keine Sicherheit im Spielaufbau, waren sehr nervös und konnten den Ball nicht über mehrere Stationen laufen lassen. Dies zog unser Gegner aus der Analyse nach Rücksprache mit Holstein Kiel.“

„Somit war es ein verdienter Sieg für Drochtersen, den wir Montag aufarbeiten und ganz schnell aus unseren Köpfen kriegen müssen. Für die nächste Woche haben wir fast alle im Kader, das bedeutet einen hohen Konkurrenzkampf und wir müssen nun Vollgas geben, da muss jeder sich voll einbringen.“


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