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29.01.2018, 19:27 Uhr  //  Hockey

Phönix wartet auf Licht am Ende des Tunnels

Phönix wartet auf Licht am Ende des Tunnels
 FH (Bild) PM/rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Katastrophale erste vier Minuten raubten den Herren des LBV Phönix am vergangenen Wochenende in der 1. Verbandsliga die Möglichkeit zu punkten.

Wenn es nach vier Minuten 4:0 für den Gegner steht, läuft meistens viel falsch. So auch bei den Adlerträgern im Abstiegsduell mit dem Harvestehuder THC. Daraufhin stellte der Coach schnell um und gab seinem Team die nötige Sicherheit zurück. „Man wollte hinten sicher stehen und präsentierte dem Gegner einen Schweizer Käse mit extra großen Löchern“, stellte Kapitän Kirschstein nach dem Spiel wortgewandt fest.

Bis zur Halbzeit gelang es den Lübeckern das Spiel wieder in eine gewohnte Bahn zu bringen, verringerten den Rückstand aber nicht, so dass es mit 3:7 in die Pause ging. Motiviert und stabilisiert ging es in Hälfte zwei, in der man durch einen schnellen Doppelpack klar stellte, dass das Spiel noch nicht vorbei war. Doch anstatt weiter zu arbeiten, wurde man „größenwahnsinnig“ und zu „gierig“ (Vereinsaussage) – ein Umstand, den der HTHC durch drei identisch herausgespielte Treffer in wenigen Minuten zu seinem Vorteil nutzte.

„Wenn wir die Mitte so offen lassen und uns wirklich an der Nase herum führen lassen, dann dürfen wir uns auch nicht beschweren“, monierte Keeper Fechtrup, den eine kurzfristig ausgekugelte Schulter nicht am Weiterspielen hinderte. Auch ein erneuter Doppelpack brachte die Lübecker nicht mehr heran und somit musste man sich bei der Suche nach den Schuldigen für den 7:12-Endstand erneut selber an die Nase fassen.

Natürlich muss man den Umstand berücksichtigen, dass die Lübecker auf sechs Stammspieler verzichten mussten, aber das will der Coach nicht gelten lassen. Der Trainer nach dem Spiel: „Wir verlieren das Spiel in den ersten Minuten. Auch wenn wir wirklich Rückgrat gezeigt haben und uns nie aufgegeben haben, dürfen wir uns in der Defensive nicht so amateurhaft verhalten. Haben wir in der Hinrunde noch die beste Defensive gestellt, sind wir mittlerweile viel zu offen für einfache Bälle durch die Mitte. Da dürfen wir uns auch nicht hinter vermeintliche Alibiausreden verstecken. Das ist zu wenig für ein Team, dass den Anspruch hat mindestens im Tabellenmittelfeld zu landen.“

Kader (Tore): Fechtrup, Ehrich, Ehrich, Schwinghammer, Hirt (2), Kirschstein, Vetter (1), Tedsen (3), Höhmeier, Steussloff (1)

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