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05.02.2018, 04:32 Uhr  //  Handball

HSV Hamburg legt nach für Showdown gegen TSV Altenholz

HSV Hamburg legt nach für Showdown gegen TSV Altenholz
 Stefan Michaelis (Bild) Kurt Biester (Text) // www.hlsports.de


Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat die Herausforderung angenommen und vor 3.072 Zuschauern den 1. VfL Potsdam mit 33:29 (16:15) geschlagen und die Tabellenführung verteidigt. Mit dem schwer erkämpften 15. Sieg dieser Saison schufen sich die Hamburger eine gute Ausgangsposition für das Spitzenspiel am nächsten Freitag beim TSV Altenholz.

Das Spiel begann verheißungsvoll, es stand nach 102 Sekunden 2:0 für die Hausherren, doch Sicherheit gab das nicht. Nach einem von Lukas Ossenkopp vergebenen Siebenmeter fiel in der 4. Minute der Ausgleich zum 2:2. Es wurde zum Spiel mit offenem Visier, in der die Gastgeber leicht die Nase vorne hatte. Nach dem erneuten Ausgleich zum 11:11 durch die Potsdamer, legten sie gleich noch zwei Treffer nach zur 13:11-Führung.

Trainer Torsten Jansen zog die grüne Karte zum Team Time Out, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Hatten die Gastgeber doch bis dahin viele klare Chancen liegen lassen und in der Abwehr nicht den richtigen Zugriff gefunden. Nach der Auszeit stand die Abwehr besser und die Hamburger drehte den Spieß innerhalb weniger Minuten um. So warf Torhüter Dominik Plaue den Ball ins leere Tor zum 14:13 in der 27. Minute. Die Seiten wurden mit einer knappen 16:15-Führung gewechselt.

Nach der Pause das gleiche Bild, der 1. VfL Potsdam war der erwartet schwere Gegner und ließ sich nicht abschütteln, glich immer wieder aus. Beim ersten Vorsprung mit drei Toren, beim 23:20 in der 42. Minute, kehrte etwas mehr Sicherheit beim HSV ein und sie hielten den Gast aus Distanz. Er kam nicht näher als auf zwei Treffer heran und am Ende leuchtete das 33:29 auf der Anzeige und der schwer erkämpfte Pflichtsieg war eingefahren.

Als Fazit ist festzustellen, es war keine Glanzleistung bei der Generalprobe, viele Fehler und alles immer durch die Mitte, die Außen sind verhungert. Die Abwehr fand nicht das richtige Mittel gegen den beweglichen Angriff und es wurde häufig nicht der entscheidende Schritt gemacht. Für eine erfolgreiche Premiere bedarf es einer großen Steigerung. Aber wie heißt es doch immer so schön: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“.

Torschützen für den Handball Sport Verein Hamburg:
Lukas Ossenkopp (9/3), Niklas Weller (8), Philipp Bauer und Jan Torben Ehlers (je 4), Leif Tissier und Jan Forstbauer (je 2), Christopher Rix (1/1), Dominik Plaue, Stefan Schröder und Marius Fuchs (je 1)

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