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05.02.2018, 00:09 Uhr  //  Fußball

Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig – Stegemann „verpfeift“ HSV

Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig – Stegemann „verpfeift“ HSV
 Fishing4/Krause (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Hamburg – Für die HSV-Fans gab es am Sonntagabend nach dem 1:1 (0:1) gegen Hannover 96 am 21. Bundesliga-Spieltag nur einen Schuldigen. Schiedsrichter Sascha Stegemann (Foto) aus Niederkassel lag zwei Mal daneben, als erst Hannovers Pirmin Schwegler seinen Körper bei einem Schuss von Gotuku Sakai mit der Hand im eigenen Strafraum vergrößerte und damit den Ball abwehrte und ein zweites Mal als Salif Sane (44.) Hamburgs Stürmer Filip Kostic unsanft im 16er der Niedersachsen von den Beinen holte. Der Abwehrspieler touchierte zwar auch das Spielgerät, doch die Aktion gegen Kostic hätte man stärker bewerten müssen. In beiden Fällen ließ Stegemann weiterspielen, zeigte nicht auf den Elfmeterpunkt. Da lag der Liga-Dino bereits mit 0:1 hinten, weil Ivar Fossum in der 37. Minute die 96er in Führung brachte. Bei seinem Schuss aus der zweiten Reihe hatte Christian Mathenia (lenkte in der 33. Minute einen Versuch von Felix Klaus an die Latte) keine Chance. Der Ball war zwar lange unterwegs, jedoch verdeckt. Bobby Wood (44.) hatte nach einem Pass von Aaron Hunt die große Chance zum Ausgleich, doch der glücklose Angreifer versagte vor dem Tor. Mit dem Halbzeitpfiff gab es eine Rudelbildung vor den Trainerbänken, weil Rick van Drongelen nach einem Zweikampf von den Gästespielern angegangen wurde.

Hoffnungsvoll ging es für die Mannschaft von Bernd Hollerbach in den zweiten Durchgang. Wille und Leidenschaft konnte man den Hausherren nicht absprechen. Sie drängten mit jeder Minute auf den Ausgleich. Hannover zog sich weit zurück. Der HSV kam dem Ausgleich immer näher. Letztlich rettete Kostic (86.) auf Vorlage des eingewechselten Sejad Salihovic den Rothosen zumindest einen Zähler, als er aus spitzem Winkel ins Netz traf. Kyriakos Papadopoulos sah in der 90. Minute noch die Ampelkarte und wird bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag fehlen. Unterm Schlussstrich ist das Resultat aufgrund des Sieges von Werder Bremen (2:1 bei Schalke 04) zu wenig für den HSV. Der Abstand auf Mainz 05 (16.) und die Weser-Elf (15.) beträgt drei Punkte.

HSV-Sportchef Jens Todt traf es auf den Punkt: „Auf den ersten Blick haben wir heute zwei Punkte verloren. Wir hätten gern mehr Druck entwickelt, aber man kann von der Mannschaft nicht erwarten, dass sie Hannover aus dem Stadion zaubert. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Tor erzwungen. Herz und Leidenschaft stimmen in der Mannschaft und am Ende ist ein Punkt besser als kein Punkt.“

21. Spieltag:
Köln - Dortmund 2:3
Berlin - Hoffenheim 1:1
Freiburg - Leverkusen 0:0
Schalke - Bremen 1:2
Mainz - München 0:2
Wolfsburg - Stuttgart 1:1
Mönchengladbach - Leipzig 0:1
Augsburg - Frankfurt 3:0
Hamburg - Hannover 1:1


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