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25.02.2018, 22:27 Uhr  //  Eishockey

EHCT: „Keiner hatte den Stolz, dahin zu gehen, wo es weh tut“

EHCT: „Keiner hatte den Stolz, dahin zu gehen, wo es weh tut“
 mra (Bild) js/sp/mik (Text) // www.hlsports.de


Timmendorfer Strand - Dieses Wochenende ließ die Herzen der Eishockeyfans höher schlagen: Die deutsche Nationalmannschaft holte sich bei den olympischen Spielen in Pyeongchang die Silbermedaille und dieser Sonntag war der Tag, an dem sich der Bürgerentscheid zum Erhalt der Eishalle in Timmendorf jährt und nun trotzdem weiterhin über einen Neubau diskutiert wird (HL-SPORTS berichtete).

Des Weiteren wurde für den EHC Timmendorfer Strand 06 der Klassenerhalt in der Oberliga-Nord gesichert. Trotz einer knappen Niederlage des EHCT gegen die Black Dragons aus Erfurt am vergangenen Freitag, machten sich die Falken aus Braunlage ihre Chance zunichte, noch zu den Beach Boys aufzuschließen. Sie unterlagen den Preußen aus Berlin mit 2:3 nach Verlängerung.

Anders als am Freitag machten es die Falken aus Braunlage am Sonntagabend, als diese zu Gast an der Ostsee waren, um das letzte Heimspiel für den EHCT in der laufenden Saison zu absolvieren. Das Ziel beider Mannschaften war es wohl, in dieser Partie eine souveräne Leistung zu zeigen, was den Gastgebern nicht ganz gelingen wollte. Der EHCT unterlag den Falken am Ende mit 3:7 (0:2, 2:2, 1:3).

Das Spiel schien zu Beginn nicht richtig in die Gänge zu kommen. Besonders die Beach Boys zeigten keine gute Leistung und auch das Quäntchen Glück lag mehr auf Seiten der Gäste. In der 14. Minute sorgte Lukas Brückner für die Führung der Falken und kurz vor Ende des Drittels versenkte Artjom Kostyrev den Puck erneut im Kasten von EHCT Goalie Fabio Alonso. Mit einer 2:0-Führung für die Gäste ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel kamen die Beach Boys besser in die Partie, erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, nutzten diese jedoch nur bedingt. Cedric Montminy erzielte in der 25. Minute den Anschlusstreffer. Die Harzer Falken konterten allerdings elf Minuten später und erhöhten durch Christian Schock auf 3:1. Ein Wechselspiel begann und nur wenige Sekunden später machte Kevin Kunz auf Vorlage von Patrick Saggau den nächsten Treffer für die Gastgeber klar. Der Anschluss sollte wieder nicht von langer Dauer sein: Thomas Herklotz traf in der 38. Minute zum 4:2.

Im letzten Drittel sorgten die Gäste weiterhin schnell dafür, den Vorsprung zu erhöhen und die Leistung der Gastgeber verschlechterte sich. Max Bauer erhöhte in der 42. Minute auf 5:2. Auch wenn die Hausherren im weiteren Verlauf des Spiels den Puck oftmals auf das Tor der Gäste abfeuerten, gelang es ihnen nicht, diesen zu versenken. Die Falken, die weniger Chancen hatten, nutzten diese besser und münzten diese mehrmals in Zählbares um. So erhöhten Viktor Elias Bjuhr (55.) und Trevor Hendrikx (56.) auf 7:2. Lediglich ein weiterer Ehrentreffer gelang dem EHCT durch Tim Dreschmann noch wenige Sekunden vor Schluss.

Timmendorfs Trainer Marc Vorderbrüggen ist nach dem Spiel alles andere als begeistert: „Ich muss mich entschuldigen für das Spiel heute, das war eine peinliche Leistung. Die ersten Minuten haben wir ganz gut begonnen und dann wurde die Leistung fahrlässig katastrophal. Im zweiten Drittel sind wir wieder relativ gut ins Spiel gekommen, hatten allerdings kein Glück und das letzte Drittel war wieder eine reine Katastrophe und das, weil keiner im letzten Heimspiel den Stolz hatte, dahin zu gehen, wo es weh tut.“

Ob die Leistung des EHCT damit zu begründen ist, dass der Klassenerhalt bereits im trockenen Tüchern war, oder ob die Kräfte zum Ende der Saison nicht mehr vorhanden waren, bleibt Spekulation.

Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der Saison mit einem abschließenden Derby bei den Piranhas in Rostock statt.


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