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13.03.2018, 15:00 Uhr  //  Fußball

Kreisliga: „Kleine Stiche“ in Pönitz – Nur ein Geschenk am Flugplatz

Kreisliga: „Kleine Stiche“ in Pönitz – Nur ein Geschenk am Flugplatz
 Lobeca/Michael Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – War wohl doch nichts mit vier aus sieben Spielen in der Kreisliga. Am vergangenen Freitagnachmittag wurden die Partien Sereetzer SV gegen den SC Buntkeuh und der Dänischburger „Gastauftritt“ im Heimspiel am Krummen Weg gegen den FC Dornbreite II abgesagt. Dafür ging es in den verbleibenden Partien des 21. Spieltags hoch her. Am Samstag siegte Fortuna St. Jürgen bei der SVG Pönitz und die Trainer ließen danach mächtig Dampf Richtung des Gegners ab (siehe unten). Und am Sonntag machte nur eine Mannschaft ihrem Trainer ein Geschenk. Die Adler-Reserve vom Flugplatz bescherte ihrem scheidenden Coach Manuel da Silva (hört zum Saisonende auf) einen Heimsieg gegen den MTV Ahrensbök. Gäste-Trainer Heiko Anders hatte sich seinen 50. Geburtstag anders vorgestellt, als mit einem 2:6 im Gepäck wieder nach Hause zu fahren.

In der Tabelle bleibt der 1. FC Phönix II mit 50 Punkten an der Tabellenspitze. Fortuna ist nun der einzige Verfolger und hat 43 Zähler. Die Ahrensböker liegen mit vier Punkten dahinter.

Stimmen und Statistiken nach dem Spieltag:

SVG Pönitz – Fortuna St. Jürgen 0:3 (0:1)
Tore: 0:1 Löbbert (36.), 0:2 Witt (84.), 0:3 Knoop (87.)

Christian Born (SVG): „Das Spiel ist schnell erklärt. Fortuna spielt ihren unattraktiven aber effektiven Fußball 90 Minuten runter. Wir finden kein Mittel gegen tiefstehende Gäste und schenken die Punkte her. Unnötige Niederlage für uns, da wir uns für viel Aufwand nicht belohnen konnten. Glückwunsch an meinen Kollegen Manuel da Silva. Ich hoffe du bleibst dem Sport erhalten.“

Alex Bera (Fortuna): „Der Titel zum schlechtesten Verlierer des Spieltages geht zum zweiten Mal in dieser Saison an meinem Trainerkollegen aus Pönitz. An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch. Wenn man über 90 Minuten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz hat und kein einziges Tor erzielt, hat man eben keine Punkte verdient. Und daran ist nicht der Schiedsrichter schuld. Es war wie im Hinspiel eine taktische Meisterleistung von uns. Wir brauchten nicht Mal richtig Fußball spielen. Dem Gegner Ball, Raum und Sicherheit geben, in den richtigen Momenten nach vorne spielen, kleine Stiche setzen und die Tore machen.
Klingt einfach, war es auch! Jetzt konzentrieren wir uns auf Buntekuh. Das wird bei weitem schwieriger.“

1. FC Phönix II – MTV Ahrensbök 6:2 (2:0)
Tore: 1:0 Barsuhn (10.), 2:0, 4:1 Valo (25., 71.), 2:1 Anders (48.), 3:1 Senkbeil (58.), 4:2 Kwiatkowski (81.), 5:2 Reuter (82.), 6:2 Gahrmann (86.)

Gabriel Lopes (FCP): „Die Zuschauer wurden gleich doppelt belohnt. Schönes Wetter und viele Tore gab es am Flugplatz zu sehen. In einem mäßigen Spitzenspiel hat es ein wenig gedauert, bis das Spiel in Fahrt kam. Ahrensbök hat das die ersten 15 Minuten gut gemacht und wir haben ein wenig gebraucht, um unser Spiel aufzuziehen. Bis zur Halbzeit haben wir uns eine 2:0-Führung rausgespielt. Kurz nach Wiederanpfiff waren alle gute Vorsätze aus der Halbzeit hin, denn der Gegner verkürzte auf 1:2. Die Mannschaft hat allerdings kurz danach die richtige Antwort gegeben, indem sie bis auf 4:1 erhöhte. Ein direkt verwandelter Freistoß brachte Ahrensbök kurzfristig wieder auf zwei Tore ran. Aber das 5:2 fiel postwendend und das 6:2 kurz vor Schluss war das Ende eines gelungen Sonntag.“

Heiko Anders (MTV): „Glückwunsch an die Spieler von Phönix Lübeck.“

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