Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
12.03.2018, 22:40 Uhr  //  Fußball

Hoher Besuch beim ESV Hansa: „auf dem richtigen Weg“

Hoher Besuch beim ESV Hansa: „auf dem richtigen Weg“
 Michael Raasch (Bild) PM/rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Der erste Vereinsdialog des laufenden Jahres führte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Geschäftsführer Dr. Tim Cassel zum ESV Hansa Lübeck. Ebenfalls vor Ort bei diesem Termin waren der Kreisvorsitzende Peter Reinecker und der Vorsitzende des SHFV-Ausschusses für gesellschaftliche Verantwortung, Kerem Bayrak.

Die Themenfelder bei dem Vereinsdialog waren breit gefächert. Schwerpunkte waren der flexible Spielbetrieb und die Aspekte Integration sowie Inklusion. Auch Gebühren, die C-Lizenz-Ausbildung und Futsal kamen zur Sprache.

Die Abteilungsleiterin des ESV, Sylvia Raasch, legte den Anwesenden die Herausforderungen dar, die die Flexibilisierung des Spielbetriebes für Hansa mit sich gebracht hatte. Die B-Jugend, die in einer unteren Staffel mit Neuner-Teams gemeldet wurde, sollte bis nach Fehmarn fahren, um Punktspiele zu absolvieren. Neben den Fahrkosten war ein großes Problem, dass die beim ESV spielenden Flüchtlingskinder zeitweise die Stadt nicht verlassen durften. „Das war eine logistische Herausforderung“, so Raasch. Bayrak erläuterte, dass es dem SHFV nicht möglich ist, die Integration in Vereinen durch direkte Zuwendungen zu fördern, jedoch stellte er die LSV-Förderung „Integration durch Sport“ und das „2:0 für ein Willkommen“ der Egidius-Braun-Stiftung vor. Ersteres wurde bereits vom ESV genutzt, letzteres leitete der Verein nach dem Vorgespräch mit dem SHFV in die Wege. Darüber hinaus erläuterte Raasch, dass der Verein ein Projekt dieses Jahr verfolgt, um Eltern stärker ins Vereinsleben einzubinden.

Dass der Verein nicht nur Integration, sondern auch Inklusion betreibt, erläuterte die engagierte Abteilungsleiterin anhand eines Beispiels ebenfalls. Im Verlauf der darauf folgenden Diskussion berichtete SHFV-Präsident Meyer von seinen positiven Erlebnissen bei der jüngsten Futsal-Landesmeisterschaft der Werkstätten. Einig war man sich, dass das Thema insbesondere in der Öffentlichkeit noch offensiver angegangen werden sollte.

Im weiteren Verlauf wurde auch das Thema Futsal-Ligabetrieb für Jugendliche angesprochen. Im Jugendbereich sehen die Verantwortlichen des ESV hier Potenzial für weitere Angebote außerhalb der klassischen Meisterschaften. Im Nachklang wird der Kontakt zur Fachabteilung im SHFV hergestellt, um dies tiefergehend zu besprechen. Neben den Themen Ordnungsgelder und Attraktivität des Ehrenamtes rückte Hansas Jugendwart Ahmet Hidir die C-Lizenz-Ausbildung in den Vordergrund. Lübecks Vorsitzender Reinecker versicherte Hidir, dass der KFV bei Bedarf auch kurzfristig einen Lehrgang ausrichten kann, sofern es eine ausreichende Anzahl von Teilnehmern gebe.
„Ein von hoher Sachlichkeit und Kompetenz geprägter Vereinsdialog“, meinte Präsident Meyer in seinem Abschlussstatement und dankte den Vereinsvertretern für die gastfreundliche Atmosphäre.

Der Lübecker Club bewarb sich um das Treffen, damit auf die Arbeit der „kleinen“ Vereine hingewiesen und aufmerksam gemacht wird. „Dieses wollte ich vermitteln.“ meint die Abteilungsleiterin und zog folgendes Fazit aus dem Abend: „Die Arbeit der Ehrenamtler ist erkannt worden und wurde auch mehrfach entsprechend gewürdigt. Unterstützungen in Bezug der Futsalliga und die Verbesserung der Kommunikation wurde von Seiten des SHFV angeboten. Wir sind mit dem, was wir machen, auf dem richtigen Weg. Vieles, was wir als selbstverständlich sehen, erscheint doch etwas besonderes zu sein. Inklusion und Integration sind für uns kein Fremdwort, es wird gelebt. Ich habe neue Ideen aus dem Gespräch gewinnen können, was wir als Verein noch machen könnten, um noch mehr Menschen für den Fußball bei uns im Verein zu begeistern. An dieser Stelle finde ich es persönlich sehr wichtig, einen Dank an alle Ehrenamtler, Spieler(innen), Sponsoren zu richten. Ohne sie wäre das alles nicht möglich. Sie werden leider zu oft vergessen.“

Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK