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02.02.2013, 10:37 Uhr  //  Tischtennis

VfB-Tischtennis-Herren verlieren gegen Tabellenzweiten

VfB-Tischtennis-Herren verlieren gegen Tabellenzweiten
 HL-Sports (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Am Freitagabend um 20.00 Uhr kam es in der Sporthalle Paul-Gerhard-Schule zum Verbandsligaspiel der Herren vom VfB Lübeck und dem Tabellenzweiten vom Kaltenkirchener TS. Die Lübecker sind zwar mit einem Sieg am letzen Wochenende gegen den Tabellendritten SC Mittelpunkt Nortorf in die Rückrunde gestartet, belegen aber nach einer mäßigen Vorrunde den neunten Tabellenplatz und sind nur drei Punkte vom Abstieg entfernt.

Die Grünweißen um Kapitän Stefan Heinacker hatten sich gegen Kaltenkirchen viel vorgenommen und mussten im ersten Doppel eine knappe Niederlage einstecken. Dabei sah es für die Lübecker Manuel Fuchs und Andreas Ringkowski im ersten Satz gegen Tomasz Stuginski und Christof Brüning gut aus. Dieser wurde mit 11:8 gewonnen und schon hier war klar, dass es nicht einfach werden würde. So mussten die beiden an Nummer Eins und Zwei gesetzten VfB-Spieler den zweiten und dritten Satz an die Segeberger mit 7:11 und 9:11 abgeben. Im dritten Satz waren dann Fuchs / Ringkowski wieder dran und glichen mit einem 11:6-Satzsieg zum 2:2 in Sätzen aus. Leider ging der fünfte und entscheidende Satz aber mit 7:11 an Struginski/ Brüning.

Im zweiten Doppel sollte ein Sieg her und Bernt Penderak und Stefan Otte, (der den fehlenden Christoph Metzner ersetzte) kamen zum Einsatz. Der Plan ging vorerst nicht auf, denn die Kaltenkirchener Alexander Huck und Thomas Matthies gewannen, wenn auch knapp, erfolgreich die ersten beiden Sätze mit 10:12 und 9:11. Das Spiel war hart umkämpft und die beiden VfBer konnten sich wieder in das Spiel zurückkämpfen. Mit 11:8 ud 13:11 gingen die Sätze drei und vier an die Lübecker. Wieder musste der fünfte Satz die Entscheidung herbeirufen, doch hier klappte dem Doppel Penderak/ Otte nicht mehr viel. 6:11 hieß es am Ende von diesem Spiel und Kaltenkirchen gewann mit 3:2 nach Sätzen.

Mit einem 0:2-Rückstand ging der Abend in das dritte Doppel. Für Moritz Dibbern und Stefan Heinacker hieß es hier auf jeden Fall den Anschluß nicht verpassen und das sollte auch gelingen. Die KTS-Spieler Michael Dinse und Bent Holm hatten keine Chance und verloren 3:1 nach Sätzen. 11:6, 11:9, 11:13 und 11:4 hieß es für die Lübecker.
Der ersehnte Anschluß war geschafft und nach drei gespielten Partien stand es 1:2 für den Tabellenzweiten aus Kaltenkirchen.

Fuchs konnte mit seinem klaren Sieg im Einzel gegen Huck (11:9, 11:5, 11:4) sogar den Ausgleich herbeiführen. Der VfB war auf einmal wieder im Geschäft und hoffte auf einen Sieg, wie in der letzten Woche.

Doch es kam ganz anders: Ringkowski verlor sein erstes Einzel gegen Struginski nur knapp mit 2:3 nach Sätzen (6:11, 9:11, 11:7, 11:8, 9:11). Auch Penderak hatte gegen Dinse das Nachsehen. 9:11, 10:12, 11:8 und 12:14 unterstreichen die knappen Satzergebnisse aus diesem Spiel, das zu einer weiteren 1:3-Niederlage führte und womit sich Kaltenkirchen wieder etwas absetzen konnte. Bei Dibbern\'s Einzel gegen Matthies war es ebenfalls sehr knapp: 11:5, 7:11, 11:7, 10:12 und 9:11 bescherten den Lübeckern eine weitere 2:3-Schlappe.
Kapitän Heinacker hatte heute genauso Pech, denn auch er verlor zwar nach Sätzen klar mit 0:3 gegen Brüning, doch auch hier waren die Satzergebnisse alles andere als deutlich. 11:13, 9:11 und 8:11 spiegelten die Ausgeglichenheit der beiden Teams wieder. Viele Netzroller oder Kantenbälle brachte den VfB Lübeck auf die Verliererstraße. 2:6 nach acht Spielen.

In der Begegnung der beiden an Nummer Eins gesetzten Kontrahenten Fuchs (Foto) und Struginski ging es hoch her. Der Kaltenkirchener konnte den ersten Satz mit 11:13 für sich entscheiden, musste aber den zweiten Satz mit 11:9 an Fuchs abgeben, der auch den dritten Satz mit 11:6 gewann. Im vierten Satz das gleiche Ergebnis, nur umgekehrt. Struginski glich aus und auch hier musste der fünfte Satz den Endstand in der Spitzenpartie bringen. Struginski überraschte immer wieder mit angechnitten Angaben und machte so seine Punkte. Fuchs konnte nicht immer ein Mittel dagegen finden.
Beim Stand von 7:9 aus Lübecker Sicht, nahm Fuchs eine Auszeit um den Spielfluss des Gegners zu stören, doch das klappte nicht. Struginski hatte bei einem Spielstand von 10:9 seine ersten beiden Matchbälle, doch der kämpferische VfBer machte drei Punkte in Folge. Somit hatte Fuchs auf einmal einen Matchball und schoss nach einem langen Ballwechsel knapp an der Platte links vorbei. 11:11 in einem mitreißenden Spiel auf Top-Verbandsliga-Niveau. Fuchs bewies die stärkeren Nerven und gewann dieses wichtige Spiel mit 13:11.

Es keimte wieder Hoffnung in der Paul-Gerhard-Halle auf.Nur noch 3:6 aus Sicht der Lübecker.

Otte musste danach gegen Holm antreten und hatte leider keine Chance, denn er verlor mit 0:3 (8:11, 6:11, 8:11). Vielleicht war der Lübecker etwas ausgepowert, da er mit seinen Spielen in der 2. Herren heute eine Doppelbelastung hatte.
Kaltenkrichens Huck und VfB-Spieler Ringkowski schenkten sich, wie über den gesamten Abend hinweg in fast allen Spielen nichts. Am Ende stand der Lübecker nach 8:11, 11:5, 11:6 und zweimal 10:12 wieder mit leeren Händen da.

Die letzte Hoffnung der Männer von VfB-Abteilungsleiter und Aufsichtsratmitglied Eckhard Evers, der sich die Spiele live anschaute, lag auf Penderak. Gegen Matthies trafen hier die beiden an Nummer drei gesetzten Tischtennis-Spieler beider Vereine aufeinander.
Penderak konnte den ersten Satz knapp mit 12:10 für sich entscheiden. Der zweite Satz war um Spannung nicht zu überbieten. Knapp ging dieser mit 11:13 an Matthies und so stand es 1:1.
Der dritte Satz ging dann wieder an den Lübecker, der wie seine Frau Anja (Damen-Bezirksliga) sowie seine beiden Söhne Jan-Ole und Finn (beide Jugend-Bezirksliga) seit Jahren die Farben Grün und Weiß im Trikot haben. Allerdings konnte sich der Kaltenkirchener diesen wieder zurückholen und damit ausgleichen.
Wie so oft an diesem Abend war es der fünfte Satz, der das Ende besiegeln musste. Es war knapp in diesem Satz und zum Schluss ohne Happy End für die Lübecker. Der letzte Ballwechsel des Abends wurde um 23.10 Uhr gespielt und so war nach drei Stunden und zehn Minuten mit dem 11:13 und einer weiteren 2:3 Satz-Niederlage das Spiel verloren. Die Kaltenkirchener TS siegte mit 3:9.

Sieben von zwölf Partien wurden erst im fünften Satz entschieden und oftmals wog das Pech durch knappe Ballwechsel oder hier und da einem Netzroller beim VfB Lübeck schwerer, so dass es dieses Mal nicht für einen Sieg reichte.

Evers sagte nach dem Spiel zu HL-Sports: \"Meine Mannschaft hat sehr gut gespielt und viel Pech gehabt. Das Ergebnis spiegelt nicht die Leistung wieder, aber heute war der Tabellenzweite zu Gast und wir kämpfen gegen den Abstieg.\"

Auch Kapitän Heinacker war entäuscht über das Ergebnis und die verlorenen Fünf-Satz-Spiele: \"Es hätte auch anders ausgehen können\", zog er aus der Bilanz seines Teams. \"In Siek und Quickborn wollen wir besser aussehen und aus diesen beiden Spielen drei Punkte für den Klassenerhalt holen\", fügte er noch hinzu.

Das ganze Interview ist am Montag um 19.05 Uhr bei Lübeck FM Sport auf 98,8 UKW zu hören.

In der nächsten Woche muss der VfB Lübeck zweimal auswärts ran. Am Freitag reisen die Grünweißen zum SV Siek. Spielbeginn ist dort um 20.00 Uhr und bereits am Samstag um 15.00 Uhr treten sie beim direkten Tabellennachbarn TuS Holstein Quickborn an.
Das nächste Heimspiel findet am Freitag, den 15.02.2013 um 20.00 Uhr in der Paul-Gerhard-Schule statt. Gegner ist dann der TSV Bargteheide, der in der Verbandsliga-Tabelle direkt vor dem VfB Lübek auf Platz acht steht. Für alle Freunde des kleinen Balles die Gelegenheit Abstiegskampf und Emotionen pur zu erleben.

Auch bei der Jugend steht an diesem Wochenende großes auf dem Programm, denn am Sonntag stehen in Bad Schwartau die Bezirksmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler B & C an.
Ab 9.00 Uhr wird der hoffnungsvolle Nachwuchsspieler Finn Penderak, der noch grippegeschwächt ist, um den Titel in der Rudolf-Harbig-Halle an der Ludwig-Jahn-Straße spielen. Seine Teilnahme wird sich aber erst kurz vor Turnierbeginn herausstellen.


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