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23.05.2018, 18:00 Uhr  //  Eishockey

Keine Lizenz für EHCT? – Ausrüster-Rechnung über 20.000 Euro offen

Keine Lizenz für EHCT? – Ausrüster-Rechnung über 20.000 Euro offen
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // hlsports.de


Timmendorfer Strand – Die Luft für den EHC Timmendorfer Strand 06 und seinen Vorstand wird immer dünner. Bereits in der Vorwoche meldete sich Ex-Hauptsponsor Bastian Wegner zu Wort und sprach von „Betrug“ (HL-SPORTS berichtete exklusiv). Nun folgt der nächste Hammer: Schanner, das Ausrüster-Unternehmen der Timmendorfer Beach Boys, wartet auf unbezahlte Rechnungen – und zwar seit einem dreiviertel Jahr!

„Der Verein hat seit August des vergangenen Jahres keine einzige Rechnung bezahlt und schuldet uns seitdem 22.000 Euro. Das ist eine Riesen Sauerei. Wir haben unsere Waren geliefert und müssen nun dem Geld hinterherlaufen. Wir haben versucht mit dem Verein Kontakt aufzunehmen, doch es kommt einfach keine Rückmeldung“, sagt Schanner-Geschäftsführer Marc Meier zu HL-SPORTS. Es soll eine Strafanzeige gegen den EHCT gestellt worden sein.

Dem angesehenen Unternehmen aus Füssen, das viele Hockey-Vereine ausrüstet, sind die Hände gebunden und Meier sagt weiter: „Auf jeden Fall werden wir den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) darüber informieren. So etwas geht einfach nicht.“
Das könnte Auswirkungen auf eine Lizenzerteilung zur Oberliga für den EHCT 06 haben. Die Unterlagen dafür müssen beim Verband bis Ende des Monats vorliegen.

Timmendorfs Vorsitzender Dennis Sauerbrei äußerte sich zu den Vorwürfen und sagte bei HL-SPORTS: „Wir haben schon einen kleinen Teil bezahlt, aber ja, es sind noch ungefähr 20.000 Euro bei der Firma Schanner offen. Wir haben unseren Widerspruch gegen einen Mahnbescheid zurückgezogen und wollen uns in dieser Woche mit Schanner zusammensetzen. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison und dass wir die Serie überhaupt zu Ende spielen konnten, war schon ein riesiger Kraftakt. Dass der EHCT keine Lizenz für die kommende Oberliga-Saison bekommt, sehe ich nicht so. Ohne die ganze Situation schönzureden, gab es auch schon andere Clubs, die mit weitaus höheren Verbindlichkeiten die Zulassung in der jüngeren Vergangenheit erhielten. Da nehme man nur einmal Duisburg.“ Insgesamt sollen es laut seiner Aussage um die 70.000 Euro Verbindlichkeiten sein, die die Beach Boys drücken.

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