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Bad Schwartau – Die männliche A-Jugend des VfL Bad Schwartau hat am 25. und 26. August am stark besetzten Salming-Cup in Emsdetten teilgenommen. Während des Turniers gab es bei der Leistung der Mannschaft zwei Gesichter. Nach gutem Beginn schlichen sich viele Fehler ein, die das anvisierte Ziel Halbfinale, nach dem Turniersieg in Tarp, nicht erreichen ließ.

Am Sonnabend startete der VfL erwartungsgemäß und hochkonzentriert. Mit Siegen gegen Hunsrück und den Gastgeber aus Emsdetten zeigte sich die Mannschaft im Turniermodus. Im dritten Gruppenspiel gegen den Bergischen HC rief die Mannschaft die Leistungen des Vormittags nicht ab und unterlag in einem sehr emotionalen Spiel gegen den späteren Finalteilnehmer. Am Abend ging es noch im entscheidenden Spiel um Platz zwei in der Gruppe gegen den alten Bundesligarivalen aus Gruppenbühren. Bad Schwartau zeigte sich jedoch von Anfang an erheblich unkonzentriert. Viele Fehler im Spielaufbau und ein mangelndes Deckungsverhalten sorgten dafür, dass für den Sonntag zwei Verlustpunkte mit in die Zwischenrunde genommen wurden.

Am Sonntag wartete mit Melsungen ein Bundesligist aus der Mitte Deutschlands, den der VfL in den letzten Jahren bei diversen Turnieren besiegte. An diesem Tag unterlag die Mannschaft von Trainer Martin Nirsberger durch neun technische Fehler und zehn Fehlwürfe in 25 Minuten den Melsungern. Das letzte Zwischenrundenspiel fiel aufgrund vieler Verletzungen beim Gegner Solingen aus, so dass bereits zur Mittagszeit die Heimreise angetreten wurde.

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Trainer Nirsberger äußerte sich nach dem durchwachsenen Turnier dennoch positiv: „Nach der etwas verqueren Woche nach unserem Turniersieg mit Gerüchten um meine Person, die teilweise von Unwahrheiten bestimmt waren und einem Zwischenfall im Trainingsspiel mit der U23, wo sich „Farschi“ aus der U23 auch noch nach einem Zweikampf verletzte, kamen wir dennoch sehr gut in das Turnier. Leider waren wir gegen Gruppenbühren nicht auf der Höhe. Und wenn man dann noch die weiteren Ergebnisse sieht, ist das umso ärgerlicher. Dennoch zeigte die Leistungskurve am Sonntag wieder nach oben und damit können wir gut leben.“

Nun heißt es noch einmal zwei Wochen hart arbeiten mit intensiven Einheiten im Training, damit die Mannschaft bestens vorbereitet die schwere Auftaktaufgabe bei der SG Flensburg-Handewitt angehen kann.

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