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04.09.2018, 08:58 Uhr  //  Volleyball

VSG Lübeck hat noch Sand im Getriebe

VSG Lübeck hat noch Sand im Getriebe
 Lobeca/Michael Raasch (Bild) JP/ar (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Die Volleyballer der 1. Herren der VSG LT TGR Lübeck mussten sich im Landespokalwettbewerb am vergangenen Sonntag erst im Halbfinale geschlagen geben. Das Turnier gewann der Kieler TV.

VSG-Trainer Kranz musste auf Axel Martens, Thomas Mai, Michael Marek, Torsten Freude und Birger Pommerenke aus vielerlei Gründen verzichten. Dadurch ergab sich für das Lübecker Eigengewächs Leif Nackunsz die Möglichkeit einmal in der ersten Mannschaft aktiv zu werden, da er bereits im Training eine aufsteigende Formkurve zeigte und das Vertrauen des Trainers erhielt. Das neu formierte Team der VSG Lübeck nutzte die Chance, um verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Spieler auszuprobieren. Neuzugang Phillip Rey musste in der Mitte aushelfen und fügte sich nahtlos ins Teamgefüge ein und stellt schon zu diesem Zeitpunkt eine Verstärkung da. Zudem konnten sich die 1. Herren die Dienste des polnischen Liberos Mateusz Zoladkiewicz zumindest für dieses Turnier sichern, der seinen internen Aufstieg nunmehr von der 3. Herren in die 1. Herren bescheinigen lassen kann, um mit diesen Erfahrungen bei den 2. Herren der VSG Lübeck zukünftig auf Punktejagd zu gehen.

Insgesamt hatten sich sechs Teams dem Pokalwettbewerb gestellt: drei Mannschaften des Kieler TV (1.,2.,6.Herren), beide Teams der „Mettigel“ und die 1. Herren VSG LT TGR Lübeck.

Die Lübecker hatten sich zuerst mit der 2. Mannschaft der TuS H/M Kiel auseinanderzusetzen und siegten souverän in zwei Sätzen. Gegen das Zweitliga-Team des Kieler TV hielt man im ersten Satz gut dagegen, jedoch merkte man den Kielern deutlich an, dass sie in der Crunchtime des Satzes den Druck noch einmal deutlich erhöhen konnten und später zurecht Pokalsieger wurden.

In ihrem dritten Spiel trafen die Lübecker auf das Nachwuchsteam des Kieler TV um das nach Kiel ausgewanderte Lübecker Talent Janne Schlicht. Routinier Jürgen Witte erzielte mit seinen gefährlichen Aufschlägen einen Vorsprung von neun Punkten. Die VSG Lübeck gewann glatt in zwei Sätzen.

Im Halbfinale wartete nun mit der 1. Mannschaft der TuS H/M Kiel ein direkter Ligakonkurrent auf das neu formierte Team von Thomas Kranz. Anfänglich gelang es den VSGlern gut mitzuspielen, jedoch bekam man nachfolgend große Probleme in der Annahme und konnte sich im Angriff nicht durchsetzen. So verlor man beide Sätze deutlich mit 13:25 und 16:25.

In der Kabine fand der VSG-Trainer deutliche Worte: „Man wisse nun, wo man leistungsmäßig stehe und könne nur im Training weiterarbeiten, um die individuellen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren.“ Trotz der herben Niederlage gegen den Ligarivalen, versuchen die Spieler auch Positives zu erkennen und freuen sich auf ihre neue Chance am Sonnabend. Dabei müssen sie auf ihren etatmäßigen Zuspieler Jürgen Witte verzichten. Nominell ist kein anderer Passspieler verfügbar, da sich Merten Hannemann für diese Saison abgemeldet hat. Beim Vorbereitungsturnier in Norderstedt wird man wieder die „Mettigel“ treffen.

Am 13. Oktober gehen die Lübecker in der Thomas-Mann-Schule gegen den Eimsbütteler TV wieder auf Punktejagd in der Regionalliga.

In Kiel spielten für die VSG: Till Antrack, Finn Degner, Rene Kriesen, Leif Nackunsz, Jari Pottharst, Phillip Rey, Finn Swonke und Jürgen Witte


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