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06.10.2018, 07:30 Uhr  //  Fußball

Regionalliga Nord: Bewegung auf den Spitzenplätzen?

Regionalliga Nord: Bewegung auf den Spitzenplätzen?
 Lobeca/Michael Raasch (Bild) NFV/Stefan Freye/mk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Langsam wird es spannend an der Spitze der Regionalliga Nord. Vor dem 13. Spieltag werden Tabellenführer VfL Wolfsburg II und sein Verfolger VfB Lübeck lediglich durch einen Punkt getrennt. Auch die Frage, wer dem Spitzenduo folgen kann, ist von Interesse. In Holstein II, 96 II und Werder II kämpfen gleich drei Nachwuchsteams um den Anschluss zur Spitze.

VfL Wolfsburg II - U.L.M. Wolfsburg (Sa., 13 Uhr)

Reizvoll ist dieses Spiel als Derby sowieso. Angesichts der Tabellenkonstellation besitzt es aber noch eine andere Bedeutung: Es kommt zum Duell des Spitzenreiters gegen das Schlusslicht. Insofern stellt sich schon die Frage, was der Gast beim souveränen VfL-Nachwuchs ausrichten kann? Allerdings fiel Lupo Martini in den vergangenen Wochen nicht unbedingt durch schlechte Leistungen auf, sondern kassierte einige knappe Niederlagen. Am letzten Spieltag, beim Debüt von Trainer Klaus Fricke als Nachfolger des zurückgetretenen Giampiero Buonocore, unterlag das Team nur mit 2:3 gegen Holstein Kiel II.

VfB Lübeck - BSV SW Rehden (Sa., 14 Uhr)

Der Gastgeber war bereits am letzten Spieltag zu einem Heimspiel angetreten und entledigte sich dieser Aufgabe beim 3:0 gegen den LSK durchaus souverän. Das passte zum bisherigen Saisonverlauf: Die 24 Punkte aus elf Spielen führten den VfB auf den zweiten Tabellenplatz, nur einen Zähler hinter dem VfL Wolfsburg II. Dabei haben die Lübecker allerdings eine Partie weniger ausgetragen. Ob bei diesem Gegner etwas geht für den BSV? Weil der letzte Auftritt angesichts einer defekten Flutlichtanlage in Egestorf ausfallen musste, pausierte der 16. nun rund zwei Wochen. Sein letztes Heimspiel durfte angesichts des 2:1 über 96 II allerdings als Erfolg gelten.

SV Werder Bremen II - Germania Egestorf-Langreder (Sa., 14 Uhr)

Der Frust war groß beim Gastgeber. Die 1:3-Niederlage bei 96 II war weder erwartet worden, noch entsprach sie dem Spielgeschehen. Es wäre wohl keine Überraschung, wenn die Germania nun auf einen bis in die Haarspitzen motivierten Gastgeber trifft. Dabei tritt der Gast mit einer ziemlich mäßigen Auswärtsbilanz an: In den fünf Spielen auf gegnerischem Platz gelang noch nicht einmal ein Punktgewinn. So gesehen dürften die Rollen in diesem Spiel klar verteilt sein.

Hamburger SV II - VfB Oldenburg (So., 13 Uhr)

Beim 1:3 in Flensburg litt der Gastgeber an der Unterzahl nach der Roten Karte gegen Arianit Ferati (55.), lieferte unterm Strich also eine ordentliche Leistung ab. „Schade, dass wir uns nicht belohnt haben“, kommentierte Steffen Weiß. Der Trainer möchte nun, dass sein Team „auf den guten Leistungen der ersten Halbzeit aufbaut“. Es dürfte also eine schwere Aufgabe auf den VfB zukommen. Allerdings scheint der Gast dieser Herausforderung mittlerweile gewachsen: Beim 3:1 gegen Norderstedt sicherten die Oldenburger sich den ersten Erfolg nach zuvor sechs sieglosen Partien.

Holstein Kiel II - FC St. Pauli II (So., 13.30 Uhr)

Das ist mal ein wirklich interessantes Nachwuchsduell: Der Gastgeber (3.) zählt zu den positiven Überraschungen der Saison, und die Hamburger absolvieren als Tabellenachter bislang auch eine ordentliche Spielzeit. Zudem gelang beiden Mannschaften zuletzt ein erfolgreicher Auftritt: Der Gastgeber sicherte sich im Nachholspiel bei 96 II am Mittwoch einen Punkt (1:1), und St. Pauli siegte am vergangenen Spieltag mit 2:0 über den VfL Oldenburg. Von diesem Spiel ist sicher einiges zu erwarten.

TSV Havelse - SC Weiche Flensburg 08 (So., 14 Uhr)

Der Gastgeber hat sein Tief überwunden und sammelte zuletzt fünf Punkte aus drei Spielen. Als Tabellenzehnter geht er aber vermutlich nicht favorisiert in das Duell mit dem Titelverteidiger. Die Flensburger näherten sich in den vergangenen Wochen nämlich immer mehr ihrer Rolle als Topteam an, lieferten gute Leistungen ab und belegen nach dem 3:1 gegen den HSV II bereits Platz sechs.

FC Eintracht Norderstedt 03 - SSV Jeddeloh (So., 14 Uhr)

Nach einer respektablen Punkteteilung gegen Weiche Flensburg (2:2) folgte die Enttäuschung: Beim VfB Oldenburg hatte sich die Eintracht schon mehr ausgerechnet als eine 1:3-Niederlage. Nun kommt der SSV und mit ihm eine Mannschaft, deren Saison auch nicht nur positiv verläuft. Zuletzt kassierte der Gast die 0:2-Niederlagen in Kiel und gegen den VfL Wolfsburg II. Der Tabellenelfte sammelte deshalb nur einen Punkt mehr als die Eintracht, die als 15. sogar die Abstiegsränge spürt.

Lüneburger SK Hansa - SpVgg Drochtersen/Assel (So., 15 Uhr)

Beim 0:3 in Lübeck blieb der Gastgeber chancenlos. Er muss sich nun auf seine Heimstärke besinnen, möchte er den dünnen Vorsprung zur Abstiegszone (zwei Punkte) nicht weiter schmelzen lassen. Allerdings: Die Spielvereinigung reist mit einer sehr breiten Brust nach Lüneburg. Erst am Mittwoch warf der Gast beim 5:4 nach Elfmeterschießen die Braunschweiger Eintracht aus dem Niedersachsenpokal. Der Sieg über einen Drittligisten sorgt sicher für großes Selbstbewusstsein.

VfL Oldenburg - Hannover 96 II (So., 15 Uhr)

Vier Punkte aus den letzten sieben Spielen – große Sprünge gelangen dem VfL zuletzt nicht, und so belegt er nur einen Zähler vorm Wolfsburger Schlusslicht den 17. Rang. Zum Duell mit 96 treten die Oldenburger also als Außenseiter an. Der Gast lieferte in den Heimspielen gegen Werder II (3:1) und Holstein II (1:1) schließlich ordentliche Leistungen ab. Dabei bemängelte Christoph Dabrowski nach der Partie gegen die Kieler am Mittwoch allerdings, sein Team habe fußballerisch „nicht abgerufen, was wir eigentlich können.“ So gesehen erwartet der 96-Coach in Oldenburg also noch eine Steigerung.


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