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28.10.2018, 12:01 Uhr  //  Fußball

VfB: Zwei neue Chefs – Vorgabe ist die 3. Liga – „kleines“ NLZ kommt

VfB: Zwei neue Chefs – Vorgabe ist die 3. Liga – „kleines“ NLZ kommt
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Mitglieder des VfB Lübeck zur Jahreshauptversammlung. Große Veränderungen gab es in der Chefetage nicht. Nur Timo Neumann und Stephan Stabe wurden in den Aufsichtsrat gewählt und ersetzen Ralf Dümmel (TV-Star aus Höhle der Löwen) und seinen Geschäftspartner Dr. Hanno Hagemann (DS Produkte). Der Abend wurde als „harmonisch“ wiedergegeben. Auch in den Etatzahlen des Vorstands gab es keine Überraschungen. Der Verein ist gesund, „hat in der vergangenen Saison erneut kostendeckend gearbeitet und die Zahlungsfähigkeit war zu jeder Zeit gegeben“. Die Höhe wurde mit 2,3 Millionen Euro angegeben, so dass sich die Planzahlen „für die laufende Spielzeit weitestgehend mit den Zahlen der vergangenen Saison decken“.

Um die Nachwuchsarbeit weiter voranzutreiben, wurde klar, dass gerade im Vorstand dieser Punkt im Fokus liegt. Die Infrastruktur und die Errichtung eines Jugendförderzentrums stehen ganz oben auf der Liste. Im kommenden Jahr soll mit dem Bau eines „kleinen“ Nachwuchsleistungszentrums begonnen werden. Der VfB Lübeck wäre nach dem Hamburger SV, FC St. Pauli, Holstein Kiel und Hansa Rostock der fünfte Club im Norden, der so weiter in die Jugendförderung investiert. Von den Kosten, die sich bei rund 1,4 Millionen Euro beziffern, gibt es dafür 350.000 Euro vom Land Schleswig-Holstein, das die Fördertöpfe für den Sport wieder aufmacht. Vorstandsmitglied Florian Möller sagt zu HL-SPORTS: „Das ist ein nächster Schritt, den wir gehen, um noch mehr auf die Jugend zu setzen.“

Das Jugendförderzentrum soll eine Größe von 500 m2 haben, wobei acht Kabinen, ein Aufenthalts-, Schulungs-, und Fitnessraum dabei sind. Außer mit dem Geld vom Land wird das Projekt über Stiftungsgelder, ein möglicher Verkauf von Namensrechten und Eigenmittel finanziert.

Neben diesen ganzen positiven Entwicklungen seit Ende der letzten Insolvenz, wurde klar  das Ziel 3. Liga ausgerufen. Dabei wollte man sich nicht festlegen, ob es in dieser oder der kommenden Saison die Vorgabe ist.

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