Lübeck – Am vergangenen Samstag empfing in der Frauen Oberliga der TSV Siems die SSG Rot-Schwarz Kiel. Den Gästen gehörte die erste Halbzeit. Durch einen Doppelpack von Ihrens lagen die Siemser nach dem Ende der ersten Halbzeit im Rückstand. Die zweite Spielzeit gehörte dem Team von Kambiz Tafazoli. Die Treffer von Inacio (64.) sowie Hagedorn (71.) sicherten ihrer Mannschaft einen Punkt.

Erstmals ohne den Cheftrainer Maik Lietzau, welcher berufsbedingt kürzer treten muss, stand Heiko Schmidt allein an der Außenlinie. Zu Gast war die FSG Ratekau-Sereetz beim SSC Hagen Ahrensburg. Früh ging die FSG durch Bergmann (4.) in Führung, die SSC glich aus. Dieses wiederholte sich weitere zwei Mal, bevor Gieseler zum 4:3-Sieg für die Ratekau-Sereetz traf und den Ahrensburgern es nicht gelang, auszugleichen. Mit drei Zählern mehr auf dem Konto verteidigtet die FSG ihren zweiten Tabellenplatz.

TSV Siems – SSG Rot-Schwarz Kiel 2:2 (0:2)
Tore: 0:1, 0:2 Ihrens (25., 45.+2.), 1:2 Inacio (64.), 2:2 Hagedorn (71.)

Kambiz Tafazoli (TSV Siems): „Erstmal wünsche ich allen 8!!! verletzten, dass es hoffentlich nur Blessuren sind. Zum Spiel kann ich der Mannschaft nur ein dickes Kompliment machen. Erste Halbzeit totale Katastrophe und verdient in Rückstand gegangen. Zweite Halbzeit ein komplett anderes Spiel, welches wir für uns entscheiden konnten und den Punkt zumindest erobern. Vielleicht wäre mehr drin gewesen, wenn der Unparteiische, der heute ein sehr unglückliches Händchen hatte und a) in der ersten Halbzeit berechtigterweise die rote Karte gegen Rot Schwarz zückt und b) in Halbzeit zwei einen fälligen Elfmeter nach Foulspiel an Martha Thomaschewski für uns gibt. Andersrum müssen wir uns bei Volki bedanken, die kurz vor Schluss überragend einen Ball hält.“

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SSC Hagen Ahrensburg – FSG Ratekau-Sereetz 3:4 (2:3)
Tore: 0:1 Bergmann (4.), 1:1 Obermüller (8.), 1:2, 3:4 Gieseler (25., 77.), 2:2, 3:3Sidow (40., 68.), 2:3 Schütt (44.)

Heiko Schmidt (FSG Ratekau-Sereetz): „Hier nun mein Statement nach dem Spiel. Hier heißt es heute ganz klar mit einem blauen Auge davon gekommen und effektiv unsere Torchancen genutzt. Wir haben heute vieles unsere normalen Stärke vermissen lassen. Wir sind eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen und haben bis zum 1:0 alles im Griff. Aber dann war plötzlich irgendwie der Faden gerissen. Und wenn man ganz ehrlich ist, geht das Spiel 10:4 für Ahrensburg aus. Doch im Fußball ist es nun mal so, wer mehr Tore schießt, gewinnt das Spiel. Trotzdem bin ich bei meinem ersten Spiel ohne meinen Cheftrainer Maik am Rand 20 Jahre gealtert.“

Die weiteren Partien in der Übersicht:
TSV Vineta Audorf – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:4 (1:2)
VfB Schuby – Holstein Kiel II 3:0 (2:0)
SV Henstedt-Ulzburg II – Kieler MTV 4:4 (3:4)
TSV Klausdorf – TuRa Meldorf 4:0 (2:0)

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