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08.11.2018, 09:00 Uhr  //  Fußball

Monte-Kicker: „Schwung mitnehmen“ – Mielkes Verletzungspech

Monte-Kicker: „Schwung mitnehmen“ – Mielkes Verletzungspech
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde geht es beim TSV Travemünde wieder aufwärts. Nach sieben Spielen ohne Sieg, fuhren die Monte-Kicker zuletzt wieder einen zünftigen Dreier an. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und gucken, dass wir die kommenden Aufgaben schadlos überstehen“, sagt Trainer Axel Junker zu HL-SPORTS. Dabei ist er natürlich nicht mit der aktuellen Platzierung in der Landesliga zufrieden, denn seine Mannschaft steht auf Rang 14 und kämpft gegen den Abstieg. „Man kann es kaum glauben, aber trotz unseres 27er-Kaders haben wir bei den Spielen manchmal nur 13 Mann an Bord“, so der Chefcoach vom Rugwisch. Schichtdienste, private Termine und Verletzungen sind ein großes Thema in Travemünde.

Zuletzt wurde Kevin Mielke von Dr. Georg Ludwig von der Ostseesportklinik in Bad Schwartau operiert. Der Monte-Kicker riss sich das vordere Kreuzband in der Vorbereitung gegen den Sereetzer SV. „Die OP ist gut verlaufen, aber er wird lange ausfallen – wie lange wissen wir nicht und das ist natürlich ein Problem, was sich seit der bisherigen Saison durchzieht. Spieler verletzen sich und können sich nicht wirklich regenerieren, weil sie schnell wieder fit sein müssen. Da ist der Zustand bei denen nicht immer der beste“, so Junker. Die Mielkes hatten eh ein Pech-Jahr. Kevins Cousin Manuel Mielke erholte sich gerade erst von seinem wiederholten Kreuzbandriss.

Junker schaut positiv nach vorne: „Wir wissen, dass der aktuelle Tabellenstand nicht unserer Qualität entspricht. Das war bisher deutlich zu wenig. Diese Liga zeigt aber auch, dass jeder jeden schlagen kann, wir müssen uns da nur heranarbeiten und jetzt den Schwung aus dem Sieg gegen Eidertal mitnehmen.“ Gegen die nächsten Gegner Reinfeld, Oldenburg und Phönix wird das sehr schwer, doch mit etwas Glück wäre die eine oder andere Überraschung drin, „Wir haben gute Spiele abgeliefert, doch im Abschluss fehlte dieses Glück eben manchmal“, ärgert sich der Coach, der sich vor allem gegen Schackendorf und Hartenholm gute Chancen ausrechnet. Danach geht es in die lange Winterpause, in der man am Ostseestrand im Kader noch einmal nachlegen möchte. Es wird an Verstärkungen gearbeitet. „Wir halten Ausschau und sind in Gesprächen“, so Junker abschließend.


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