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06.12.2018, 18:15 Uhr  //  Handball

Großer Club, großer Name, große Vorfreude: VfL zum Derby nach Hamburg

Großer Club, großer Name, große Vorfreude: VfL zum Derby nach Hamburg
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Darauf haben viele Fans gewartet. Der VfL Lübeck-Schwartau ist am Freitagabend beim HSV Hamburg in der 2. Bundesliga zu Gast. Diese beiden Vereine verbindet einiges, denn der Champions League-Sieger, Meister und Pokalsieger fand seinen Ursprung in Bad Schwartau. 1999 übernahmen die Hamburger die Lizenz des VfL Bad Schwartau in der 1. Liga, spielten drei Jahre als Spielgemeinschaft mit den Ostholsteinern. Danach feierte man Erfolge, doch musste man auch den Niedergang des Clubs 2016 erleben. Der Lizenzentzug und der Neuanfang 3. Liga folgten. Seit diesem Jahr ist der HSV Hamburg wieder im Profigeschäft, will die Klasse halten. „Das schaffen die Hamburger auch, davon bin ich überzeugt“, sagt VfL-Coach Torge Greve, der sich mit seiner Mannschaft auf das Derby freut. „Seit Henstedt-Ulzburg ist es für uns die kürzeste Auswärtsfahrt und es ist phänomenal, dass uns 300 Fans begleiten. Bei 3.500 Zuschauern in der Alsterdorfer Sporthalle insgesamt werden wir diese Unterstützung auch brauchen, denn in Hamburg herrscht immer viel Lärm. Das puscht uns“, so Greve weiter.

Dabei ist der Lübecker Coach froh, dass der HSV Hamburg wieder dabei ist. Erst vor kurzem trafen sich beide Teams zu einer gemeinsamen Trainingseinheit in der Hansehalle. Das Verhältnis ist freundschaftlich und man schätzt sich. „Die Spieler kennen sich teilweise sehr gut. Der HSV ist gut ausgebildet, hat einen variablen Angriff, bei dem wir mit unserer 6-0-Abwehr gegenhalten. Sie wollen schnell nach vorne und wir müssen dabei die Ruhe bewahren. Wir haben keine Angst, aber eine große Vorfreude auf das Derby. Das merkt man im Training“, sagt Greve bei HL-SPORTS.

Nicht dabei sind Toni Podpolinski, Marcel Möller und Sebastian Damm. „Alle drei werden in diesem Jahr auch nicht mehr zurückkehren“, so der VfL-Trainer. Dafür kann er wieder auf Markus Hansen zurückgreifen.

Es ist im Übrigen auch das Duell der beiden Teams, die in dieser Saison als einzige noch kein Unentschieden auf die Platte brachten. In 16 Spielen war es entweder hopp oder top. Anwurf ist um 20 Uhr.

17. Spieltag:
Ferndorf – Essen 29:27 (Mi.)
Hamm – Coburg (Fr.)
Elbflorenz – Großwallstadt
Rhein Vikings – Hagen
Hamburg – Lübeck
Lübbecke – Hüttenberg
Balingen – Emsdetten (Sa.)
Rimpar – Dormagen
Nordhorn – Aue (So.)
Dessau – Wilhelmshaven


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