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08.12.2018, 14:47 Uhr  //  Fußball

8 Minuten reichen dem VfB Lübeck bei Lupo Martini

8 Minuten reichen dem VfB Lübeck bei Lupo Martini
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Wolfsburg – Der VfB Lübeck hat am Sonnabend einen ungefährdeten Auswärtssieg bei USI Lupo Martini Wolfsburg eingefahren. Die Grün-Weißen besiegten den Aufsteiger klar mit 3:0 (3:0) und bleiben weiterhin auf Rang zwei der Regionalliga Nord.

Drei Veränderungen zum Top-Spiel gegen den Wolfsburger Nachbarn VfL II am vergangenen Wochenende gab es bei den Lübeckern. Für Arslan, Matovina (beide gesperrt) und Hoins (auf der Bank) standen Mende (wieder gesund), Sezer und Löffler in der Startformation. Nach dem die Grün-Weißen bereit am Vortag anreisten, durfte man mit ausgeruhten Gäste rechnen. Zumindest legten sie die Ballhoheit von Beginn der Partie an. Die erste richtige Chance saß. Deichmann flankte hoch in den Strafraum, wo Sezer sich die Ecke aussuchen konnte und den Ball zur Lübecker Führung. Zwei Minuten später war es eine Eck, die Wolfsburgs Torhüter Sauss direkt vor die Füße von Grupe klatschte – 2:0. Nach 23 Minuten war das Spiel bereits entschieden. Sezer legte auf Franziskus ab, der aus der Drehung flach ins rechte Eck zum 3:0 für den VfB traf. Danach verwalteten die Lübecker den klaren Vorsprung. Das gab Niedersachsen Auftrieb und sie spielten nun besser mit, kamen kurz vor der Pause zu großen Möglichkeiten. Ein Zverotic-Kopfball (43.) ding drüber und Weißmann, der patzte, hatte Glück. Noch mehr Glück hatte der Lübecker Innenverteidiger ein Minute später. Ein Fehlpass von ihm ging direkt zu Zverotic, der den Ball an die Latte knallte. Den Nachschuss vergab Rizzo. Pause – 3:0 für den VfB.

Der VfB hatte nach dem Seitenwechsel die nächste Offensiv-Aktion, doch Sezer (52.), der nur noch Sauss vor sich hatte, versprang der Ball. Bis auf eine kleine Rudelbildung vor der Gästebank nach einem Foul von Bremer an Franziskus, wofür der Wolfsburger die Gelbe Karte sah, war es ein Abspulen der Zeit. Will kam für Löffler in die Begegnung. Landerl wollte also noch einmal etwas für das Torverhältnis tun. Für den 19-Jährigen war es sein Regionalliga-Debüt. Nach dem Regen der ersten Hälfte, kam zu diesem Zeitpunkt die Sonne wieder heraus, was der einzige Lichtblick war. Nach einem langen Pass auf Sezer (69.) kam der zwar an Sauss vorbei, doch sein Versuch aus spitzem Winkel ging daneben. Die Lübecker wechselten weiter und brachten Hoins (72.) für Mende. Franziskus (73.) setzte einen Freistoß knapp am Wolfsburger Kasten vorbei. Ein Leckerbissen war es nach den drei Toren der Lübecker nicht mehr. Die Gäste verwalteten weiter und Lupo Martini machte keine Anstalten etwas aus der Trickkiste zu holen. Sezer (84.) hatte noch einmal eine Chance aus spitzem Winkel, haute die Kugel aber weiter über den Kasten. Dafür durfte Svirca auf Seiten der Lübecker ebenfalls das erste Mal Viertliga-Luft schnuppern. Der Innenverteidiger ersetzte Deichmann. Kurz danach war Schluss und der VfB Lübeck holte einen Pflichtsieg gegen einen schwachen Aufsteiger aus der Autostadt.  

Statistik:
ULM Wolfsburg – VfB Lübeck 0:3 (0:3)
Tore: 0:1 Sezer (16.), 0:2 Grupe (19.), 0:3 Franziskus (24.)
Zuschauer:
Wolfsburg: Sauss, Ademeit, Rizzo (69. Böhm), Jungk, Henze, Neuwirt, Schlimpert, Bremer, Zverotic, Kohn, Tenno
Lübeck: Gommert, Weißmann, Franziskus, Mende (72. Hoins), Sezer, Deichmann (86. Svirca), Thiel, Grupe, Halke, Löffler (65. Will), Riedel

22. Spieltag:
Drochtersen – Rehden 2:1
ULM Wolfsburg – Lübeck 0:3
Flensburg – Egestorf (Sa.)
Bremen II – Lüneburg
Havelse – VfL Oldenburg ausg.
Jeddeloh – St. Pauli II
Hamburg II – Kiel II (So.)
VfB Oldenburg – Hannover II
Norderstedt – Wolfsburg II

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