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08.01.2019, 11:20 Uhr  //  Fußball

Phönix-Co-Trainer: „Ein Wort zählt anscheinend nicht mehr viel“

Phönix-Co-Trainer: „Ein Wort zählt anscheinend nicht mehr viel“
 Lobeca/Raasch (Bild) PM/rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Der Aufstieg ist weiterhin das Ziel des 1. FC Phönix. Durch den Trainerwechsel von Denny Skwierczynski zu Daniel Safadi im vergangenen Herbst, dreht sich das Personalkarussell bei den Adlern weiter und bereits am vergangenen Sonnabend berichtete HL-SPORTS exklusiv darüber. Nun gab es die offizielle Bestätigung seitens des Landesligisten. Dirk Brestel (Foto), Co-Trainer und Vorstandsmitglied, sagt:

„Aufgrund der Personalentwicklung der letzten Wochen und den damit verbundenen Abgängen diverser Spieler mussten wir tätig werden beziehungsweise halten weiterhin die Augen offen. Über die Art und Weise der Abgänge einiger Spieler möchte ich mich nicht weiter äußern. Ich finde es erschreckend, dass in dieser Branche heutzutage „ein Wort“ anscheinend nicht mehr viel zählt und uns Spieler trotz Zusage für die Rückrunde nun doch verlassen werden. Dies nehme ich bei einigen Spielern auch persönlich beziehungsweise es macht mich sehr traurig, da ich mich teilweise privat und mehr als über die Trainertätigkeit hinaus für die Jungs eingesetzt habe. Ich betone ausdrücklich, dass dies meine persönliche Meinung ist.

Zum heutigen Zeitpunkt werden uns die Spieler Alexander Sommer (Lübecker SC), Felix Greger (befindet sich im Endstadium seines Studiums), Eric Schlomm (berufsbedingt), Tino Arp und Timo Nippert (beide SC Rapid Lübeck), Thomas Rimer (Sereetzer SV) sowie Alexander Lening (Ziel unbekannt) im Winter verlassen. Indes wechselt Fabian Lau (berufsbedingt) in unsere 2. Herren. Fabi ist im Schichtdienst tätig und kann somit nicht mehr regelmäßig an den Trainingseinheiten teilnehmen. Der 1. FC Phönix sowie die Mannschaftsverantwortlichen wünschen jedem Einzelnen sportlich als auch privat alles Gute.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Marcello Meyer, Jan-André Sievers, Marco Pajonk und Torwart Yilmaz Caglar gleich vier Ex-Strander vom „Projekt Phönix“ überzeugen konnten. Die vorhandene Qualität der verbliebenen Spieler sowie die dazugewonnene Qualität der neuen Spieler sollten dafür sorgen, dass wir unsere gesteckten Ziele auch weiterhin nicht aus den Augen verlieren. Der Gesamtverein, alle Verantwortlichen sowie Sponsoren und Werbepartner stehen voll und ganz hinter dem eingeschlagenen Weg, wohin dieser letztendlich führen wird, werden wir dann am Ende der Saison sehen. Im Fußball ist vieles möglich und die Entscheidungen um Auf- und Abstiege werden erst am letzten Spieltag geklärt sein. Ferner freue ich mich, dass wir auch unseres zahlreichen Fans neue Spieler mit hoher Qualität präsentieren können und hoffe, dass wir dadurch auch neue Fans dazugewinnen können. Das gesamte Umfeld hätte es verdient, dass die Adler wieder an vergangene Zeiten anknüpfen. Ich denke ein Großteil der Lübecker würde sich hierüber freuen.“

Bis auf Marc Lindenberg, der zuerst mit in dem „Sortiment“ dabei gewesen sein soll, werden somit vier „Strandpiraten“ ab sofort eine Klasse tiefer spielen.

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