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31.01.2019, 00:00 Uhr  //  Fußball

Pollersbeck friert - HSV siegt dank Lasogga

Pollersbeck friert - HSV siegt dank Lasogga
 Lobeca/Freitag (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Hamburg - Der Hamburger SV hat seine Spitzenposition in der 2. Liga verteidigt. Am Mittwochabend siegten die Rothosen gegen den SV Sandhausen mit 2:1 (1:0).

Es ging fulminant los. Nachdem Jatta (6.) bei der ersten Offensiv-Aktion der Begegnung im Abseits stand, hatte HSV-Kapitan Holtby (vertrat Hunt, der vorerst auf der Bank saß) drei Minuten später die große Chance auf die Führung. Frei vor Schuhen schoss er den Sandhäuser Keeeper an. Narey (14.), Lasogga (15.) und Ito (18.) hatten die nächsten dicken Dinger. Die Hausherren waren absolut spielbestimmend, ließen dem Gegner keinen Raum. Der igelte sich eher in der eigenen Hälfte ein und ließ das „Powerplay“ der Rothosen über sich ergehen. Das erste Mal tauchten die Gäste im Strafraum der Hamburger nach einer halben Stunde auf. Eine Ecke war’s. Die brachte aber einen Konter und der wurde ganz alleine von Jatta durchgeführt. Der Flitzer lief vom eigenen bis zum gegnerischen 16er, wurde dann aber vom Ex-Kollegen Diekmeier beim Schuss gestört. Der HSV hätte bereits 4:0 führen müssen und vergab auch die nächste Gelegenheit. Narey mit einer scharfen Hereinabe in den Fünfmeterraum, wo Lasogga (34.) knapp verpasste. Die Erlösung für die Fans kam kurz vor dem Pausenpfiff. Santos bediente Jatta in der Lücke in abseitsverdächtiger Position und der schob weiter in die Mitte zu Lasogga, der aus Nahdistanz seinen achten Saisontreffer erzielte. Mit der 1:0-Führung ging die erste Halbzeit zu Ende. Jatta musste allerdings behandelt werden, da er bei der Ballabgabe gefoult wurde. Mit 10:0-Torschüssen (Pollersbeck musste sich selbst Warmhalten) der Hamburger ging es in die Kabinen. Sandhausen war erschreckend schwach und wieder Mal war die Hamburger Chancenausbeute das Thema vor dem Seitenwechsel.

Für Jatta ging es weiter und der Zweitliga-Spitzenreiter machte da weiter, wo er in den ersten 45 Minuten aufhörte, blieb also weiter am Drücker. Die erste Gelbe Karte der Partie sah Gislason (58.) nach einem Foul an Santos. Nach einer Ecke waren sich Holtby, Narey und van Drongelen (60.) nicht einig, brachten das Leder nicht im Gästetor unter. Und wenn man vorne die Chancen nicht nutzt, kassiert man hinten ein Tor. Und so kam es in der 65. Minute, als Jatta ausgerechnet Diekmeier im Strafraum foulte. Schiri Storks zögerte erst, gab den Elfer aber dann doch. Wooten verlud Pollersbeck mit dem ersten Torschuss der Sandhäuser. Die Antwort hatte Lasogga (68.) zackig parat. Holtby setzte ihn in Szene und der HSV-Stürmer schoss trocken aus halbrechter Position ins lange Eck zum 2:1. Neuzugang Özcan kam danach und führte sich gleich gut ein, brachte Power von der Bank und hatte das 3:1 auf dem Kopf. Die Kugel ging allerdings daneben. Auch bei der nächsten Aktion war der Ex-Stuttgarter beteiligt, passte zu Hunt (kam mit ihm ins Spiel), der verzog aber deutlich. Auf der anderen Seite lupfte Förster über Pollersbeck, der aber aufpasste und alles im Griff hatte. Sandhausens besten Angriff schloss Gislason (78.) mit einem Schuss zwei Meter über das Gehäuse ab. Die Vorentscheidung verpasste Lasogga (80.). Bei einem Pass von Santos war Knipping einen Schritt schneller. Die anschließende Ecke köpfte der Angreifer nur Zentimeter vorbei. Und der Lattentreffer in der (84.) ging ebenfalls auf sein Konto. Fast hätte Behrens (88.) die Party im Volkspark vermiest, schoss aus spitzen Winkel ins kurze Eck, doch Pollersbeck reagierte blitzschnell und hielt den Ball fest. Danach hatte der HSV noch zwei gute Chancen das Resultat in die Höhe zu schrauben, scheiterte allerdings wie zuvor so oft. Am Ende waren es 17 Torschüsse der Rothosen und „nur“ zwei Tore.

Gäste-Trainer Uwe Koschinat gab danach ganz klar zu Protokoll: „Es gab keinen Zweifel, dass der HSV verdient gewonnen hat. Wir hätten trotzdem etwas mitnehmen müssen.“

Hamburgs Coach Hannes Wolf war am Ende trotzdem zufrieden: „Gut, dass wir dir Abschlüsse haben. Wir müssen daran arbeiten, die Tore zu machen und zu Ende kriegen.“

Doppel-Torschütze Lasogga: „Wir haben unsere Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt. Da knackst du das Schloss der Sandhäuser und dann bekommst du, wie es immer so ist, diesen dummen Elfmeter aus dem nichts. Danach haben wir schnell wieder die Führung erlangt. Ich bin aber froh, dass wir aus einem überlegenen Spiel einen Arbeitssieg gemacht haben.“

Statistik: 

Hamburger SV - SV Sandhausen 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 Lasogga (45.), 1:1 Wooten (65. EM), 2:1 Lasogga (68.)
Zuschauer: 36.564
Hamburg: Pollersbeck, van Drongelen, Santos, Narey (69. Hunt), Holtby (86. Vagnoman), Lasogga, Ito (69. Özcan), Jatta, Sakai, Mangala, Jung
Sandhausen: Schuhen, Verlaat, Wooten, Gislason, Diekmeier, Paqarada, Taffertshofer, Förster (82. Behrens), Dieckmann (57. Schleusemann), Knipping, Kulovits (82. Vollmann)

19. Spieltag:
Bochum - Duisburg 2:1
Darmstadt - St. Pauli 2:1
Fürth - Ingolstadt 0:1
Magdeburg - Aue 1:0
Regensburg - Paderborn 2:0
Hamburg - Sandhausen 2:1
Heidenheim - Kiel 2:2
Dresden - Bielefeld 3:4
Berlin - Köln (Do.)



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