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14.02.2019, 12:02 Uhr  //  Handball

Stodos Zweite marschiert weiter Richtung Meisterschaft

Stodos Zweite marschiert weiter Richtung Meisterschaft
 kbi (Bild) kbi (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – In der Landesliga-Süd der Frauen hat Tabellenführer ATSV Stockelsdorf II sich beim 29:22 (18:12) über die SG Kollmar/Neuendorf keine Blöße gegeben und die Tabellenführung souverän verteidigt. Während der VfL Bad Schwartau nach der 16:20 (6:9)-Niederlage gegen den Tabellennachbarn SG Todesfelde/Leezen II wichtige Punkte verlor. Auch TuS Lübeck 93 gab in einen offenen Schlagabtausch mit 35:37 (17:16) beide Punkte an den SC Nahe 08 ab, blieb aber Tabellenfünfter.

Bei den Männern zeigte sich der MTV Lübeck - nach der letztwöchigen Niederlage – erholt, brachte beim 27:24 (14:13) beide Punkte von der SG Bordesholm/Brügge mit nach Lübeck und festigte Platz 3. Weiterhin sackte TuS Lübeck 93 zu Hause gegen den Tabellenvorletzten HSG Wagrien beim 34:31 (19:14) beide Punkte ein. Auch der Lübecker Turnerschaft gelang ein 34:25 (18:12)-Erfolg über den Büdelsdorfer TSV.

Frauen
ATSV Stockelsdorf II - SG Kollmar/Neuendorf 29:22 (18:12)
Am vergangenen Wochenende leistete die SG Kollmar/Neuendorf dem ATSV Stockelsdorf II Schützenhilfe beim Ausbau der Tabellenführung, als sie die HSG Tills Löwen bezwang. So war die Mannschaft von Trainer Joachim Storm gewarnt und ging konzentriert und hoch motiviert in die Partie. Der Start gelang gut, erst war es Stephanie Markmann, die das 1:0 nach 25 Sekunden erzielte, bevor nach dem Ausgleich Kathi Werdin und Claudia Danger für das 3:1 (5.) sorgten. Der Gast ließ sich nicht abschütteln, zeigte seine Qualitäten als Favoritenschreck, glich nicht nur aus sondern übernahm beim 5:4 (9.) die Führung.

Immer wieder hatte die Abwehr das Nachsehen, kam den berühmten Schritt zu spät, so kam was kommen musste, der 6:8-Rückstand in der 12. Minute. Trainer Storm machte dem mit einer Auszeit ein Ende: „Spielt euren „Stiefel“ klar und sicher herunter“, war die deutlicher Aufforderung an die Mannschaft. Sein Signal fand Gehör, drei Treffer in nur zwei Minuten brachten die 9:8-Führung (15.) zurück. Nach kurzem Gegendruck zum 10:10 legte der ATSV II einen 5:0-Lauf zum 15:10 (26.) hin und mit 18:12 ging es in die Kabine.

Die zweite Hälfte verlief nach dem schnellen 19:12 durch Danger auf beiden Seiten zerfahren und nervös, technische Fehler und Ballverluste waren die Folge. Die Gastgeber fanden schnell wieder ihren Rhythmus und nutzten ihre Chancen. Durch eine gut aufgelegte Bettina Schikorra im Tor - sie vereitelte einige klare Möglichkeiten der Gäste - sprang eine Acht-Tore-Führung beim 21:13 (36.) heraus.

Der ATSV Stockelsdorf II zeigte jetzt eine klare Linie, kam über die erste und zweite Welle zu Torerfolgen und die Partie blieb bis zum Schluss unter Kontrolle. Mit dem 29:22-Erfolg verteidigte der Gastgeber souverän die Tabellenführung und bleibt vor heimischer Kulisse weiterhin ungeschlagen. Am kommenden Sonnabend (16.2.) um 17.30 Uhr erwartet der ATSV II den Tabellensiebten SC Nahe 08 in Stockelsdorf.

Torschützen für den ATSV II:
Kathi Werdin (9/3), Stephanie Markmann (7), Claudia Danger (6/1), Johanna Andersson (3), Siri Meißner, Ninja Krause, Friederike Oelschlägel und Christina Schlabritz (je 1)

VfL Bad Schwartau - SG Todesfelde/Leezen II 16:20 (6:9)
Nach dem Sieg im Hinspiel forderte Trainer Sven Kröger als Mannschaft zu kämpfen und zu siegen. Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt, beim Gast gab es viele neue Gesichter und sie warteten mit einer sehr aggressiven Deckungsarbeit auf. So geriet der VfL Bad Schwartau in der 2. Minute mit 0:2 ins Hintertreffen. Nach dem Ausgleich erneut der Rückstand bis zum 3:5 (13.), bevor der VfL besser zum Spiel fand und beim 6:6 (26.) ausglich.

Ab der 25. Minute stand der Gastgeber zeitweise nur mit drei Spielerinnen auf der Platte, dieses nutzte die SG Todesfelde/Leezen II gnadenlos aus und ging mit einer 9:6-Führung in die Pause. In der Pause forderte Kröger mehr Aggressivität in der Abwehr sowie das Tempo hoch zu halten und die Fehlpässe zu minimieren.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gestalteten sich ausgeglichen, bevor Nadja Gierke per Siebenmeter das 12:14 (43.) erzielte und die Aufholjagd einleitete, die mit dem 14:14 (45.) durch Anina Geisteier endete. Eine Zeitstrafe brachte den VfL wieder mit 14:16 in Rückstand, doch als Gierke zum 16:17 (55.) traf, schien ein Sieg noch greifbar. Doch in der verbleibenden Spielzeit versagten die Nerven und die Konzentration beim VfL Bad Schwartau, der Gast setzte sich kontinuierlich ab und brachte den 20:16-Erfolg über die Zeit.

Hätte Rieke Fischer im Tor nicht einen sehr guten Tag erwischt, wäre die Niederlage noch deutlicher ausgefallen. Der Gast vergab alleine sieben Siebenmeter, was zeigt wo die Fahrt hätte hingehen können. Am nächsten Sonnabend (16.2.) geht es um 17.30 Uhr zum Tabellenletzten TSV Ellerau, wo unbedingt gepunktet werden muss, soll ein Abrutschen in die Abstiegszone vermieden werden.

Torschützen für den VfL Bad Schwartau:
Nadja Gierke (6/4), Sina Schlör (4), Katharina Drögemüller und Anina Geisteier (je 3)

Männer
SG Bordesholm/Brügge - MTV Lübeck 24:27 (13:14)
Der MTV Lübeck fuhr nach seiner bitteren Niederlage des vergangenen Wochenendes auch noch ohne ihren Trainer Roman Judycki - fehlte aus privaten Gründen - mit Interims-Coach Matthias Deppisch zum Tabellennachbarn SG Bordesholm/Brügge. Auch nicht mit auf die Reise gingen Jannes Karstens, Danny Farrell und Kapitän Sören im Sande.

Die Anfangsphase verschlief der MTV und sah sich schnell mit 1:3 nach gut drei Minuten im Nachteil. Langsam fanden die Gäste ins Spiel, glichen beim 3:3 (6.) aus, liefen anschließend aber wieder einem Zwei-Tore-Rückstand bis zum 5:7 (12.) hinterher. Drei Tore in Folge - Max Köppe und zweimal Carlo Röseler - bescherten die erste Führung beim 8:7 (19.). Es blieb ein Spiel auf des Messers Schneide und die Seiten wechselten mit einer knappen 14:13-Führung der Lübecker. Dabei fiel in den letzten 18 Sekunden auf beiden Seiten jeweils ein Treffer und fast noch der Ausgleich, doch die Uhr war eine Sekunde vorher abgelaufen.

Der MTV Lübeck leistete sich nach Wiederbeginn eine kleine Schwächephase, musste um jedes Tor kämpfen, da kein gelernter Kreisläufer in der Partie war. So gerieten die Gäste wieder mit 16:18 (39.) in Rückstand. Erneut ein 3:0-Lauf brachte schließlich die Wende zum 19:18 (45.). In dieser Phase zeichnete sich Robin Lerche im Tor immer wieder aus und leitete nach einem gehaltenen Siebenmeter den Gegenstoß zum 19:18 ein.

Wenige Minuten später wechselte die Führung wieder zur SG Bordesholm/Brügge beim 21:20 (48.). Nach dem 21:22 nahm Interimstrainer Deppisch die Auszeit, um die Schlussattacke zu besprechen. Die Ansage traf auf fruchtbaren Boden, es folgte - trotz Auszeit der SG - ein 5:0-Lauf, der das Spiel beim 26:22 (58.) entschied. Am Ende stand der schwer erkämpfte aber verdiente 27:24-Sieg für den MTV Lübeck auf der Anzeige.

Am nächsten Sonnabend (16.2.) gastiert um 18 Uhr der Tabellenelfte HSG Ostsee N/G II in der Struckbachhalle.

Torschützen für den MTV Lübeck:
Carlo Röseler (9/3), Max Köppe (9), Christopher Lau (5), Ole Jansen (3), Jetalong Khotsakit (1)

TuS Lübeck 93 - HSG Wagrien 34:31 (19:14)
Den Beginn verschlief TuS Lübeck 93 ein wenig, die HSG Wagrien führte in der 5. Minute mit 3:2. Durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff kam TuS 93 besser ins Spiel, auch wenn die HSG die ersten 20 Minuten noch mithielt. Nach der Auszeit beim 12:10 (19.) nahm der Gastgeber seine Auszeit und setzte sich anschließend bis zur Pause auf 19:14 ab.

Die Lübecker kamen hellwach aus der Kabine zurück aufs Feld und machten dort weiter, wo sie vor der Pause aufhörten, nämlich mit Offensiv-Handball und Toren vom Fließband. So war die Entscheidung bereits beim 24:18 (36.) gefallen. Es ging Schlag auf Schlag weiter bis zum 32:25 (48.), anschließend nahm die HSG Wagrien, nachdem sie das 26:32 erzielte, die Auszeit.

Jetzt riss der Faden beim Gastgeber, was die HSG für sich nutzte, noch einmal bedenklich nahe kam und auf 31:33 (58.) verkürzte. Thorben Hintze machte 63 Sekunden vor der Schlusssirene endgültig den Deckel drauf mit seinem Treffer zum 34:31-Endstand. Zwei wichtige Punkte waren gegen den Tabellenvorletzten eingefahren.

Am kommenden Sonnabend ist wieder Derby-Zeit in der Meesenhalle, wenn sich um 20 Uhr die Lübecker Turnerschaft vorstellt. Da gibt es noch eine offene Rechnung aus der 18:25-Niederlage des Hinspiel, wenn der Tabellensiebter TuS 93 auf den Dritten trifft.

Torschützen für TuS Lübeck 93:
Joop Dölemeyer (7), Patrick Pohl (6/4), Johannes Mengs (5), Jonas Albeck und Andreas Jurgeleit (je 4), Thorben Hintze (3), Peer Semmler (2), Nick Mebius (1/1), Tjark Junge und Alexander Ott (je 1)

Alle Spiele der LL-Süd des Spieltages auf einen Blick:
Frauen
ATSV Stockelsdorf II - SG Kollmar/Neuendorf 29:22 (18:12)
SV Henstedt-Ulzburg II - TSV Wattenbek II 21:22 (14:10)
HSG Tills Löwen - SG WIFT Neumünster 26:20 (14:12)
VfL Bad Schwartau - SG Todesfelde/Leezen II 16:20 (6:9)
HSG Horst/Kiebitzreihe - TSV Ellerau 31:28 (18:15)
SC Nahe 08 - TuS Lübeck 93 37:35 (16:17)

Männer
SG Bordesholm/Brügge - MTV Lübeck 24:27 (13:14)
HSG Holsteinische Schweiz - TSV Ellerau 27:19 (11:8)
TuS Lübeck 93 - HSG Wagrien 34:31 (19:14)
Lübecker Turnerschaft - Büdelsdorfer TSV 34:25 (18:12)
TSV Plön - SV Wahlstedt 32:18 (15:8)
HSG Tills Löwen - HSG Ostsee N/G II 27:22 (14:9)
HSG Störtal Hummeln - HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II 35:24 (16:10)

So geht es in der LL-Süd weiter
Frauen
SG Kollmar/Neuendorf - SG WIFT Neumünster (Sa., 16.2., 16 Uhr)
ATSV Stockelsdorf II - SC Nahe 08 (Sa., 16.2., 17.30 Uhr)
TSV Ellerau - VfL Bad Schwartau (Sa., 16.2., 17.30 Uhr)
TuS Lübeck 93 - SV Henstedt-Ulzburg II (Sa., 16.2., 18 Uhr)
SG Todesfelde/Leezen II – BSV Kisdorf (Sa., 16.2., 18 Uhr)
TSV Wattenbek II - HSG Horst/Kiebitzreihe (So., 17.2., 14.30 Uhr)
SV Henstedt-Ulzburg II - SG Todesfelde/Leezen II (So., 17.2., 19 Uhr)

Männer
Büdelsdorfer TSV - HSG Holsteinische Schweiz (Fr., 15.2., 20.30 Uhr)
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II - TSV Plön (Sa., 16.2., 14.45 Uhr)
SG Bordesholm/Brügge - HSG Wagrien (Sa., 16.2., 17 Uhr)
SV Wahlstedt - HSG Tills Löwen (Sa., 16.2., 17 Uhr)
MTV Lübeck - HSG Ostsee N/G II (Sa., 16.2., 18 Uhr)
TSV Ellerau - HSG Störtal Hummeln (Sa., 16.2., 19.30 Uhr)
TuS Lübeck 93 - Lübecker Turnerschaft (Sa., 16.2., 20 Uhr)

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