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21.02.2019, 12:04 Uhr  //  Handball

ATSV Stockelsdorf II nicht aufzuhalten

ATSV Stockelsdorf II nicht aufzuhalten
 kbi (Bild) kbi (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – In der Landesliga-Süd der Frauen hat Tabellenführer ATSV Stockelsdorf II den nächsten Sieg mit 31:23 (18:12) über den SC Nahe 08 in Richtung Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht und blieb souveräner Spitzenreiter. Für den VfL Bad Schwartau gab es nach zwei Niederlagen in Folge beim 20:20 (8:9) beim Tabellennachbarn TSV Ellerau wieder einen Teilerfolg.

Bei den Männern geht es für den MTV Lübeck nach dem ungefährdeten 38:17 (17:11) über die HSG Ostsee N/G II im Gleichschritt mit der HSG Holsteinische Schweiz und HSG Tills Löwen weiter im Spitzen-Trio. Das Lübeck-Derby entschied der TuS Lübeck 93 mit 30:22 (13:12) gegen die Lübecker Turnerschaft für sich und rückte bis auf einen Punkt an die LT heran.

Frauen
ATSV Stockelsdorf II - SC Nahe 08 31:23 (18:12)
Bevor es in die Partie gegen den SC Nahe 08 ging, schwor Trainer Joachim Storm seine Mädels ein, das Spiel ruhig und sicher, aber mit Tempo anzugehen. Die Ansage hatte die Adressaten gefunden und so bestimmte der ATSV Stockelsdorf II von Beginn an das Geschehen und brachte seinen zwölften Sieg in Folge souverän mit 31:23 (18:12) ins Ziel.

Voll motiviert ging die Post ab und es stand bereits in der 6. Minute durch das vierte Tor von Stephanie Markmann 5:2 und der Gast zog schon früh die grüne Karte. Die Folge war, der Gast verkürzte auf 5:6 (8.), doch der Gastgeber ließ sich nicht beeindrucken und legte einen 4:0-Lauf zum 10:5 (14.) nach. Die erste und zweite Welle passte gut und so war es immer wieder Markmann - sie erzielte neun ihrer elf Tore in der ersten Halbzeit - die per Gegenstoß zum Erfolg kam. Die Hintermannschaft leistete ganz Arbeit - Torhüterin Britta Reimann schickte ihre Spitzen ein ums andere Mal mit langen Pässen - und so ging der ATSV II über 16:10 (27.) mit einem beruhigenden und vorentscheidenden 18:12 in die Pause.

Nach Wiederbeginn ein gleiches Bild, erneut vier Tore in Folge zum 22:12 (38.) brachten nicht nur einen Zehn-Tore-Vorsprung, sondern auch die Entscheidung schon frühzeitig. Immer wieder zeichnete sich Ninja Krause in der Defensive gegen die Haupttorschützin des SC Nahe 08 - Franziska Heinze mit elf Treffern erfolgreich - aus. Auch brachte sie sich im Vorwärtsgang mit zwei Toren ein.

Nach der beruhigenden Führung entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem munter durch gewechselt wurde. Am Ende stand Dank einer guten Mannschaftsleistung ein nie gefährdeter 31:23-Start-Ziel-Sieg auf der Anzeige. Nach nun zwölf Spielen ohne Punktverlust festigte der ATSV Stockelsdorf II seine Spitzenposition und ist erster Anwärter auf die Meisterschaft.

Am kommenden Sonntag (24.2.) geht es um 10.30 Uhr zu früher Stunde beim Tabellensechsten SV Henstedt-Ulzburg II an den Start, den verflixten 13. Sieg auf die Habenseite zu bringen. Die ungewohnt früher Zeit kam durch Verlegung des Spiels aufgrund des stattfindenden Final-Four-Turniers statt.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf II:
Stephanie Markmann (11), Kathi (10/1), Susen Grotzky (3/1), Nadja Glass (3), Ninja Krause und Siri Meißner (je 2)

Männer
MTV Lübeck - HSG Ostsee N/G II 38:17 (17:11)
Der MTV Lübeck empfing in der Struckbachhalle den Tabellenelften HSG Ostsee N/G II und hatte bis zu 20. Minute Anlaufschwierigkeiten. Immer wieder kam Thore Viemann der HSG über die Mitte relativ unbedrängt zum Abschluss und bereitete der Hintermannschaft Probleme. Langsam kam die Abwehr auf Betriebstemperatur und stand kompakter, was zur Folge hatte, dass der Gastgeber sich kontinuierlich absetzte. Über 12:8 (25.) ging es mit einer 17:11-Führung in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn setzte der MTV seine konsequente Abwehrarbeit fort und zog ein gutes Tempospiel auf. Bereits beim 29:15 (47.) war die Entscheidung gefallen, doch die Lübecker gaben weiter Gas und spielten am Ende den höchsten Saisonsieg mit 38:17 heraus. Selbst das kontinuierliche Wechseln brachte keinen Bruch in den Angriffsschwung.

Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung stach ein wenig Torhüter Christoph Kutzner, der in knapp 25 Minuten Spielzeit nur vier Gegentreffer hinnahm und dabei drei von drei Siebenmetern entschärfte. Weiter gab Routinier Danny Farell - der nach seinem Achillessehnenriss in der Vorbereitung - seinen Einstand und feierte diesen mit drei Treffern für den MTV. Begünstigt wurde der überaus deutliche Sieg, dass die HSG Ostsee N/G II nur mit sieben Feldspielern angereist war.

Bereits heute (21.2.) tritt der MTV Lübeck um 20.30 Uhr gegen den TSV Plön an. Mit einem Sieg gegen Plön kann der MTV mit den beiden Erstplatzierten nach Punkten gleichziehen. An Sonnabend (23.2.) heißt es um 18 Uhr in Oldenburg beim Schlusslicht HSG Wagrien anzutreten.

Torschützen für den MTV Lübeck:
Carlo Röseler (10/4), Lukas Prösch (8), Christopher Lau (5), Jetalong Khotsakit, Max Köppe, Danny Farell und Thore Müller (je 3), Hendrik Bentfeld (2), Nils Münchenberger (1)

TuS Lübeck 93 - Lübecker Turnerschaft 30:22 (13:12)
Das Derby beim Rivalen TuS Lübeck 93 stand für LT-Trainer Heiko Hemmerich unter keinem guten Stern. Ihm fehlten mit Jesper Dannhauer, Kjell Schröder, Jan Hendrik Paul und Kapitän Max Gottwald gleich vier Stammspieler, zudem fiel Kai Ole Litzenroth ab der 15. Minute mit einem doppelten Fingerbruch nicht nur für den Rest des Spiels, sondern auch langfristig aus.

Die erste Halbzeit entwickelte sich zum Derby auf Augenhöhe, das 0:2 glich die Lübecker Turnerschaft in der 6. Minute zum 2:2 aus. Fortan ein kampfbetontes Spiel mit dem typischen Derby-Charakter, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Auch nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Litzenroth blieb die Partie ausgeglichen, wobei TuS 93 die Nase immer leicht vorne hatte. Bei der LT passte das Zusammenspiel mit Benjamin Reppin gut, der meist nur regelwidrig am Torerfolg gehindert wurde. So gab es bereits in der ersten Hälfte acht Siebenmeter für die Gäste, von denen allerdings nur sechs verwandelt wurden. Bei den Gastgebern blieben auch einige klare Chancen liegen, so ging es mit einer 13:12-Führung für die Hausherren in die Pause.

Den Start in die zweite Runde verschlief die Lübecker TS und produzierte Fehlpässe, die den Gastgeber mit 15:12 (34.) in Front brachten - auch ein Resultat der konstanteren Leistung und der besseren Chancen-Verwertung beim TuS. Weiter stellte die TuS-Abwehr den LT-Rückraum immer besser und setzte sich auf 21:16 (43.) ab. Durch die Einwechslung von Kevin Möller brachte LT-Trainer Hemmerich wieder mehr Dynamik ins Spiel, was sich im 21:23 (50.) niederschlug. Nach einem erneut vergebenen Siebenmeter - davon gab es gleich fünf - geriet LT in doppelte Unterzahl, was TuS Lübeck 93 zur spielentscheidenden 28:21-Führung (57.) nutzte. Am Ende hatte TuS 93 das Derby mit 30:22 für sich entschieden.

Durch den Sieg mit acht Toren Differenz hat TuS Lübeck 93, nach der 18:25-Hinspiel-Niederlage, den direkten Vergleich für sich entschieden, was bei Punktgleichheit über die bessere Platzierung entscheidet.

„Natürlich ärgert mich die Niederlage, aber viel schlimmer ist der Ausfall von Kai Ole Litzenroth, den wir in den künftigen Spielen noch schmerzlich vermissen werden. Die Kadergröße ist durch die verletzten Spieler auf dem Tiefpunkt und wir müssen schauen, dass wir die kommenden Spiele vor allem gesund überstehen“, resümierte ein enttäuschter Trainer der Lübecker Turnerschaft.

Für TuS Lübeck 93 heißt es am Sonnabend (23.2.) um 17 Uhr beim Tabellenführer HSG Holsteinische Schweiz anzutreten und sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Die Lübecker Turnerschaft empfängt ebenfalls Sonnabend um 18 Uhr den Tabellennachbarn SG Bordesholm/Brügge zum Kräftemessen.

Torschützen für TuS Lübeck 93:
Patrick Pohl (8/2), Andreas Jurgeleit und Joop Dölemeyer (je 5), Johannes Mengs (4), Tjark Junge (3), Alexander Ott und Thorben Hintze (je 2), Jonas Albeck (1)

Torschützen für die Lübecker Turnerschaft:
Alexander Peters (6/5), Kevin Möller (6/2), Marcel Schuppenhauer (4), Kai Ole Litzenroth und Jesse Hanisch (je 2), Benjamin Reppin und Florian Weu (je 1)

Alle Spiele der LL-Süd des Spieltages auf einen Blick:
Frauen
SG Kollmar/Neuendorf - SG WIFT Neumünster 24:15 (10:6)
ATSV Stockelsdorf II - SC Nahe 08 31:23 (18:12)
TSV Ellerau - VfL Bad Schwartau 20:20 (8:9)
SG Todesfelde/Leezen II – BSV Kisdorf 22:21 (8:13)
SV Henstedt-Ulzburg II - SG Todesfelde/Leezen II 28:14 (14:7)

Männer
Büdelsdorfer TSV - HSG Holsteinische Schweiz 22:32 (10:16)
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II - TSV Plön 24:30 (9:14)
SG Bordesholm/Brügge - HSG Wagrien 33:32 (16:14)
SV Wahlstedt - HSG Tills Löwen 27:24 (12:9)
MTV Lübeck - HSG Ostsee N/G II 38:17 (17:11)
TSV Ellerau - HSG Störtal Hummeln 34:32 (13:13)
TuS Lübeck 93 - Lübecker Turnerschaft 30:22 (13:12)

So geht es in der LL-Süd weiter
Frauen
HSG Horst/Kiebitzreihe - TuS Lübeck 93 (Sa., 23.2., 15 Uhr)
SV Henstedt-Ulzburg II - ATSV Stockelsdorf II (So., 24.2., 10.30 Uhr)
BSV Kisdorf - TSV Ellerau (So., 24.2., 13.30 Uhr)
HSG Tills Löwen - SG Todesfelde/Leezen II (So., 24.2., 14 Uhr)
VfL Bad Schwartau - TSV Wattenbek II (So., 24.2., 17 Uhr)
SC Nahe 08 - SG Kollmar/Neuendorf (So., 24.2., 17 Uhr)

Männer
MTV Lübeck - TSV Plön (Do., 21.2., 20.30 Uhr)
HSG Holsteinische Schweiz - TuS Lübeck 93 (Sa., 23.2., 17 Uhr)
Lübecker Turnerschaft - SG Bordesholm/Brügge (Sa., 23.2., 18 Uhr)
HSG Wagrien - MTV Lübeck (Sa., 23.2., 18 Uhr)
HSG Ostsee N/G II - SV Wahlstedt (Sa., 23.2., 18.30 Uhr)
HSG Störtal Hummeln - Büdelsdorfer TSV (Sa., 23.2., 19 Uhr)
TSV Plön - TSV Ellerau (So., 24.2., 15.30 Uhr)
HSG Tills Löwen - HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II (So., 24.2., 16 Uhr)

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