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04.03.2019, 12:05 Uhr  //  Handball

ATSV Stockelsdorf zittert sich über die Ziellinie

ATSV Stockelsdorf zittert sich über die Ziellinie
 kbi (Bild) kbi (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – In der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein hat bei den Frauen der ATSV Stockelsdorf im Kampf um den Klassenerhalt zwei wichtige Punkte mit dem 27:26 (14:14) beim Tabellenletzten SG Wilhelmsburg eingesackt. Dahingegen ließ der VfL Bad Schwartau U23 bei den Männer mit der 22:30 (11:16)-Niederlage beide so wichtigen Punkten im Abstiegskampf beim Tabellennachbarn MTV Herzhorn liegen und steckt weiter ganz tief im Abstiegsstrudel fest.

Männer
MTV Herzhorn - VfL Bad Schwartau U23 30:22 (16:11)
Für Trainer Stephan „Tiffy“ Schlegel lief der Tag wie er schlimmer nicht hätte laufen können. Nach den bekannten Ausfällen von Felix Hirth, Jannes Schlegel, Timo Steinfurth und Tom Patalas meldete sich am Morgen auch noch Till Meisner verletzt ab. So fehlten dem Trainer fünf seiner gewohnten Kräfte, und das in dem wichtigen Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn. Unterstützung kam aus der A-Jugend mit Florian Hirth und Melf Hagen, die fast die kompletten 60 Minuten durchspielten.

Die Mannschaft bekam von Beginn an keinen Zugriff auf das Spiel, sah sich nach einem 3:6 in der10. Minute nur sechs Minuten später bereits mit 3:10 im Hintertreffen und es drohte ein Debakel. Trotz Auszeit und wechselnder Abwehrformationen änderte sich nicht sehr viel. Hinzu kam, dass der Angriff kaum Durchschlagskraft entwickelte, so wechselten die Seiten mit einem 11:16-Rückstand.

Die Schwartauer kamen mit viel Elan aus der Pause und verkürzten auf 14:18 (38.) und vergaben anschließend gute Möglichkeiten weiter heran zu kommen. Dieses nutzte der MTV Herzhorn sofort zu seinem Vorteil und zog wieder auf 21:14 (41.) davon, was die Vorentscheidung darstellte.  Auch wenn die restliche Zeit vom Ergebnis ausgeglichen war, fand der VfL Bad Schwartau U23 keinen Weg, das Spiel noch zu kippen. Am Ende standen die Schwartauer im Kellerduell beim 22:30 mit leeren Händen da und müssten den Gastgeber an sich vorbei ziehen lassen. Beide Mannschaften weisen 12:26 Punkte aus, aber der MTV hat den direkten Vergleich für sich entschieden, ist somit in der Tabelle vor dem VfL U23.

„An diesem Spieltag lief alles so, wie ich es mir nicht vorgestellt habe, aber die Mannschaft hat über 60 Minuten gekämpft und sich niemals aufgegeben“, zieht „Tiffy“ Schlegel ein nüchternes Fazit.

Torschützen für den VfL Bad Schwartau U23:
Jacob Cordes (7/1), Danial Amoey (6/4), Jannes Farschchi und Melf Hagen (je 3), Tim Ehlers, Niklas Jung und Florian Hirth (je 1)

Frauen
SG Wilhelmsburg – ATSV Stockelsdorf 26:27 (14:14)
Eigentlich hätte der ATSV Stockelsdorf gewarnt sein sollen durch den Sieg des Tabellenletzten am vergangenen Wochenende über TuS Esingen. Aber allem Anschein nach nahm die Mannschaft von Trainer Nicolai Schmidt den Gastgeber nicht ernst genug, sahen sie sich doch in der 7. Minute mit 1:5 im Hintertreffen, was Schmidt die frühe Auszeit nehmen ließ. Der Weckruf kam nicht wirklich bei den Adressaten an, es ging sehr oberflächlich weiter über 3:8 (12.) bis zum 6:12 (18.)

Nach der Wilhelmsburger Auszeit erhöhten diese noch auf 14:8 (22.), doch Nico Schmidt hatte dieses Team Time Out des Gegners zu einer heilenden Ansage genutzt. Über einen 6:0-Lauf glich Stodo bis zur Pause auf 14:14 aus und die Partie war wieder auf null gestellt.

Unmittelbar nach Wiederbeginn war es Amelie Carstensen, die mit dem 15:14 die erste Stockelsdorfer Führung erzielte. Das war das Startsignal zu weiteren Toren und dem Ausbau der Führung auf 20:17 (40.). Selbst nach 55 Minuten hielt dieser Drei-Tore-Vorsprung beim 25:22 noch, was allerdings keine Sicherheit brachte. In der Endphase des Spiels hätte Stodo sich noch fast um den Lohn des Erfolges gebracht, glich der Gastgeber doch 31 Sekunden vor dem Ende zum 26:26 aus. Die Erlösung brachte erst das 27:26 durch den sechsten Treffer von Angelina Gravile 15 Sekunden vor der Schlusssirene.

Mit nun 16:16 Punkten auf Platz 6 kann der ATSV Stockelsdorf mit fünf Punkten vor dem ersten Regelabstiegsplatz beruhigt an die nächsten Aufgaben gehen.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Justine John (8/5), Angelina Gravile (6), Denise John (5), Amelie Carstensen (4/1), Fenja Schreiber (2), Jule Nieuwstraten und Christin Steinweg (je 1)

Alle Spiele des Spieltages in der Übersicht:
Männer
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg - SG WIFT Neumünster 31:31 (16:17)
MTV Herzhorn - VfL Bad Schwartau U23 30:22 (16:11)
HSG Eider Harde - FC St. Pauli 23:28 (15:11)
THW Kiel II - TuS Esingen 34:17 (15:9)
SG Hamburg-Nord - AMTV Hamburg 41:26 (22:14)
HG Hamburg-Barmbek - HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve 32:32 (17:15)
TSV Ellerbek - TSV Hürup 22:32 (12:15)

Frauen
SG Todesfelde/Leezen - TuS Esingen 31:22 (18:9)
SG Wilhelmsburg – ATSV Stockelsdorf 26:27 (14:14)
HSG Holstein Kiel/Kronshagen - TuS Esingen 28:21 (14:10)
SV Preußen Reinfeld - AMTV Hamburg 25:26 (11:12)
SG Bergedorf VM - TSV Altenholz 20:23 (9:9)
Bredstedter TSV - SG Todesfelde/Leezen 22:19 (14:9)
TSV Ellerbek - MTV Heide 25:38 (14:23)

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