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11.03.2019, 12:03 Uhr  //  Handball

Stodo entführt einen Punkt mit Rumpftruppe

Stodo entführt einen Punkt mit Rumpftruppe
 kbi (Bild) kbi (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – In der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein hat der ATSV Stockelsdorf die Reise zum TuS Esingen mit nur zehn Spielerinnen angetreten und einen wichtigen Punkt beim 24:24 (13:10) für den Klassenerhalt mit auf die Heimreise genommen. Der VfL Bad Schwartau U23 hatte den Tabellenführer HG Hamburg-Barmbek zu Gast und musste sich nach zähem Kampf mit 21:27 (12:15) geschlagen geben.

Frauen
TuS Esingen - ATSV Stockelsdorf 24:24 (10:13)
Trainer Nicolai Schmidt hat mit seinen zehn Spielerinnen einen wichtigen Punkt in Richtung Klassenerhalt beim 24:24 vom TuS Esingen entführt. Trotz des kleinen Kaders begann das Spiel für Stodo nach Maß, die anfängliche Führung baute die Mannschaft - um eine überragende Fenja Schreiber - langsam aber sicher weiter aus. Justine John erzielte in der 10. Minute die 5:2-Führung, die die Gastgeber auf 7:8 (19.) verkürzten. Was Nico Schmidt zum Team Time Out veranlasste, um wieder Linie ins Spiel zu bringen.

Durch drei Treffer in Folge war ein Vier-Tore-Vorsprung beim 11:7 (23.) - trotz Auszeit des TuS - herausgespielt. Die Hintermannschaft agierte beweglich und die Torhüterinnen dahinter erledigten den Rest. Mit einer beruhigenden 13:10-Führung ging es in die Kabinen.

Der ATSV kam gefestigt auf das Spielfeld zurück, ließ nichts anbrennen und setzte gleich wieder Akzente, die in ein 16:12 (34.) umgemünzt wurden. Auch nach dem 17:14 und der roten Karte gegen Jule Nieuwstraten (38.) gab es keinen Bruch in der Mannschaft, die noch enger zusammen rückte. Sie spielte geduldig, bis sich die Torchance bot und hinten fanden sie auch gute Lösungen gegen die Angriffe des Gastgebers.

So bestand nach 50 Minuten immer noch ein Drei-Tore-Vorsprung beim 23:20, doch langsam machte sich der Kräfteverschleiß durch den kleinen Kader bemerkbar und TuS Esingen glich zum 23:23 (53.) aus. In der Schlussphase netzte jede Mannschaft nur noch einmal, da die Defensiven stabil standen. Am Ende leuchtete ein 24:24 auf der Anzeige, mit dem der ATSV einen verdienten Punkt mit ins Gepäck nahm.

„Mit dem Punkt können wir gut leben und haben einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht“, zieht Schmidt eine positive Bilanz aus dem Spiel.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Justine John (9/3), Lisa Füllgraf (5), Amelie Carstensen (4), Sophia Bulgrin und Denise John (je 2), Angelina Gravile und Jule Nieuwstraten (je 1)

Männer
VfL Bad Schwartau U23 - HG Hamburg-Barmbek 21:27 (12:15)
Der Tabellenführer HG Hamburg-Barmbek wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht, ging schnell mit 1:0 und 6:2 (9.) in Führung. Doch die Mannschaft von Trainer Stephan „Tiffy“ Schlegel, unterstützt durch Janik Schrader und Marino Mallwitz aus der Ersten, fand anschließend über den Kampf zum Spiel und bot dem Top-Favoriten Paroli. So verkürzte Jacob Cordes in der 16. Minute auf 7:9, doch in Überzahl setzte die HG nach und enteilte wieder auf 11:7. Die Seiten wechselten beim 12:15 aus Sicht der Schwartauer.

Mit frischem Elan kam der VfL U23 aus der Kabine, setzte die Hamburger unter Druck und traf die richtigen Entscheidungen. Als Till Meisner das 17:17 (42.) erzielte, nahm der Gast seine Auszeit. Auch wenn erneut drei Treffer in Folge das 20:17 für die Hamburger brachte, gab der VfL Bad Schwartau U23 sich noch lange nicht geschlagen. Beim 20:22 durch Schrader keimte kurz Hoffnung auf eine Überraschung auf, der Favorit wankte, er fiel aber nicht. Durch all seine Routine - zuzüglich zwei vergebenen Siebenmetern und Hundertprozentige des VfL U23 - brachte der Tabellenführer das 27:21 nach Hause.

„Wir haben wieder gut gespielt, standen am Ende aber wieder mit leeren Händen da“, so die nüchterne Einschätzung von „Tiffy“ Schlegel.

Torschützen für den VfL Bad Schwartau U23:
Janik Schrader (7/2), Till Meisner (5), Jacob Cordes (4), Felix Hirth (3), Torben Steinborn und Danial Amoey (je 1)

Alle Spiele des Spieltages in der Übersicht:
Männer
TSV Hürup - MTV Herzhorn 30:23 (12:10)
SG WIFT Neumünster - HSG Eider Harde 34:37 (18:16)
TuS Esingen - AMTV Hamburg 25:20 (15:9)
TSV Ellerbek - THW Kiel II 18:28 (8:11)
HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve - HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg 39:21 (20:13)
VfL Bad Schwartau U23 - HG Hamburg-Barmbek 21:27 (12:15)

Frauen
TSV Altenholz - SV Preußen Reinfeld 34:26 (19:12)
MTV Heide - Bredstedter TSV 37:28 (16:8)
SG Todesfelde/Leezen - SG Bergedorf VM 24:18 (15:6)
FC St. Pauli - SG Wilhelmsburg 24:20 (12:8)
TuS Esingen - ATSV Stockelsdorf 24:24 (10:13)
HSG Holstein Kiel/Kronshagen - TSV Ellerbek 20:22 (9:13)

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